Aus den Unternehmen
Bernd Mettenleiter (Bündnis 90Die Grünen) bei der Koehler-Gruppe: Austausch über Investition in Kehl und Bürokratieabbau
Samstag 19. September 2026 - Bernd Mettenleiter, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, besuchte die Koehler-Gruppe an ihrem Standort in Willstätt, um sich über die aktuelle Entwicklung des Familienunternehmens sowie die Herausforderungen und Chancen des Industriestandorts Baden-Württemberg auszutauschen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die vorausschauende Unternehmensstrategie der Koehler-Gruppe sowie die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für die industrielle Entwicklung in Deutschland.
Denken in Generationen als Familienunternehmen ein strategischer Vorteil
Bernd Mettenleiter zeigte sich beeindruckt von der konsequenten Ausrichtung des Unternehmens auf ein verantwortungsvolles Wachstum und damit verbundene Zukunftsinvestitionen. Besonders hervor hob er die kürzlich angekündigte Großinvestition der Koehler-Gruppe am Standort Kehl, mit der das Unternehmen seine Marktposition im Bereich hochwertiger Spielkarten weiter stärken wird. „Die Koehler-Gruppe steht beispielhaft für unternehmerischen Weitblick und langfristiges Denken. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind Investitionen wie die am Standort Kehl ein wichtiges Signal für den Industriestandort Baden-Württemberg. Sie zeigen, dass auf lange Frist ausgelegtes Wachstum, Innovationskraft und die Sicherung von Arbeitsplätzen erfolgreich miteinander verbunden werden können“, sagte Bernd Mettenleiter, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg.
Bürokratieabbau und schnellere Genehmigungsverfahren im Fokus
Im Gespräch machten Dr. Stefan Karrer, Vorstand Technik und Philipp Prechtl, Vorstand Strategie, deutlich, dass Unternehmen in Deutschland durch eine zunehmende Bürokratielast und langwierige Genehmigungsverfahren belastet sind. Effiziente Verwaltungsverfahren und planbare Rahmenbedingungen seien wichtige Voraussetzungen für Investitionen und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. „Unternehmen benötigen heute mehr denn je Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen. Langwierige Genehmigungsverfahren und zusätzliche bürokratische Anforderungen binden personelle und finanzielle Ressourcen, die wir dringend für Innovationen, kreislauffähige Produkte und die Weiterentwicklung unserer Standorte benötigen. Für einen wettbewerbsfähigen Industriestandort brauchen wir deshalb schnellere Verfahren, klare Zuständigkeiten und einen spürbaren Abbau bürokratischer Hürden. Der konstruktive Dialog mit politischen Entscheidungsträgern ist dafür von großer Bedeutung“, betonte Dr. Stefan Karrer, Vorstand Technik der Koehler-Gruppe.
Der Besuch unterstrich die Bedeutung eines kontinuierlichen Austauschs zwischen Politik und Wirtschaft. Beide Seiten waren sich einig, dass die erfolgreiche Weiterentwicklung des Industriestandorts Deutschland eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern erfordert.

