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Aus den Unternehmen

Fast 700 Teilnehmer bei der DOXNET-Fachkonferenz

Mittwoch 01. Juli 2026 - Der Höhenflug des DOXNET-Verbands hält an. Erstmals kratzte die Zahl der Fachkonferenz-Teilnehmer an der 700er-Marke. Auch die Ausstellerflächen waren erneut voll ausgelastet, so dass das Jahrestreffen 2026 sämtliche Rekorde des Vorjahres einstellte.

„Diese Zahlen wirken fast surreal“, sagte Vorstandschef Udo Schäfer bei der Begrüßung und betonte: „Viele Zahnräder müssen ineinandergreifen, damit wir alle gemeinsam mehr erreichen.“ Die Sponsoren bezeichnete er als verlässliche Partner, die die Arbeit des DOXNET-Vorstands in dieser Qualität erst ermöglichen. Mit 806 Mitgliedern aus 227 Unternehmen hat der Verband auch in dieser Kategorie einen neuen Höchststand erreicht.

Mit Blick auf die alle Lebensbereiche erfassende Informationsflut – ein Manager im 21. Jahrhundert bekommt pro Tag mehr Informationen als ein Mensch im Mittelalter im ganzen Leben – stellte Schäfer fest: „Mehr Daten führen nicht immer zu besseren Entscheidungen, denn wir ertrinken nicht im Datenmeer, sondern wir verdursten an entscheidungsrelevantem Wissen. Es gewinnt daher nicht der, der alles findet, sondern der, der das Richtige weglässt.“ Für die Geschäftswelt bedeutet das: „Die Zukunft gehört nicht den datenreichsten Unternehmen, sondern den entscheidungsfähigsten“, so Schäfer.

Beim anschließenden DSD (DOXNET Speed-Dating) gehörte die Bühne den Unternehmen, die kürzlich Teil der „DOXNET-Familie“ geworden sind.

Keynote-Speaker Anselm Pahnke näherte sich unter dem Titel „Hirn oder Herz?“ der Frage, wie man sich in ungewissen Situationen bei komplexen Entscheidungen am besten verhält. Er ermunterte die Zuhörer, mutig neue Wege zu gehen.

Pahnke fand auf der emotionalen Ebene inspirierende Worte und erzählte von seiner Reise durch sein Leben, mit Ängsten, Herausforderungen und einem ganz besonderen Abenteuer, einer monatelangen Reise mit dem Fahrrad durch Afrika. Dort machte er die Erfahrung: „Auch die Stille erzählt.“ Die Begegnungen mit Menschen und Tieren haben sein Verhalten verändert wie auch seinen Umgang mit Angst und Unsicherheit. „Ich habe das Unbekannte umarmt und es ist mein Freund geworden“, sagte er und appellierte dazu, bei wichtigen Entscheidungen auf das eigene Gefühl und die Intuition zu hören.

Dann starteten die ersten der insgesamt 42 Expertenvorträge. Am Abend war die historische Trinkhalle in Baden-Baden würdige Kulisse des ersten Tages. Am Dienstagabend ging es zur imposanten Geroldsauer Mühle, wo es sich bei bester Stimmung ideal networken ließ.

Der KI-Experte und Kabarettist Jan Ditgen nahm in seiner Abschluss-Keynote die Tücken der Künstlichen Intelligenz ins Visier. „Die menschliche Logik ist völlig anders programmiert als KI“, so Ditgen, der aufschlüsselte, wie KI „denkt“ und Informationen miteinander verknüpft. Mit diversen Prompts („Schreibe einen kurzen ironischen Text in Kölschem Dialekt, dass der FC Bayern eigentlich in die zweite Liga gehört.“) führte er live vor, was die verschiedenen KI-Programme alles möglich machen.

Ebenso veranschaulichte er, dass die unterschiedlichen (Bezahl-)Versionen Ergebnisse in mehreren Informationstiefen liefern. Mit kurzen Videosequenzen und Interaktionen ordnete er das Können von KI ein. Und er zeigte an Beispielen: KI ist einerseits sehr schlau, aber andererseits auch sehr dumm. Da wird Angela Merkel kurzerhand zur Päpstin oder aus einem Papst werden plötzlich zwei. Was aber besonders auffällt: Während vor einigen Jahren Bildmanipulationen noch sehr aufwändig waren, dauert dies heute weniger als eine Minute. Ditgen ging der Frage nach, was KI für die Arbeitswelt bedeutet und wies dabei auf den enormen Energieverbrauch hin.

Mit einem KI-generierten Jazz-Lied und einer DOXNET-HipHop-Version verabschiedete er die Zuhörer musikalisch aus dem Auditorium.

Damit endete die 28. DOXNET-Fachkonferenz, die sich qualitativ und quantitativ in Bestform präsentierte.

www.doxnet.de
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