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Aus den Unternehmen

Vom Jukebox-Spezialisten zum Anbieter von optischen Speicherlösungen

Donnerstag 09. September 1999 - Die NSM Jukebox GmbH wandelt sich vom Jukebox-Hersteller zum Lösungsanbieter für Speichersubsysteme auf Basis optischer Medien.

Während das Binger Unternehmen sich bisher auf Entwicklung, Fertigung und Vermarktung von Jukeboxen konzentrierte, sollen in Zukunft verstärkt Lösungspakete geschnürt werden, bei denen die eignen Jukebox-Produkte bereits ab Werk mit einer kompletten Softwareausstattung sowie gegebenenfalls weiteren erforderlichen Komponenten ausgeliefert werden.

Durch die Konfiguration schlüsselfertiger Speichersubsystem auf der Basis von Jukeboxen will der Hersteller, der sich selbst als weltweit führenden Anbieter von CD- und DVD-Jukeboxen einstuft, seine Wertschöpfungskette verlängern und gleichzeitig die Marktdurchdringung der Jukebox-Technologie weiter vorantreiben.

„Gerade vor dem Hintergrund der DVD-Technologie eröffnen sich für unsere Jukeboxen ganz neue Perspektiven,“ stellt Rudolf Kergaßner, Geschäftsführer bei NSM Jukebox, fest. „Wir können nun in Segmente vordringen, in denen CD-Jukeboxen bisher keine Rolle spielten. Im Bereiche Datenmigration beispielsweise entwickeln sich DVD-basierende Speichersysteme zu einer ernsthaften Konkurrenz für MO-basierende Systeme. Wir werden diese Potential aktiv adressieren und unserem Ruf als Innovationsführer damit auch in Zukunft Rechnung tragen.”

Der Schritt in Richtung Lösungsgeschäft deutete sich bereits auf der diesjährigen CeBIT an, als NSM Jukebox die Comet vorstellte. Sie besteht aus der mit einem DVD-Ram-Laufwerk bestückten NSM2000 (bisher Satellite) sowie einer Jukebox-Manager-Software für Windows NT und ist bereits ab Werk mit 135 DVD-Medien bestückt. Positioniert ist die Comet als kostengünstige Ergänzung magnetischer Speicher innerhalb abteilungs- oder unternehmensweiter NT-Netze. Mit einer Kapazität von 350 GB und dem daraus resultierenden Preis von 49 Mark pro GB bietet dieser Sekundärspeicher ein bisher von konkurrierenden Speichertechnologien unerreichtes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Im Zuge der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens wurde auch eine neue Produktnomenklatur für die drei Basismodell eingeführt. Diese soll die Produktfamilie klarer strukturieren und bereits durch den Namen Aufschluß über die Positionierung des jeweiligen Modells innerhalb der Produktfamilie geben. Die drei Basismodelle der Jukebox-Familie von NSM – die NSM2000 (bisher Satellite), die seit August verfügbare NSM4000 (Jupiter) sowie der zur diesjährigen CeBIT vorgestellte Speicherriese NSM6000 (bisher Galaxy) – bieten je nach Modell, Laufwerkskonfiguration sowie Wahl der Medien Speicherkapazitäten von 39 GB bis zu 3 Terabyte.

Allen Modellen gemein ist der modulare Aufbau. Er gestattet die Anpassung der Jukeboxen an spezifische Anforderungen der jeweiligen Anwendung, da sich die Anzahl von Laufwerken und analog dazu die Anzahl bevorrateter Medien variieren läßt. Die Packs mit jeweils fünf Medien können sogar während des Betriebs ausgetauscht werden. Der Inhalt von Packs, die aktuell nicht in die Jukebox eingelegt sind, wird von der Software im Rahmen eines Offline-Daten-Managements dennoch angezeigt. Werden „Offline-Daten“ von einem Arbeitsplatz angefordert, fordert die Software den Systemadministrator zum Einlegen des betreffenden Packs auf, das durch eine eindeutige Seriennummer gekennzeichnet ist.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der NSM Jukeboxen besteht darin, daß Mischkonfiguration unterschiedlicher Laufwerkstypen gebildet werden können. Dies gilt nicht nur für neue, sondern auch für alle bereits installierten Jukeboxen, die mit DVD-Laufwerken nachgerüstet werden können. Damit ist NSM der einzige Jukebox-Hersteller, der die schrittweise Migration von der CD- zur DVD-Technologie ermöglicht. Für Kunden bedeutet dies ein Plus an Investitionssicherheit. Bei Einführung der neuen DVD-Technologie kann auf bereits getätigte Investitionen in CD-Archive aufgebaut werden.

Alle Modelle arbeiten mit dem von NSM Jukebox entwickelten Turbo TDD-Verfahren, durch das sich die Verfügbarkeit in der Jukebox abgelegter Daten am Arbeitsplatz um ein Vielfaches beschleunigen läßt. Beim Einsatz von DVD-Medien wirkt sich das Verfahren noch stärker aus als bei CD-Medien.

www.nsmjukebox.de
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