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Verbrauchsmaterialien

Partner präsentieren sich in der Produktion

Das von FlexoWash entwickelte SL-Reinigungssystem kann gleichzeitig bis zu sechs Sleeves aufnehmen.

Mittwoch 02. Mai 2007 - Zu einer Fachausstellung in einem besonderen Rahmen lädt die Dortschy GmbH + Co. KG vom 12. bis 14. Juni 2007 ein. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „DruckPartner 2007“ steht, findet bei der Zecher GmbH in Paderborn statt.

Der Spezialist für Rasterwalzen stellt in seinem Produktionsbereich rund 400 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung, so dass die beteiligten Partnerfirmen dort ihre Produkte und Dienstleistungen aus dem Flexo- und Offsetdruck präsentieren können. Für das Bielefelder Handelsunternehmen Dortschy bilden solche Gelegenheiten zum Informationsaustausch nach Aussage des geschäftsführenden Gesellschafters Reinhart Dortschy eine wesentliche Grundlage, um den Bedarf der rund 1200 Kunden in Deutschland und Österreich mit dem Angebot der internationalen Lieferpartner in Einklang zu bringen. Diesen Leitgedanken verfolgt das Unternehmen, das insgesamt 30 Mitarbeiter beschäftigt, seit seiner Gründung im Jahr 1951. Folgerichtig wurde das Programm an Maschinen, Geräten und Verbrauchsmaterialien über die Jahre beständig ausgebaut. Die Fachausstellung DruckPartner 2007 zeigt einen Querschnitt durch dieses Angebot an Systemlösungen und Serviceleistungen für den Flexo- und Offsetdruck.

Einblicke in die moderne Produktion von Rasterwalzen
Weil der Ausstellungsbereich in die Produktion der Zecher GmbH eingebunden ist, bietet sich den Besuchern der Veranstaltung die seltene Chance, sich über die aktuellen Produkte und Trends in der Branche zu informieren und gleichzeitig einen unmittelbaren Einblick in die laufende Fertigung von modernen Rasterwalzen zu bekommen.

Die bei der Firma Zecher hergestellten Rasterwalzen kommen für ganz unterschiedliche Anwendungen zum Einsatz. Das reicht von verschiedenen Farbsystemen für den Flexodruck wie Wasserfarben, Lösemittelfarben und UV-Farben über Lösungen für den Offsetdruck, z.B. für Lackierungen, Bronzierungen, Perlmutt- und Iriodin-Applikationen, bis hin zu Rasterwalzen für individuelle Anforderungen im Beschichtungssektor. Zum weiteren Angebot des Rasterwalzenherstellers zählen Zusatzausstattungen wie das von Zecher entwickelte I.T.S.-Verfahren, bei dem das Gefüge der Chrom- bzw. Keramikschicht mittels Plasmatechnologie im Vakuum modifiziert wird. Dadurch lassen sich die Oberflächeneigenschaften gezielt verändern, so dass damit behandelte Walzen höhere Standzeiten und ein besseres Entleerungsverhalten aufweisen. Außerdem lassen sie sich auch leichter reinigen.

Das Peripherieprogramm umfasst desweiteren das System VoluCheck, mit dem sich das Gravurvolumen von Rasterwalzen einfach und kostengünstig ermitteln lässt, sowie die modular aufgebauten Farbmarkierungen von Sleeves oder Walzen im Stirnflächenbereich namens ColorTags, die das Identifizieren von Rasterwalzen im Farbwerk oder im Lager erleichtern. Für diesen Zweck kann Zecher die Walzen auch mit RFID-Technik ausstatten.

Neuer Belichter mit Wasserkühlung
Die Asahi Photoproducts Europe n.v./s.a., die ihren Firmensitz in Deutschland kürzlich nach Mannheim verlegt hat, stellt anlässlich der Veranstaltung Druckpartner 2007 einen neuen Belichtertyp für fotopolymere Flexodruckplatten vor. Die Geräte AFP 1216 EHQ und AFP 1321 EHQ mit Belichtungsformaten von 1200 x 1600 mm bzw. 1320 x 2032 mm verfügen über einen temperaturkontrollierten Vakuumtisch. Die aufwändige Wasserkühlung des Fundamentes sorgt dafür, dass die ingesamt 48 Röhren des großformatigen Belichters gezielt temperiert und während der Belichtung im Leistungsausstoß kontrolliert werden. Dadurch erreicht das Gerät nicht nur schneller die optimale Betriebstemperatur, sondern kann diese auch über einen sehr langen Zeitraum konstant halten. Zur weiteren Steigerung der Qualität misst der Belichter während des Belichtungsvorganges permanent die emittierte Lichtenergie.

