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Rendering-und Animationssoftware KeyShot jetzt mit Unterstützung für das Appearance Exchange Format von X-Rite

Dienstag 16. Mai 2017 - Auf der RenderWorld 2017 zeigt X-Rite, wie die Appearance-Technologie Nutzern von KeyShot dabei hilft, physikalisch präzise Materialdarstellungen für äußerst hochwertige 3D-Bilder zu erzeugen.

X-Rite Incorporated, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Farbwissenschaft und -technologie, sowie dessen Tochtergesellschaft Pantone LLC geben bekannt, dass die 3D-Rendering-und Animationssoftware KeyShot von Luxion native Unterstützung für das Appearance Exchange Format (AxF) bietet. Das von X-Rite entwickelte AxF ist ein anbieterunabhängiges Datenformat, mit dem alle Aspekte des Produktaussehens in einer einzigen bearbeitbaren Datei festgehalten werden können. Dadurch wird der Prozess der Design-Virtualisierung verbessert. Dank der AxF-Unterstützung in KeyShot können Nutzer ausgehend von exakten digitalen Materialdaten äußerst hochwertige Produktbilder erstellen. X-Rite präsentiert die AxF-Integration am 15. und 16. Mai auf der internationalen Luxion-Kundenkonferenz KeyShot RenderWorld 2017 im Paséa Hotel & Spa in Huntington Beach im US-Bundesstaat Kalifornien.
„Ein wesentliches Element, durch das sich KeyShot von anderen Produkten abhebt, ist die Möglichkeit zum Erstellen hochwertiger Bilder auf der Basis von genauen Materialdaten“, erklärt Henrik Wann Jensen, wissenschaftlicher Leiter und Mitbegründer von Luxion. „Durch die umfassenden Materialfunktionen in KeyShot und die Unterstützung für das AxF-Dateiformat von X-Rite können Nutzer die komplexen Materialeigenschaften ihrer gescannten Texturen genau und einheitlich nachbilden. Für eine schier endlose Auswahl von Materialien entsteht beim Übermitteln von Produktabbildungen so ein noch größerer Realismus.“
Dr. Francis Lamy, Executive Vice President und Chief Technology Officer bei X-Rite und Pantone, ergänzt die Ausführungen: „In der Regel ist es schwierig und zeitaufwändig, komplexe Materialien wie Spezialeffektfarben, Gitter und Synthetikgewebe zu erfassen und virtuell zu rendern. Mit einer konsistenten Form für die Übermittlung von Aspekten, die den optischen Eindruck von Materialien prägen, hilft AxF dabei, diese Herausforderung zu überwinden. Neben der Farbe und Struktur gehören dazu der Glanz sowie die Transparenz und Opazität von physischen Materialien, die in der virtuellen Welt dargestellt werden sollen. Die AxF-Integration in KeyShot ermöglicht es Nutzern, schnell und korrekt verblüffende Bilder für ein wirklich realitätsnahes virtuelles Erlebnis zu erstellen.“
KeyShot ist eine eigenständige Mac- und PC-Anwendung für das Echtzeit-Rendering. Dreidimensionale Renderings und Animationen lassen sich damit extrem schnell erstellen. Durch die in Echtzeit erfolgende Verarbeitung ist der gesamte Prozess unmittelbar zu verfolgen, und über die workflowbasierte Schnittstelle entstehen innerhalb von Minuten Ergebnisse in Fotoqualität. Mit CPU-Rendering und erweiterten Funktionen für Ausleuchtung und Materialdefinition bietet KeyShot ausreichend Performance und Flexibilität für eine nahtlose Integration im gesamten Produktentwicklungsprozess.
Auf der KeyShot RenderWorld, die nunmehr zum zweiten Mal stattfindet, treffen sich KeyShot-Nutzer aus aller Welt, um von anderen 3D-Profis zu lernen. Hauptreferent bei der diesjährigen Konferenz ist Chip Foose. Die Konferenzteilnehmer erhalten einen Vorgeschmack auf KeyShot 7 und können Präsentationen von KeyShot-Nutzern bei Bose, Caterpillar, Sonos, Stanley Black & Decker und anderen Unternehmen erleben. Weitere Informationen stehen auf der Webseite keyshot.com/renderworld zur Verfügung.

TAC zur Erfassung der physischen Materialerscheinung auf der KeyShot RenderWorld
Teilnehmer der KeyShot RenderWorld 2017 können sich am Stand von X-Rite eine Demonstration des preisgekrönten TAC-Ökosystems (Total Appearance Capture) von X-Rite ansehen und die AxF-Integration in KeyShot begutachten.
Das TAC-Ökosystem besteht aus dem TAC7-Scanner, der Desktop-Anwendung PANTORA Material Hub und der Virtual Light Booth (VLB). Physische Material­proben werden mit dem TAC7-Scanner gescannt. Aus den digital erfassten Wirkungs­eigenschaften entstehen AxF-Dateien, in denen die Informationen zum optischen Eindruck gespeichert sind. Für Speicherung, Management, Anzeige und Bearbeitung dieser Dateien gibt es die Desktop-Anwendung PANTORA. Die AxF-Dateien sind mit PLM- (Product Lifecycle Management), CAD- (Computer Aided Design) und aktuellen Rendering-Anwendungen wie KeyShot kompatibel. Konferenzteilnehmer können sich über die Verwendung von AxF-Dateien in der KeyShot-Software und über die Anwendung der Dateien bei Rendering und Animation informieren.
Die kürzlich vorgestellte VLB ist die branchenweit erste immersive Virtual Light Booth. Nutzer können damit 3D-Renderings von digitalen Materialproben präzise und effizient visualisieren und nebeneinander mit physischen Proben vergleichen. Die VLB vereint die professionelle Technologie der Lichtkabine SpectraLight QC von X-Rite mit Farbmanagementtechnologie, Bewegungssensoren und einem leuchtintensiven farbkalibrierten LCD-Display. In der Abmusterungsumgebung der VLB können daher alle Parameter gesteuert werden, die einen Einfluss auf die Wahrnehmung der Wirkung haben – von der Lichtquelle bis hin zu kontext- und wahrnehmungsrelevanten Faktoren. Mit der VLB können Designteams diese Bedingungen variieren, um Änderungen in Bezug auf die Materialleistung zu erkennen. So ist es leichter, die Übereinstimmung zwischen digitalen Prototypen und physischen Endprodukten zu sichern. Designer treffen fundiertere Entscheidungen bei der Materialauswahl und verkürzen dadurch die Freigabezyklen ebenso wie die Markteinführungszeit.

www.xrite.com
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