Verbände und Unternehmen gegen neue Werbebeschränkungen und Werbezwangshinweise
Anlässlich der öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses im Deutschen Bundestag zum Kleinanlegerschutzgesetz warnen Bundesverband Druck und Medien sowie neun weitere Organisationen der Werbewirtschaft vor den schwerwiegenden Konsequenzen des geplanten Gesetzes: Erstmals soll ein Verbot der Werbung gegenüber erwachsenen Bürgern in Abhängigkeit von deren Intellekt und redaktionellem Medienkonsum eingeführt werden. Damit wären nicht zu rechtfertigende Kommunikationsverbote in einer bislang nicht gekannten Eingriffstiefe festgeschrieben. Darauf weisen bvdm, BDZV, DDV, FAW, GWA, Markenverband, RMS, VDZ, VPRT und ZAW in einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesminister für Finanzen, der Justiz und für Verbraucherschutz sowie für Wirtschaft und Energie als auch an die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen hin.