Montagesystem mit virtuellem Proof
Das italienische Unternehmen Bieffebi S.p.A., Bologna, das auf eine Basis von über 3500 installierten Montagesystemen für Flexodruckplatten in mehr als 90 Ländern verweisen kann, demonstriert aus seinem aktuellen Programm das neueste Modell Unica 343 Virtuale, das bereits bei Anwendern im Praxiseinsatz ist. Es eignet sich zum Montieren von Flexodruckplatten sowohl auf Zylinder als auch auf Sleeves. Zur passgenauen Montage der Platten kann das Personal entweder Passkreuze oder Mikropunkte nutzen. Eine weitere Alternative ist die Verwendung der Prepress-Daten, um damit Abbildungen auf dem Klischee in Deckung zu bringen und so eine registerhaltige Montage zu erzielen. Eine Besonderheit des Systems ist die Druckplattenkontrolle anhand der Druckvorstufendaten und die Möglichkeit eines virtuellen Proofs. Zum Abgleich der montierten Druckplatte mit den Prepress-Daten greift das Montagesystem auf eine JPG-Datei des Layouts als Referenz zurück. Eine ungenaue Montage oder Passerabweichungen zeigt das System mit einer farbigen Markierung auf dem Monitorbild an.

Damit reagiert die Firma Bieffebi auf die Forderung vieler Druckereien nach einer deutlichen Verkürzung der Montagezeiten und dem Erstellen von Proofs für den Prepress-Bereich. Das Überprüfen der Druckplatte auf Fehler während der Montage hilft schon im Vorfeld, kostspielige Stillstandszeiten an der Druckmaschine zu vermeiden.

Klebebandsysteme sichern hohe Druckqualität
Um eine anspruchsvolle Druckqualität im Flexodruck zu gewährleisten, gilt es hochwertige Komponenten einzusetzen, z.B. auch bei der Montage der Klischees. Die Klebebänder der DuploFlex-Systemserie der Neuwieder Firma Lohmann GmbH & Co. KG verfügen über eine Reihe von positiven Produkteigenschaften, die zu einer hohen Produktionssicherheit im Flexodruckprozess beitragen. Dazu zählen ausgewogene Kompressibilität und Stauchhärten ebenso wie das konstante Rückstellverhalten sowie die möglichst geringen Toleranzen im Aufbau der Klebebänder.

Sleeves vollautomatisch reinigen
Im Mittelpunkt der Präsentation des dänischen Unternehmens FlexoWash ApS aus Skødstrup steht die vollautomatische Reinigung von farbführenden Teilen. Die Anlagen sind für den Einsatz von lösemittelfreien Waschmitteln ausgelegt. In den Anlagen der Serie PK Front Load lassen sich Farbwannen, Kammerrakel, Farbeimer, Farbschläuche usw. reinigen.

Ein aktuelles Thema ist der neue Anlagentyp SL, der zur Reinigung von Sleeves konzipiert wurde. Das von FlexoWash entwickelte System ist bereits bei zwei deutschen Anwendern installiert. Es kann gleichzeitig bis zu sechs Hülsen aufnehmen. Ein spezielles Adaptersystem verhindert ein Eindringen der Waschflüssigkeit in den Innenbereich der Hülsen. Die Anlage ist sowohl für Endlos-Sleeves/Dünnsleeves als auch für Sleeves mit aufgeklebten Klischees geeignet.

Systemlösungen für die Inline-Lackierung
Die grafische Industrie verzeichnet ein stark wachsendes Interesse an Druckprodukten mit Mehrwert. Das Veredeln mittels Lackierung bietet dazu vielfältige Varianten. Die Folex GmbH liefert Systemlösungen speziell für das Anwendungsfeld der Inline-Lackierung im Offsetdruck. Anhand von Produktmustern erhalten die Besucher einen Einblick in die kreativen Möglichkeiten der Lackierung. Gleichzeitig demonstriert das Kölner Unternehmen mit den Druckmustern die Leistungsfähigkeit seiner Produkte. Ein Beispiel sind die universell einsetzbaren Folacoat-Lackierformen. Sie besitzen eine dimensionsstabile Basis und ein spezielles Oberflächenpolymer für Dispersions- und UV-Lackierungen.

Die strippbaren Folacoat-Platten bilden in Kombination mit den kompressiblen Unterlagefolien Folacomp eine Systemlösung, die aufgrund der guten Dämpfungseigenschaften sehr hohe Druckgeschwindigkeiten erlauben.

Innovative Effekte beleben Druckprodukte
Die Möglichkeiten der Veredelung reichen allerdings weit über die Effekte der Lackierung hinaus. Wie vielfältig der kreative Spielraum jenseits von CMYK ist, wird die Merck KGaA bei der Fachausstellung in Paderborn mit attraktiven Druckmustern belegen. Mit seinen Effektpigmenten bietet das Unternehmen aus Darmstadt der Druckindustrie ein innovatives Gestaltungspotenzial, das noch lange nicht ausgeschöpft ist. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Akzidenzen und Verpackungen über Tapeten und Möbeldekorfolien bis hin zu Textilien. Effektpigmente von Merck können im Tief-, Flexo-, Sieb- und Offsetdruck sowie in der Überdrucklackierung eingesetzt werden.

