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Weiterverarbeitung

Hunkeler Innovationdays: Müller Martini zeigte Finishing 4.0 in Reinkultur

Zahlreiche Besucher aus aller Welt verfolgten auf dem Müller Martini-Stand an den Hunkeler Innovationdays in Luzern die Live-Vorführungen klebegebundener und sammelgehefteter Auflage-1-Produkte.

Montag 27. Februar 2017 - An den Hunkeler Innovationdays in Luzern herrschte auf dem Müller Martini-Stand während vier Tagen Grossandrang. Die Besucher aus aller Welt erlebten live, wie als Weltpremiere auf einer kombinierten Book-of-one-Linie für Softcover-Produkte neben der Müller Martini-Klebebindelinie Vareo auch die Rolle-Stapel-Linie von Hunkeler erstmals an das Daten- und Prozess-Managementsystem Connex von Müller Martini angebunden wurde - das war Finishing 4.0 in Reinkultur.

«Mit der Anbindung des Connex-Systems an eine Rolle-Stapel-Linie von Hunkeler führte Müller Martini in Luzern die Finishing 4.0-Philosophie als wichtigen Workflow-Meilenstein konsequent weiter», zog Volker Leonhardt, Direktor Verkauf & Marketing Müller Martini Druckverarbeitungs-Systeme AG, Bilanz des erfolgreichen Messeauftritts. «Die erstmalige Öffnung von Connex für einen Drittanbieter im Bereich Weiterverarbeitung ist ein Quantensprung in der grafischen Industrie. Dass unser Stand an den Hunkeler Innovationdays an allen vier Tagen so schnell gefüllt war, beweist, dass Müller Martini mit seinen live präsentierten Book-of-one-Lösungen in der Softcover-Produktion mit dem Klebebinder Vareo und dem Dreischneider InfiniTrim sowie in der Sammelheftung mit dem Presto II Digital den Nerv der Zeit trifft.»

Erfreut zeigte sich Volker Leonhardt nicht nur über die grosse Resonanz auf dem Müller Martini-Stand, sondern auch darüber, «dass die diesjährigen Hunkeler Innovationdays dank zahlreicher Besucher aus den USA, Asien und dem Mittleren Osten wesentlich internationaler war. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass auch der Digitaldruck zunehmend internationaler wird. Mit unseren kompakten Lösungen für Auflage-1-Produkte senken wir für die grafischen Betriebe die Hürden für den Einstieg in den Digitaldruck.»

«Drucken kann jeder, aber im Finishing liegt das Geheimnis»
Den weiten Weg vom südafrikanischen Kapstadt an den Vierwaldstättersee nahm Jerome Morkel auf sich. Für den Managing Director von Tandym Print ist eine hohe Finishing-Qualität «der Schlüsselpunkt jeder digitalen Produktion. Und mit Qualität meine ich die Prozesse: Gerade bei Kleinstauflagen ist es wichtig, dass wir möglichst keine händischen Eingriffe mehr haben, sondern einen durchgängigen Workflow aus einem Guss.»

Jerome Morkel legte deshalb den Fokus bei seinem Besuch auf dem Müller Martini-Stand insbesondere auf die Produktionsprozesse. «Es war unglaublich zu sehen, welche Zukunftslösungen die Maschinenhersteller präsentierten. Nun liegt es an den Druckereien, den nächsten Schritt zu machen und in die angebotenen Systeme zu investieren. Da wir selber Pläne in diese Richtung haben, boten mir die Hunkeler Innovationdays eine ideale Gelegenheit, die Prozessabläufe besser zu verstehen.»

Auch für Joern Kalbhenn, Geschäftsführer der B&K Offsetdruck GmbH in Ottersweier (Deutschland), boten die Hunkeler Innovationdays eine exzellente Möglichkeit, auf engstem Raum einen kompakten Überblick über alle Anwendungen im Digitaldruck zu bekommen. «Dabei interessierten mich insbesondere die Finishing-Lösungen. Drucken kann ja jeder, aber in der Weiterverarbeitung liegt das Geheimnis, und da sind jetzt – wie Müller Martini auf seinem übersichtlichen Stand zeigte – dank der Einbindung in Workflow-Systeme hochautomatisierte Produktionsprozesse möglich.»

Livonia Print: ohne «Connextivity» keine Zukunft
Als weltweit erster grafischer Betrieb verbindet Livonia Print in Riga (Lettland) Systeme von Hunkeler und Müller Martini mit dem Daten- und Prozess-Managementsystem Connex. «Wir betrachten dies als wichtigen Schritt im Sinne unseres Ziels einer totalen Integration», sagt Trond Erik Isaksen. Für den Firmengründer und Besitzer hat «das Vermeiden jeglicher Barrieren zwischen unserer klassischen und digitalen Produktion höchste Priorität. Mit einzelnen Maschinen zu produzieren, ohne diese miteinander zu verbinden, ist nicht mehr zeitgemäss. Deshalb sehe ich für unsere Branche keine Zukunft ohne ‚Connextivity‘.»

Livonia Print integriert nicht nur die neue Hunkeler-Buchlinie und die neue Océ-Digitaldruckmaschine mit Connex, sondern auch die neue Fadenheftmaschine Ventura Digital und die neue Buchlinie Diamant MC Digital von Müller Martini. «In einem späteren Schritt wollen wir», so Trond Erik Isaksen, «auch all unsere Heidelberg-Druckmaschinen und -Weiterverarbeitungssysteme einbinden. Von der totalen Transparenz aller verbundenen Maschinen erwarten wir eine höhere Verfügbarkeit und Produktivität und weniger Makulatur.»

Grosses Interesse für Connex-Präsentationen
Auf dem Müller Martini-Stand in Luzern stiessen deshalb nicht nur die täglichen Live-Produktionen von personalisierten Softcover-Schulbüchern und diversen Sammelheft-Produkten (personalisierte Kinder-Malbücher, zwei unterschiedliche Erwachsenen-Malbücher mit variabler Abschnittlänge und variablem Falzen, variabler Seitenzahl, Cover-Matching via Barcode sowie dickenvariablem Heften und Schneiden von Produkt zu Produkt, ein personalisierter Hybrid-Katalog und ein A5-Stadtführer von Luzern) auf grosses Interesse der Messebesucher. Auch die Connex-Demos wurden vielbeachtet. Präsentiert wurden die neuen Connex-Vernetzungsmöglichkeiten mit Standard-Schnittstellen zu Prinect von Heidelberg, zum HP SmartStream Production Center und zu Enfocus Switch, die neue Oberfläche (sie macht es dem Nutzer noch einfacher, neue Aufträge anzulegen oder zu bearbeiten) und das neue Connex.Info 4.0.

www.mullermartini.com
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