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Weiterverarbeitung

Erste Installation von Durst Tau 330 mit Inline-Laser-Finishing-System LFS 330 in Europa

Brice Carugati

Mittwoch 03. Mai 2017 - Schnellere Verarbeitung und neue Aufträge für Adesa dank Investition in Vollautomatisierung

Durst, Hersteller digitaler Produktionstechnologie, vermeldet die erste Installation des digitalen Inline-Laser-Finishing-Systems Durst LFS 330 in Europa. Das System mit hochmoderner Stanztechnik von Spartanics ergänzt bei der renommierten französischen Druckerei Adesa einen Inkjet-Etikettendrucker des Modells Tau 330.
Der End-to-End-Workflow für den Digitaldruck von Durst ermöglicht den automatischen Auftragswechsel in einem einzigen Durchgang. Für Adesa schließt der Workflow eine wichtige Marktlücke. Seit die Druckerei sich nach umfangreicher Recherche für die Installation des Durst 330 LFS entschieden hat, konnte sie neue Aufträge gewinnen.
Brice Carugati, Geschäftsführer der in der Nähe von Nîmes angesiedelten Druckerei erklärt: „Die Besonderheit des Systems besteht darin, dass Drucken und Stanzen in einem einzigen Durchgang erfolgen. Außerdem hat uns das leuchtende Weiß überzeugt, das wesentlich besser herauskommt, als auf unserem vorherigen Drucker. Und Siebdruck kam aufgrund der Langsamkeit und der hohen Kosten für unsere spezifischen Aufträge nicht in Frage.“
Adesa kaufte das System bei dem Pariser Reseller JetPack France SAS und setzt es ergänzend zum digitalen Offset- und Flexodruck ein. „Bei Aufträgen, für welche die Qualität des digitalen Offsetdrucks zu hoch und die des Flexodrucks zu niedrig wäre, verwenden wir Inkjet“, so Carugati.  
„Das können Aufträge von 2000 bis 3000 laufenden Metern sein, oder, abhängig von den Erfordernissen in puncto variable Daten, auch einmal bis 5000 Meter. Die Tinte trocknet sofort und es ist kein beschichtetes Druckmaterial erforderlich. Außerdem können wir neben Aufträgen aus der Kosmetikbranche auch solche aus vielen anderen Sektoren übernehmen.“
„Das Etikettensegment ist ein hart umkämpfter Markt, in dem wir uns stets durch innovative Lösungen herausstellen müssen. Mit der Inline-Lösung von Durst haben wir mehrere Aufträge gewonnen, die wir vorher nicht bekommen hätten. Ein gutes Beispiel ist ein Auftrag über 400.000 Etiketten mit 12 variablen Textbausteinen, bei dem wir mit einem französischen Mitbewerber konkurrierten. Ich wusste gleich, dass wir mit unserem Durst-/Spartanics-System den Zuschlag bekommen würden. Inkjet ist sehr gut. Es entstehen kräftige, satte und leuchtende Farben und das alles auch noch in einem einzigen Durchgang.“
Carugati ergänzt: „Wir haben uns sorgfältig mit der neuen Technik vertraut gemacht. Mit ihr können wir selbstklebende Etiketten in einem vollständig digitalen Workflow erstellen. Dadurch produzieren wir wesentlich schneller und sind reaktionsfähiger.“
Helmuth Munter, Segment Manager von Durst Labels & Package Printing erläutert: „Bei Gesprächen mit Druckereien in Europa und anderswo hat sich ein echter Bedarf an Inkjet als Ergänzung für bestimmte Bereiche herauskristallisiert. Adesa ist ein Unternehmen mit europaweitem Renommee und einem visionären Ansatz, in dem man weiß, dass Inkjet im Rahmen des geschäftlichen Wachstums eine immer wichtigere Rolle als ergänzende Technologie spielen wird.“
Der Tau 330 von Adesa ist mit sieben Farben (CMYK, Orange, Violett und Weiß) konfiguriert. Die Inline-Integration des Laserschneidemoduls bietet immense Vorteile. Der Tau 330 kann ohne Verlangsamung mit seinem normalen Durchsatz von 48 m/min arbeiten, das Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten ist breiter und mit der größeren Weiß-Deckkraft erfüllt das System die Anforderungen beim Druck auf transparenten Etiketten, wie sie in der Lebensmittelbranche häufig benötigt werden.

www.durstgroup.com
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