Iriodin beispielsweise ist als Gestaltungselement mittlerweile vor allem in der Verpackungsindustrie weit verbreitet. Die Iriodin-Pigmente gliedern sich in Silberweiß-, Interferenz- sowie Gold- und Metallglanzpigmente. Unter der Bezeichnung Biflair bietet Merck Effektpigmente auf der Basis von Bismutoxydchlorid an, mit denen ein intensiver, hoch deckender und sehr seidiger weißer Glanz erzielbar ist. Ein hohes Maß an Vielfarbigkeit ermöglichen die Multicolor-Effektpigmente der Serie Colorstream. Die darin verarbeiteten Siliziumdioxid-Plättchen zeigen ein Farbenspiel, das sich je nach Betrachtungswinkel verändert. Im Gegensatz zu Interferenzpigmenten, die von einer Farbe zur Komplementärfarbe wechseln, findet bei Colorstream ein Ineinanderfließen mehrerer Farbnuancen statt. Eine neue Pigmentfamilie von Merck ist Miraval. Sie erzeugt interessante Reflexionen des Lichts in den verschiedenen Regenbogenfarben kombiniert mit Glitzereffekten.

Sleevekonstruktion gegen Schwingungsstreifen
Das Know-how, das sich die Polywest Kunststofftechnik GmbH seit der Gründung im Jahr 1988 in der Kunststoffverarbeitung erworben hat, nutzt das Unternehmen, um der grafischen Industrie durch regelmäßige Produktinnovationen wichtige Impulse zu verleihen. Zur Veranstaltung DruckPartner 2007 wird die Firma aus Ahaus seine Sleeve-Typen Onyx und Rubin sowie den Hybrid-Sleeve-Adapter (HSA) in den Vordergrund stellen.

Die neuen Sleeves aus der Rubin-Serie verfügen über eine innovative Oberfläche mit einer Härte von 75° shore D. Sie ist schnittfest sowie resistent gegenüber herkömmlichen Druckfarben und Lösemitteln (z.B. Aceton, Methylethylketon). Seine spezielle Konstruktion soll axiale, sleevebedingte Schwingungsstreifen verhindern. Gleichzeitig weisen Rubin-Sleeves ein besonders geringes Gewicht auf. Das bevorzugte Einsatzgebiet ist der Druck mit wasserbasierenden oder UV-Farben. Bei der Anwendung von lösemittelhaltigen Farben empfiehlt Polywest den Einsatz der ableitfähigen Onyx-Sleeves, die den Vorschriften der Atex 95 entsprechen und über die gleichen positiven Druckeigenschaften verfügen.

Ein aktuelles Thema beim Sleeve-Einsatz ist die Adapter-Technologie, die eine Alternative zu Luftzylindern darstellt, wenn es um das Überbrücken größerer Druckumfänge geht. Das HSA-System von Polywest setzt dabei auf eine kosteneffiziente Kombination von CFK und anderen Fasermaterialien. Das bietet nach Herstellerangaben mehrere Vorteile. Zum einen lassen sich die Wanddicken der Rapportsleeves reduzieren, was ein leichteres Handling ermöglicht und die Anschaffungskosten senkt. Die trotz geringem Gewicht hohen Festigkeits- und Steifigkeitswerte sorgen zudem für eine verbesserte Massenbilanz, so dass auch im Bereich sehr hoher Druckgeschwindigkeiten eine Qualitätssteigerung erzielbar ist.

Den Fingerabdruck einer Farbe messen
Eine entscheidende Voraussetzung für eine reproduzierbare Qualität ist die Möglichkeit zum Messen. Die Techkon GmbH ist auf optoelektronische Messgeräte für die grafische Industrie spezialisiert. In der 20-jährigen Firmengeschichte hat sich das in Königstein bei Frankfurt am Main ansässige Unternehmen zu einem anerkannten Anbieter von Densitometern und Farbmess-Systemen entwickelt.

In Paderborn wird Techkon mit SpectroDens ein universell einsetzbares Messgerät zeigen, das als Spektral-Densitometer die Präzision eines Spektralfotometers mit der leichten Bedienbarkeit eines Densitometers vereint. Es kann die komplette Farbinformation – sozusagen den spektralen Fingerabdruck der Farbe – präzise erfassen. Aus den Spektraldaten werden anschließend Dichtewerte sowie farbmetrische Werte angezeigt. Das Gerät ist für verschiedene Anwendungsgebiete geeignet. Es lässt sich in der Druckvorstufe für das Überprüfen von Proofs ebenso einsetzen wie zur laufenden Qualitätskontrolle an der Druckmaschine oder zur Wareneingangskontrolle sowie im Farbenlabor.

Interessenten, die sich für einen Besuch der Fachausstellung DruckPartner 2007 anmelden wollen, können dies bei der Dortschy GmbH + Co KG tun. Die Veranstaltung beginnt an den drei Tagen jeweils um 9.00 Uhr. Weitere Informationen über die Veranstaltung und die Aussteller sowie ein Anmeldeformular sind auch auf der Internetseite der Firma Zecher zu finden.

www.zecher.com
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