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WAN-IFRA und Future Media Lab. bringen Tech-Talente zur Digital Content Expo

Dienstag 18. Juli 2017 - In Kooperation mit dem Future Media Lab. lancieren der Weltverband WAN-IFRA und die Global Alliance for Media Innovation (GAMI) einen Start-up-Park: Auf der neuen exklusiven Business-Plattform der DCX Digital Content Expo (Berlin, 10. bis 12. Oktober 2017) kann sich die nächste Generation von Anbietern und Start-ups treffen und sich mit einem weltweiten Netzwerk an Medienmachern austauschen.

Innovationen entstehen und verbreiten sich heute offener, kollaborativer und verzweigter als jemals zuvor. Aber einzelne Bemühungen von Tech-Unternehmen, Prototypen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, stoßen auf sehr unterschiedliche Aufmerksamkeit und Resonanz. Wichtige Learnings und Beispiele verbreiten sich dabei nicht immer schnell und breit genug.
 
Innovative Technologien am Markt etablieren
Mit dem neuen Start-up-Park bringt die DCX Digital Content Expo diese Unternehmen an einem zentralen Ort zusammen: Die Messe ist ein einmaliges Umfeld für Start-ups, die sich in einer frühen Entwicklungsphase befinden. Sie können dort mit Führungskräften der Medienbranche aus der ganzen Welt direkt in Kontakt kommen. So erhalten innovative Technologien und Talente schneller einen Marktzugang und tragen damit zum wirtschaftlichen Erfolg von News Publishern bei. Das neue Areal soll Start-ups nicht nur mit potenziellen Kunden, sondern auch mit Inkubatoren zusammen bringen. Dafür erhalten junge Tech-Innovatoren (weniger als 3 Jahre auf dem Markt) attraktive Konditionen für einen Stand, 30-Minuten-Vorträge und weitere Netzwerkmöglichkeiten. Außerdem nehmen sie an dem Start-up-Wettbewerb „Best of Show“ auf der Messe teil.

„Der Erfolg von Medienunternehmen wird weitgehend von der Zusammenarbeit aller Beteiligten getrieben. Wir sind stolz darauf, dass wir mit unserem Start-up Park dazu beitragen. Nur so setzen wir das Innovationspotenzial von Unternehmern mit herausragenden kreativen Lösungen frei, denen es bisher an einem erfolgreichen Marktzugang mangelt“, sagt Vincent Peyrègne, CEO von WAN-IFRA. „Der WAN-IFRA ist überzeugt, dass traditionelle New Publisher von einer abgeschotteten Top-down-Kultur zu einer Entscheidungsfindung gelangen müssen, die neugierig, offen und technologiegetrieben ist. Der Start-up-Park ist eine der Initiativen unserer Global Alliance for Media Innovation, die Nachrichtenmedienorganisationen hilft, ihre Geschäfte konstruktiv und kollaborativ zu verändern“, ergänzt Peyregne.

„Wer sich die vielfältigen Innovationen anschaut, die von den klügsten und kreativsten Entrepreneuren Europas vorangetrieben werden, bekommt ein Gefühl für die Veränderungen, die der Mediensektor Europas derzeit durchläuft“, sagt Max von Abendroth, Gründer von Future Media Lab. „Dass sich die Leser in der digitalen Sphäre auf immer neuen Kanälen bewegen, ist für journalistische Medien eine Herausforderung. Es gilt, vertrauenswürdige Inhalte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und neue Wege der Monetarisierung von Medieninhalten zu entdecken. In Berlin präsentieren Start-ups solch zukunftsweisende Lösungen. Das Future Media Lab. freut sich sehr, erfolgreiches Matchmaking in diesem Medieninnovationsraum fördern zu können.“  

Von innovativen Ad-Tech-Tools bis hin zu neuen Erzählformen
Der Start-up-Park konzentriert sich auf Innovationen, die Nachrichtenorganisationen auf dem Weg in eine neue Ära von innovativen Ad-Tech-Tools, neuen Formen des Storytelling und der Kommunikation mit den Lesern voranbringen – etwa mithilfe von Virtual und Augemented Reality, Künstlicher Intelligenz oder automatisierter Textgenerierung. Darüber hinaus präsentieren Unternehmer die nächste Generation des medialen Handwerkszeugs, das von maschinellem Lernen, Datenanalysen und neuen Geschäftsmodellen für die Monetarisierung von digitalen Inhalten dominiert wird.

PandaSuite (Beingenious) bietet zum Beispiel eine Lösung, um ohne Programmierkenntnisse eine App zu erstellen. Das Start-up hält dafür ein Online-Studio bereit, in dem Anwender Kommunikations-Tools, verschiedene interaktive Stories, Spiele oder ganze Magazine ausarbeiten können. Ein weiteres auf der Messe vertretenes Jungunternehmen ist Phönix New Media: Auf der Grundlage von umfangreichen Studien hat das Start-up das Tool Apollo für Künstliche Intelligenz entwickelt, das Medienunternehmen dabei hilft, arbeitsintensive Jobs wie PDF-Segmentierung oder Artikel-Clustering zu automatisieren. Ownpage wiederum verwendet einen Algorithmus zur Personalisierung: Die Start-up-Software ermöglicht es Medienunternehmen, Lesern aufgrund ihrer eigenen Lesegewohnheiten und denen ähnlicher Nutzer gezielt passende Nachrichten zu zeigen. Darüber hinaus lassen sich damit personalisierte E-Mail-Newsletter erstellen.

www.ifra-dcx.com
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