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Offsetdruck

Französische Druckerei erzielt höchste Effizienz mit Heidelberg Speedmaster SX 102

Patrick Douard, Leiter Finishing und Druck bei der französischen Firma Les Editions Quo Vadis, zieht nach über einem Jahr eine positive Bilanz über die Speedmaster SX 102-8-P.

Donnerstag 12. Dezember 2013 - Erste Speedmaster SX 102-8-P in Frankreich steigert Produktivität um 32 Prozent und senkt Anlaufmakulatur um den Faktor 3

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Erfolgreiche Unternehmen der Printmedien-Industrie setzen auf verschiedene Geschäftsmodelle, wie Volumendruck oder Nischenangebote, um sich im Wettbewerb zu behaupten. So hat sich die französische Firma Les Editions Quo Vadis auf hochwertige Papier-Terminplaner spezialisiert und ist Marktführer in diesem Segment. Auf einer Fläche von 18.000 m 2 ist am Standort Carquefou fast der gesamte Druck- und Finishing-Workflow der Exacompta Clairefontaine-Gruppe angesiedelt, zu der Les Editions Quo Vadis seit 1999 gehört. Dort produziert seit über einem Jahr die erste Speedmaster SX 102 im französischen Markt. Diese Maschine hatte die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) zur drupa 2012 neu vorgestellt. Mit der Investition in die Achtfarbenmaschine mit Wendung und den Automatisierungskomponenten, wie das Inline-Farbmess- und Regelsystem Prinect Inpress Control und dem automatischen Plattenwechsler AutoPlate Pro, sollte die Produktivität gesteigert werden. „Die Speedmaster SX 102 ist äußerst zuverlässig und vielfältig einsetzbar und wir konnten unsere Produktivität innerhalb nur eines Jahres um 32 Prozent steigern. In den letzten sechs Monaten haben wir von insgesamt 4.500 Stunden bis zu 847 Arbeitsstunden einsparen können. Weiterhin konnten wir den Anteil an unverkäuflicher Qualität um 57 Prozent senken, ebenso die Anlaufmakulatur von 500 auf 150 Bogen“, ziehen Patrick Douard, verantwortlich für Druck und Finishing und sein Druckerei-Schichtleiter Christophe Ricordel eine sehr positive Bilanz.

Effizienz auf allerhöchstem Niveau ?Jedes Jahr produziert die 260 Mitarbeiter starke Druckerei etwa 10 Millionen Terminplaner aller Art und verkauft diese weltweit in 45 Länder. 25 Prozent der Produktion sind für den Export bestimmt. Die Produktpalette umfasst 80 verschiedene Terminplaner-Modelle in etwa 50 unterschiedlichen Formaten. „Trotz der immer stärker werdenden digitalen Technologien besteht nach wie vor ein hohes Interesse an Papier-Terminplaner, vor allem in einigen asiatischen und europäischen Ländern“, erklärt Patrick Douard. „Wir verarbeiten in erster Linie leichte Grammaturen, bei denen der Passer zweihundertprozentig stimmen muss. Das ist für uns extrem wichtig und die Wendung der Speedmaster SX 102 arbeitet sehr effizient, so dass wir den Großteil der Terminplaner auf dieser Maschine drucken. Dadurch sind wir deutlich flexibler geworden und können die anderen Maschinen für speziellere Drucksachen nutzen.“ ??Für Christophe Ricordel sind Zeit- und Produktivitätsgewinne vor allem auf das Inline-Farbmess-System Prinect Inpress Control und den automatischen Plattenwechsler AutoPlate Pro zurückzuführen. „Bei den allermeisten unserer Druckaufträge arbeiten wir mit einem sehr geringen Farbauftrag von 10 Prozent und weniger. Mit Prinect Inpress Control wird alles automatisch gesteuert. Wir haben heute ein Delta E von zwei statt wie früher fünf, das ist bei Grautönen hervorragend. Damit konnten wir sowohl die Druckqualität als auch die Stabilität enorm verbessern und auch in den verschiedenen Schichten eine sehr einheitliche Druckqualität erzielen“. ?
Umweltschutzanspruch bei Quo Vadis und seinen Auftraggebern ?“Einer unserer wichtigsten Kunden hat sich dafür entschieden, im Rahmen seines umwelt- und gesellschaftspolitischen Engagements die Produktion seiner Terminplaner aus Asien wieder nach Frankreich zurückzuholen“, bestätigt Patrick Douard. „Umweltschutz hat für uns einen sehr hohen Stellenwert. Die Speedmaster SX 102 produziert alkoholfrei und ist eine der ersten Maschinen in Frankreich, die von Heidelberg klimaneutral ausgeliefert worden ist. Die bei Herstellung und Transport der Maschine entstandenen CO 2-Emissionen wurden im Rahmen eines Wiederaufforstungsprojekts in Togo vollständig ausgeglichen.“ Christophe Ricordel ergänzt: „Wir arbeiten schneller, verbrauchen weniger Energie und erzeugen weniger Abfälle. Dank der dynamischen Bogenbremsen in der Auslage können wir die Maschine auch bei geringen Grammaturen mit hoher Geschwindigkeit fahren. Auch bei den Waschzeiten konnten wir bei unseren häufigen Formatwechseln dank der viel bedienerfreundlicheren Tandem-Wascheinrichtung viel Zeit gewinnen. Das Waschen der Gummitücher und Druckzylinder dauert keine fünf Minuten.“ Insgesamt konnte Quo Vadis so seinen ökologischen Fußabdruck deutlich verbessern. ?

www.heidelberg.com
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