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Weiterverarbeitung

MBO stellt WrapXi vor

Dienstag 03. November 2026 - Das neue End-of-Line-System verpackt Produktstapel in nachhaltiges Kraftpapier, verschließt und etikettiert sie und übergibt sie ohne manuelle Handhabung an die Palettierung.

MBO, der Spezialist für die Druckweiterverarbeitung und Teil der Komori Group, stellt heute WrapXi vor – ein automatisiertes System für papierbasierte Verpackungslösungen am Ende der Produktionslinie. WrapXi übernimmt fertige Produktstapel, umwickelt sie mit Kraftpapier, verschließt die Verpackung mit Papierklebeband, versieht sie mit einem Etikett und transportiert sie anschließend zur Palettierung. Das System wurde für Druckereien, Weiterverarbeitungsbetriebe und andere Produktionsunternehmen entwickelt, deren Produkte vor dem Versand bislang noch manuell verpackt werden müssen.

Was WrapXi für Kunden verändert
Druckmaschinen, Sammelhefter und Klebebinder arbeiten heute schnell und hochautomatisiert. Am Ende vieler Produktionslinien werden die fertigen Stapel jedoch weiterhin von Mitarbeitenden ausgerichtet, umwickelt, verklebt und auf Paletten gehoben. WrapXi übernimmt diese Arbeit. Dadurch können Mitarbeitende für wertschöpfendere Aufgaben eingesetzt werden, während die körperliche Belastung durch wiederkehrende Verpackungs- und Hebetätigkeiten entfällt.

Darüber hinaus verhindert WrapXi, dass die Verpackung zum Engpass in der Produktion wird. Das System passt sich flexibel an die Materialzuführung der Produktionslinie an: Es verarbeitet Stapel sowohl in Längs- als auch in Querrichtung, hält auch rückstichgeheftete oder rutschige Broschüren sicher zusammen, verpackt Zwei- und Dreifachnutzenproduktionen in einem gemeinsamen Paket und schneidet das Papier passend zur jeweiligen Auftragsbreite zu.

Die Automatisierung des Verpackungsprozesses reduziert zudem körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten im Produktionsbetrieb. Die Maschine bewegt, umwickelt, verschließt und transportiert die einzelnen Stapel, sodass Mitarbeitende schwere Stapel nicht mehr, während jeder Schicht heben und drehen müssen. Dies verringert das Risiko körperlicher Überlastung und erleichtert die Besetzung von Arbeitsplätzen am Ende der Produktionslinie.

WrapXi ersetzt außerdem Kunststofffolien und Schrumpffolien durch Papier. Jedes Paket wird mit Kraftpapier umwickelt und mit Papierklebeband verschlossen. Dadurch kann die Verpackung als Ganzes dem Papierrecycling zugeführt werden. Dies unterstützt Druckereien und Produktionsunternehmen dabei, auf die steigende Nachfrage ihrer Kunden nach kunststofffreien Verpackungslösungen zu reagieren.

Mit MBO steht den Kunden während des gesamten Prozesses ein zentraler Ansprechpartner zur Seite. Das Unternehmen liefert freigegebene Verbrauchsmaterialien und bietet Installation, Schulungen, Wartung, Ferndiagnose sowie Software-Updates an. Darüber hinaus testet MBO Originalprodukte und erstellt vor Projektbeginn eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für die jeweilige Produktionslinie.

„Unsere Kunden haben in schnelle, automatisierte Druckmaschinen und
Weiterverarbeitungslinien investiert. Dennoch verpacken viele ihre fertigen Produkte nach wie vor von Hand“, erklärt Stefan Schülling, Geschäftsführer der MBO Postpress Solutions GmbH. „WrapXi schließt diese Lücke. Das System übernimmt den letzten Arbeitsschritt der Produktionslinie, verwendet Papier statt Kunststoff und lässt sich gemeinsam mit den Anforderungen unserer Kunden weiterentwickeln – von einer einzelnen Verpackungsstation bis hin zu einer vollständig integrierten End-of-Line-Lösung. Ein Produkt ist erst fertig, wenn es verpackt ist.“

WrapXi ist ab dem 1. November in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien über die Vertriebsorganisationen der Komori Group bestellbar. Weitere Märkte sollen folgen.

www.mbo-pps.com
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