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Wirtschaftsausschuss des bvdm diskutiert Möglichkeiten des Benchmarking

Mittwoch 11. November 2009 - In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann Benchmarking, also der Vergleich der eigenen Leistung mit der Leistung anderer Marktteilnehmer anhand von Kenn-zahlen, einen wichtigen Orientierungsrahmen für die Unternehmensleitung bieten. Mit der Frage, wie Geschäftsführer der Druck- und Medienbranche die Leistungen ihrer Unternehmen vergleichen und dabei voneinander lernen können, die eigenen Leistungen zu optimieren, beschäftigte sich der Wirtschaftsausschuss des Bundesverbandes Druck- und Medien e.V. (bvdm) auf seiner Herbstsitzung Anfang November. Unter der Leitung von Thorsten Anhalt (Fries Printmedien, Köln) und Ernst Zoller (C. H. Beck, Nördlingen) diskutierten die Unternehmer in Mainz die verschiedenen Ausprägungsformen und Möglichkeiten des Benchmarking.

Es ist schwierig, vernünftige Benchmarks zu erlangen, da oft unterschiedliche Maschinenausstattungen und strategische Ausrichtungen bei der Interpretation der Kennzahlen zu berücksichtigen sind. „Ein gangbarer Weg ist es, bilaterale Kennzahlenvergleiche mit Kooperationspartnern durchzuführen“, führte Zoller in diesem Zusammenhang aus. In der weiteren Diskussion wurde deutlich, dass der diskrete Umgang mit den zur Verfügung gestellten Informationen eine elementare Voraussetzung ist, um sich offen austauschen zu können. „Das wiederum setzt Vertrauen zwischen den Beteiligten voraus“, meint Zoller. Deshalb lässt sich Benchmarking am besten im Rahmen bilateraler Gespräche umsetzen. Anhalt stellte ergänzend fest, dass „die Offenheit erleichtert werde, wenn die Partner nicht in direktem Wettbewerb stehen“, was in der Regel eine räumliche Entfernung notwendig macht.

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