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Offsetdruck

Subskription beschleunigt Investitionen

Mit der Pay-per-Use Vereinbarung zwischen der Klampfer Gruppe und Heidelberg ist Subskription auch im österreichischen Druckmarkt angekommen.

Dienstag 10. April 2018 - Im Zuge der Neuausrichtung ihrer beiden Produktionsstandorte sowie der Erneuerung ihres Maschinenparks hat sich die Klampfer Gruppe mit den Standorten Universitätsdruckerei Klampfer GmbH mit Sitz im österreichischen St. Ruprecht an der Raab und dem Druckhaus Thalerhof GmbH in Graz für das digitale Subskriptionsangebot der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) entschieden. Damit ist die Klampfer Gruppe das erste Druckunternehmen in Österreich, das bei Heidelberg für ein Subskriptionsmodell unterschrieben hat. Die Klampfer Gruppe ist eine Akzidenzdruckerei mit 70 Jahren Erfahrung und bedient renommierte Verlage, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, Werbetreibende und Privatpersonen mit innovativen und hochqualitativen Druckprodukten.

Klampfer Gruppe zieht geplante Investitionen um rund vier Jahre vor
Die Subskriptionsvereinbarung mit Heidelberg umfasst das komplette Druckvolumen der Klampfer Gruppe für die nächsten fünf Jahre. Heidelberg liefert dazu im Groß- und Kleinformat die jeweils neueste Generation einer Speedmaster XL 106 sowie einer Speedmaster SX 52, die dazugehörende Software, alle Verbrauchsmaterialien und Dienstleistungen. Mit beiden neuen Maschinen ersetzt die Klampfer Gruppe älteres Heidelberg Equipment, und zieht damit Investitionen vor, die das Unternehmen erst für die Jahre 2021/2022 vorgesehen hatte. Zudem hat die Klampfer Gruppe mit Heidelberg einen Consumables Versorgungsvertrag für die bereits im Jahr 2016 gelieferte Speedmaster XL 106 geschlossen, auf der das Unternehmen bisher über 40 Millionen bedruckte Bogen jährlich produziert. Die Klampfer Gruppe steht im Gegenzug eine de-finierte Druckkapazität zur Verfügung, die das Unternehmen für seine Kundenaufträge einsetzen kann. Allein für deren Nutzung bezahlt das Unternehmen („Pay per Use“).
„Im Rahmen unserer Neuausrichtung sind wir auf einen zuverlässigen Partner und maximale Flexibilität angewiesen, schließlich wollen wir auch in so einer sensiblen Phase keine Abstriche bei der Kundenzufriedenheit machen“, sagte Daniela Klampfer, CEO der Klampfer Gruppe. „Das Subskriptionsangebot von Heidelberg gibt uns die Möglichkeit, uns weiter voll auf unsere Kunden zu konzentrieren. Die Laufzeit über fünf Jahre ermöglicht uns zudem, wichtige Technologieinvestitionen um Jahre vorzuziehen.“
Heidelberg setzt mit dem Subskriptionsmodell auf einen wachsenden Trend für „Pay per Use“ im Maschinenbau und will somit unabhängiger vom Wachstum allein durch Verkauf und Installation von Druckkapazität werden.
„Die Vereinbarung mit der Klampfer Gruppe zeigt, unser Subskriptionsmodell erhöht die Investitionsbereitschaft unserer Kunden, um schneller wachsen zu können. Zudem ist die Klampfer Gruppe unser erster Kunde mit einem Subskriptionsvertrag für das Kleinformat. Das unterstreicht, dass das Modell über alle Kundensegmente- bzw. Formatklassen hinweg geeignet ist“, so Dr. David Schmedding, Leiter Corporate & Digital Business Development bei Heidelberg.
Das Etablieren von Pay-Per-Use-Modellen im industriellen Offsetdruck ist Ergebnis der fortlaufenden digitalen Transformation von Heidelberg sowie seiner Software- und Datenkompetenz. Heidelberg bietet dem Kunden das „smarte“ Gesamtsystem bestehend aus Maschine, Services, Verbrauchsmaterialien und Softwarelösungen an. Die stabile Führung eines solchen Gesamtsystems ist ohne Big-Data-Anwendungen, beispielsweise in der vorausschauenden Wartung, und unseres Push-to-Stop-Ansatzes zum autonomen Drucken undenkbar.

www.heidelberg.com
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