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Drucksaal

NZME rüstet auf und passt sich den Anforderungen einer wandelnden Industrie an

NZME Print in Auckland, Neuseeland,hat Q.I. Press Controls mit einem kompletten Retrofit der Goss HT70 beauftragt.

Mittwoch 12. April 2017 - Ein Großauftrag zur Aufrüstung und Automatisierung der Farbregelung auf einer 21 Jahre alten Zeitungsdruckmaschine "am anderen Ende der Welt" ist für Q.I. Press Controls aus zwei Gründen etwas ganz Besonderes.

Zum einen ist es ein klassischer Fall einer großartigen alten Druckmaschine, die installiert wurde, als das Printgeschäft hoch im Kurs stand – um im Wesentlichen ein einziges Hauptprodukt zu drucken – und die in Zeiten der starken Konsolidierung der Branche nun gefordert ist, die unterschiedlichsten Publikationen mit höheren Ansprüchen und geringeren Auflagenstärken zu drucken. Und zum anderen ist es für den QIPC-Geschäftsführer Menno Jansen persönliche Genugtuung, heute ein viel besseres System zu liefern als das, an dem er selbst – wie es der Zufall will – beteiligt war, bevor er das niederländische Unternehmen gründete, welches er jetzt zusammen mit Erik van Holten leitet.

Die große Neuigkeit ist, dass NZME Print in Auckland, Neuseeland, Q.I. Press Controls mit einem kompletten Retrofit der Goss HT70 beauftragt hat, welches ein 61-Kamera-System umfasst, mit dem nicht nur Register und Schnitt automatisiert werden, sondern auch die Farbregelung selbst, und zwar mithilfe der IDS-3D-Technologie von QIPC. Installiert wurde die doppeltbreite Goss-Maschine für den Druck des damaligen Aushängeschilds, der Tageszeitung New Zealand Herald, für die damaligen Eigentümer Wilson & Horton. Jetzt werden darauf diverse andere Drucksachen produziert, darunter die NZME-Tageszeitungen, Bay of Plenty Times und The Northern Advocate sowie Auftragsarbeiten für Fairfax New Zealand, mit dem ein Zusammenschluss vereinbart wurde, deren behördliche Genehmigung noch aussteht. Zu den Arbeiten für Fairfax gehören 30.000 Exemplare der Zeitung Waikato Times, 25.000 der Sunday News und etwa 55.000 Exemplare der nationalen Sunday Star Times – die im Übrigen auch in anderen Druckereien von Fairfax gedruckt werden. Diese und der Herald on Sunday von NZME werden zu denselben Produktionszeiten und nebeneinander produziert. All dies hat dazu geführt, dass heute ein großer Druck auf dem Unternehmen lastet, das sich durch seine spezielle Philosophie und sein Engagement für Qualität profiliert. Im vergangenen Jahr wurde die Druckerei in Ellerslie zum zweiten Mal Mitglied im International Newspaper Color Quality Club von WAN-IFRA, Zweitplatzierte im PANPA-Wettbewerb für die Druckerei des Jahres und zählte auch zu den Gewinnern der jährlichen Auszeichnungen von SWUG NZ für die Druckqualität.

Die Druckmaschine von 1995 umfasst 12 Achtertürme und 3 Monodruckeinheiten mit 3 Falzapparaten, und Q.I. Press Controls wird 37 mRC-3D-Kameras für die Schnittregisterregelung, weitere 24 IDS-3D-Kameras für die Farb- und Registerregelung sowie das Qualitätsmanagementsystem IQM installieren. Alle Kameras werden für die automatische Reinigung der Optik mit dem Farbnebelschutz AIMS ausgerüstet. Mit dem Retrofit wird ein Registersteuerungssystem ersetzt, welches zu einer Zeit installiert wurde, als die in Großbritannien hergestellte Maschine noch ganz neu war, und an welches sich Menno Jansen als seinen „ersten großen Verkauf“ erinnert, als er (noch vor der Gründung von Q.I. Press Controls) für den Erstausstatter arbeitete. Nach einer 24-stündigen Flugreise vom Hauptsitz von QIPC im niederländischen Oosterhout waren deshalb Ellerslie, die Menschen dort und der „sehr interessante“ neuseeländische Markt von ganz besonderer Bedeutung für ihn.
Menno Jansen hatte dieses Zeitungsdruckhaus in den letzten sechs Jahren mindestens einmal pro Jahr besucht. „Ich wusste, dass QIPC ein System bereitstellen könnte, das ihre Anforderungen besser erfüllen würde, und bei meinem letzten Besuch hatte ich sogar einen Servicetechniker mitgenommen, der erklärt hat, wie wir alles lösen würden“, so Menno Jansen.






„Daher freut es mich sehr, dass sich NZME Print nach all den Mühen schließlich entschieden hat, das Geschäft mit uns abzuschließen. Unsere modernen Systeme IDS-3D und mRC-3D installieren zu können, macht den Auftrag für mich persönlich zu etwas ganz Besonderem.“ Die Freude beruht dabei auch auf dem Vertrauen, das in die Produkte von QIPC gesetzt wird: „Andere Anbieter können einfach nicht dasselbe bieten wie wir“, erklärt er und hebt dabei die Vielseitigkeit der Kameras hervor, die alle notwendigen Funktionen mit nur zwei Kameras pro Druckturm erbringen können.

Neben den Automatisierungslösungen hat NZME auch das Analyse- und Managementinformationssystem IQM von QIPC gewählt, welches Metadaten verwendet, um die Qualität des gedruckten Produkts zu analysieren und dadurch Erkenntnisse für zukünftige Produktionen zu gewinnen. Ziel von NZME ist es, durch eine Reduzierung von Makulatur, Maschinenrüstzeiten und Ressourcenaufwand die Effizienz im Drucksaal zu steigern. Dem Betriebsleiter Russell Wieck zufolge werden die Effizienzverbesserungen die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auf dem Zeitungsdruckmarkt steigern. Die neue Technik wird NZME in die Lage versetzen, Akzidenzaufträge in kleineren Auflagen zu akquirieren, die momentan mit den großen doppeltbreiten Druckmaschinen nicht umsetzbar sind.

Russell Wieck – der 1977 zum Mutterkonzern APN in Toowoomba, Australien, kam und dann 2004 zum New Zealand Herald wechselte – erzählte, dass die Philosophie von NZME auf dem Streben nach Verbesserung fußt, sei es hinsichtlich der Qualität, der Makulatureinsparung, der Termintreue, der Arbeitsmoral der Mitarbeiter, ihrer Kompetenzen oder persönlichen Weiterentwicklung. Das vereinte Teams hat sich vorgenommen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Messlatte höher anzulegen. Angesichts der Auftragslage für 2017, die von den täglich 300.000 Zeitungsexemplaren mit über 80 Seiten im Broadsheet-Format, die ursprünglich von dieser Druckmaschine produziert wurden, weit entfernt ist, werden die modernen Technologien von Q.I. Press Controls neue Maßstäbe setzen. Dies gilt sowohl für Aufträge mit hohen Auflagen als auch für solche mit geringen Seitenzahlen, niedriger Auflagenhöhe und mit Inline-Finishing sowie Sonderdrucke, die das Unternehmen ebenfalls anbietet.
Abgesehen von diesen Einsparungen und der Qualität und Zuverlässigkeit der Systeme ist auch das beruhigende Gefühl hervorzuheben, das von dem Wissen herrührt, dass im Fall der Fälle der QIPC Kundensupport stets bereitsteht, eventuelle Probleme zu lösen… auch auf entgegengesetzten Seiten der Erde.

www.qipc.com
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