Aus den Unternehmen
Sappi: Ergebnisse für das im Dezember 2007 abgelaufene erste Quartal
Samstag 02. Februar 2008 - Gewinn (ohne Sonderposten) im Vorjahresvergleich verbessert
Das Berichtsquartal
Sappis Chief Executive Ralph Boëttger kommentierte die Ergebnisse wie folgt:
Unser Auslastungsgrad hat sich in diesem Quartal weiter verbessert. Der Bereich Forstwirtschaftliche Erzeugnisse profitierte von der guten Nachfrage nach diesen Produkten und den steigenden Preisen und wies eine hervorragende Entwicklung aus. Unser Feinpapiergeschäft konnte seine Rentabilität trotz nachhaltigem Kostendruck und schwierigen Marktverhältnissen in Europa steigern. Wir bauten unsere Gewinnspannen in Nordamerika durch verbesserte Preise für gestrichenes Feinpapier und Kostensenkungen weiter aus. Unsere Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 8,7% auf US$ 1,38 Mrd. Der Gewinn ohne Sonderposten kletterte von US$ 63 Mio. im Vorjahr um 46% auf US$ 92 Mio.
Wir haben für Februar 2008 Preisanstiege in Europa für gestrichenes Feinpapier angekündigt, die erforderlich sind, um die hohen Rohstoff- und Energiepreise auszugleichen.
Vorausschauend erklärte Boëttger:
Die globalen makroökonomischen Bedingungen sind weniger günstig als erwartet, da die Kommentatoren über eine mögliche Verlangsamung der US-Wirtschaft und den starken Euro besorgt sind, der das Wachstum in Europa dämpft. Gleichzeitig steigen die Einsatzkosten. Unsere südafrikanischen Niederlassungen sind zudem von den landesweiten Stromausfällen betroffen. Zurzeit arbeiten wir daran, die diesbezüglichen Auswirkungen zu minimieren.
Im Sektor gestrichenes Feinpapier ist das globale Angebot-Nachfrage-Verhältnis im Allgemeinen günstig. Die Werbeprognosen bleiben positiv. Die Zellstoffbranche verzeichnet nach wie vor eine hohe Nachfrage und die Preise steigen weiter.
Angesichts des Umstands, dass der Kostendruck kaum nachlassen dürfte, werden wir uns weiterhin auf Kostensenkungen konzentrieren. Ferner werden wir unsere Anstrengungen fortsetzen, die Preise für unsere Produkte, darunter insbesondere für gestrichenes Feinpapier in Europa zu verbessern.
Wie wir bereits im letzten Quartal berichtet haben, rechnen wir mit einer weiteren Zunahme unserer Nettoverschuldung im zweiten Quartal, bevor sie gegen Ende des Jahres wieder sinken wird, wenn die Saiccor-Expansion abgeschlossen ist.
Wir erwarten einen hohen Auslastungsgrad in unserem Bereich Forstwirtschaftliche Erzeugnisse sowie weitere Verbesserungen in Nordamerika. In Europa werden die Gewinnspannen unter Druck bleiben. Der Gewinn ohne Sonderposten dürfte sich im nächsten Quartal im Vergleich zum Vorjahr verbessern.


