Workflow
JDF setzt zukunftsfähige Branchensoftware voraus
Donnerstag 07. Juli 2005 - Wer sich für eine Branchensoftware (Management Informationssystem oder kurz MIS) entscheidet, legt sich in der Regel für fünf bis sechs Jahre fest und darf deshalb das Thema der vernetzten Druckerei nicht unberücksichtigt lassen.
Da im MIS-System die technischen und prozessrelevanten Daten zur Auftragsabwicklung vorliegen (über Kalkulation und Produktionssteuerung), übernimmt es die Rolle einer Steuerzentrale im Datenaustausch zwischen den verschiedenen Abteilungen und Systemen der Druckerei.
Dem Aspekt der mittlerweile untrennbaren Verbindung von MIS-System und zukunftsfähigen JDF-Vernetzungen hat der Branchensoftware-Anbieter Hiflex Rechnung getragen, und deshalb ein weltweit einmaliges Democenter (CIM Center) an seinem Stammsitz in Aachen eröffnet. Denn das CIM Center bietet noch viel mehr als die umfassende Präsentation der marktführenden Hiflex Branchensoftware. Das Konzept von Computer Integrated Manufacturing (CIM) wird durch die Anbindung des Hiflex MIS an die Systeme marktführender Maschinen- und Systemanbieter live gezeigt.
Im Hiflex CIM Center sind die Systeme von Adobe, Agfa, Creo, Esko-Graphics, Komori, MAN Roland und Müller Martini bereits heute installiert. Hinzu kommen bald auch Systeme von Artwork, Screen und weiteren wichtigen Herstellern. Live-Schaltungen zu Kunden, die ihre Heidelberger und KBA Druckmaschinen mit Hiflex vernetzt haben, sind ebenfalls in der Vorbereitung.
Das Zusammenspiel der JDF-fähigen Systeme wird auf drei nebeneinander angebrachten Leinwänden ins Bild gebracht, wodurch sich der Workflow einer vernetzten Druckerei anschaulich darstellen lässt. Dem interessierten Teilnehmer eröffnet sich das Potential einer mehrstufigen und hersteller-unabhängigen Vernetzung, wenn das Hiflex MIS nicht nur die genannten Systeme voneinander getrennt anbindet, sondern in einem integrierten Gesamtworkflow die Kommunikation auch zwischen den verschiedenen Systemen regelt und steuert.
So wird beispielsweise deutlich, wie sich der CIP3 Datenfluss (Farbprofile) zwischen Vorstufe und Drucksaal mit dem JDF-Datenaustausch koppeln lässt, oder wie die Kommunikation zwischen Auftragsmanagement, Druckerei-Kunde und Vorstufe von der JDF-Technologie profitieren kann. (Stichwort: JDF-Fähigkeit von Adobe Acrobat 7).
Der enorme Mehrwert für die Besucher des Hiflex CIM Centers ergibt sich durch die Verfügbarkeit der Systeme der erwähnten Hersteller, denn so können individuell auf die technische Ausstattung der Druckerei zugeschnittene Vernetzungsszenarien dargestellt werden. Und es wird deutlich, welche Automatismen sich im eigenen Betrieb realisieren lassen.
Die Vernetzung der Hiflex Branchensoftware zu den jeweiligen Systemen namhafter Maschinen- und Systemanbieter kann aber auch in deren Präsentationszentren betrachtet werden. Dabei ist Hiflex zur Zeit in 15 Demo- und Entwicklungszentren vertreten, und zwar bei Agfa (Belgien und USA), Artwork (Belgien), Creo (Kanada, Frankreich und Belgien), Heidelberg (R&D Deutschland), Komori (Niederlande und USA), KBA (USA), MAN Roland (USA), Mitsubishi (USA), Müller Martini (Schweiz und USA) und Rampage (USA). Diese Hersteller haben sich für Kooperationen mit Hiflex entschieden, damit sie ihre jeweiligen JDF-Anbindungen in voller Tiefe demonstrieren oder bei der stetigen Optimierung ihrer eigenen JDF-fähigen Systeme das am besten erprobte MIS als Testsystem einsetzen können.
Und bei über 50 JDF Installationen kann das Hiflex MIS tatsächlich als erprobtes System gelten, denn das sind mehr Vernetzungen, als alle anderen MIS-Anbieter weltweit zusammen aufzeigen können. Zudem befinden sich unter den Hiflex Installationen auch viele Weltpremieren. So ging beispielsweise im Druckhaus Berlin Mitte im Februar 2003 die erste JDF-Vernetzung überhaupt in den Echtbetrieb. In der Schweiz realisierte Hiflex im Juni desselben Jahres bei der Neidhart + Schön AG in Zürich die weltweit erste „dreistufige“ JDF-Vernetzung zwischen dem Hiflex MIS und den Systemen der Vorstufe und des Drucksaals. Und in Österreich gab es im April 2004 eine weitere Weltpremiere, als bei der Bauer Druck KG in Wien die erste JDF-Vernetzung der Weiterverarbeitung in die Praxis ging. Eines haben alle bisher durchgeführten Praxisinstallationen gemeinsam: verbesserte Prozessbeherrschung durch mehr Transparenz und Flexibilität und damit verbunden eine enorme Produktivitätssteigerung und Kostenersparnis.



