Weitere Werbebeschränkungen forcieren Rezession bei Print-Werbung
Die massive Krise auf den Finanzmärkten wird nach Einschätzung des Bundesverbandes Druck und Medien e. V. (bvdm) die Konjunktur in der Druckindustrie dämpfen. Diese negative Entwicklung, die sich auch auf die Beschäftigung auswirken kann, würde zusätzlich verschärft, wenn die EU-Kommission an ihren Plänen festhält, Werberestriktionen für Automobile sowie Nahrungs- und Genussmittel zu verordnen. Verbandspräsident Rolf Schwarz hält zusätzliche Eingriffe in die Werbefreiheit für kontraproduktiv, sie kämen nicht nur konjunkturell zur Unzeit, sondern würden auch die Wettbewerbsfreiheit der Printmedien unverhältnismäßig beschränken. Anscheinend gehe die vor-herrschende politische Auffassung in Brüssel irrigerweise davon aus, dass Werbeverbote geeignete Instrumente für die Beseitigung gesellschaftspolitischer Probleme seien.

