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Neue globale Studie: Werbung in gedruckten Magazinen wird positiver erlebt als in jedem anderen Medium
Freitag 16. Oktober 2026 - Eine neue globale Studie des internationalen Medienverbands FIPP und von UPM Communication Papers zeigt: Werbung in Printmagazinen übertrifft Social-Media- und Influencer-Werbung bei Vertrauen, Relevanz und positiven Gefühlen. Die zugrunde liegende Studie ist die umfangreichste Untersuchung zur Wirkung von Printwerbung seit über fünf Jahren.
„Alle, die Printwerbung vermarkten und überzeugend vertreten möchten, finden in diesem Report genau die Belege, die sie brauchen. Er liefert frische Fakten zu Vertrauen, Aufmerksamkeit und wirtschaftlicher Wirkung von Magazinen und gibt Verlagen starke Argumente für Gespräche mit Werbekunden an die Hand. Wir möchten Verlage dabei unterstützen, den Wert von Print im Mediamix offensiv aufzuzeigen. Print ist ein starker Kommunikationskanal, und dieser Report liefert unserer Branche die Belege dafür“, sagt Alastair Lewis, CEO von FIPP.
Werbung in Print kommt besser an
Die wichtigsten Ergebnisse: Werbung in Magazinen genießt mehr Vertrauen, wirkt relevanter und löst mehr positive Gefühle aus als Social-Media- und Influencer-Werbung.
Gedruckte Magazine tun Lesenden gut: 66 % der Magazinleserinnen und -leser sagen, dass sie sich nach dem Lesen von Magazinen gut fühlen. Zudem erzielt Werbung in Printmagazinen den höchsten Happiness-Score aller in der Studie untersuchten Werbeformate. 63 % der regelmäßigen Leserinnen und Leser sagen, dass Magazinanzeigen bei ihnen positive Gefühle auslösen; bei Influencer-Anzeigen sind es 39 %.
Gedruckte Magazine sind laut Studie das vertrauenswürdigste Werbemedium: 52 % stimmen zu, dass Magazinwerbung vertrauenswürdig ist, bei Social Media sind es 33 %, bei Influencern 28 %. Ein Grund dafür ist der menschliche Faktor: Zwei von drei Lesenden geben an, ihren Lieblingsmagazinen mehr zu vertrauen, weil Menschen hinter den Inhalten stehen und nicht KI.
Zugleich schenken 70 % der Leserinnen und Leser einer Anzeige mehr Aufmerksamkeit, wenn sie zum redaktionellen Umfeld passt. 72 % nehmen Anzeigen stärker wahr, wenn sie ihren eigenen Interessen entsprechen. Bei der wahrgenommenen Relevanz von Werbung liegen Magazine vor allen anderen Formaten: 52 % stimmen zu, dass Magazinwerbung relevant ist, bei Influencer-Werbung sind es nur 31 %.
Die neuen Erkenntnisse stützen das bereits belegte wirtschaftliche Argument für Printwerbung. Die Thinkbox-Studie Profit Ability 2 kam zu dem Ergebnis, dass Printwerbung langfristig mehr als 50 % höhere Erträge erzielt als der Branchendurchschnitt.
„Die Studie zeigt, dass gedruckte Magazine als Werbekanal eine einzigartige Position einnehmen. Ein Medium, das Lesefreude schenkt, schafft die Voraussetzung dafür, dass Marken positiv erlebt werden. Hinzu kommen mehr Relevanz und mehr Vertrauen, und das spricht klar für Printwerbung“, sagt Kati Murto, VP, Marketing, Communications and Sustainability bei UPM Communication Papers.
Auch bei jüngeren Leserinnen und Lesern nimmt die Magazinnutzung zu: Vier von zehn Erwachsenen zwischen 18 und 34 Jahren geben an, häufiger Magazine zu lesen als früher.

