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„Interactive Book“ der Münchner Studierenden holt ersten Platz

Das Projektteam erhält in Frankfurt den 1. Preis für "Interactive Book".

Samstag 30. Juli 2011 - Mit ihrer Idee, die Kinder-Detektivgeschichte "Ducky in the dark" in einem interaktiven Buch voller gedruckter Elektronik zu erzählen, gewinnt die Münchner Projektgruppe den ersten Platz beim Wettbewerb für gedruckte Elektronik der OE-A (Organic Electronic Association). Die Prämierung fand am 29.Juni 2011 In Frankfurt statt.

Auf Ihrer Fachmesse „LOPE-C“ schrieb die Arbeitsgruppe OE-A (Organic Electronic Association) des VDMA den Wettbewerb „OE-A Competition for Multifunctional Demonstrators Based on Organic and Printed Electronics“ im Jahre 2010 aus. Zu diesem Anlass ließ sich eine Projektgruppe von Studierenden des Studienganges Druck- und Medientechnik an der Hochschule München unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Moosheimer eine Anwendung für eine immer technikaffiner werdende Zielgruppe einfallen: „The Interactive Book – Ducky in the Dark“ ist eine Detektivgeschichte für Kinder – ein Buch, gespickt mit den neuesten technologischen Errungenschaften aus dem Bereich der gedruckten Elektronik.

Basis des Projektes war die OE-A Toolbox, ein Werkzeugkasten, der aus den verschiedensten Materialien und Komponenten von Herstellern aus dem Beriech der gedruckten Elektronik bestand: gedruckte Solarzellen, Batterien, OLEDS, RFID-Elemente, elektrochrome und elektrolumineszente Displays, um nur einige zu nennen. Auf dieser Grundlage konnten die Ideen der Studierenden gedeihen. Bald mussten die Studierenden nach den Maßregeln des Projektmanagements vorgehen, um das vielseitige vorhaben erfolgreich zu Ende zu führen: Acht verschiedene interaktive, Energie verbrauchenden Elemente und zwei stromerzeugenden Elemente mussten nun in die Detektivgeschichte eingewoben und gefertigt werden. So setzt der Leser beispielsweise einen magnetischen Spielstein in Form einer Taschenlampe auf das richtige Spielfeld, um ein Baumhaus, bestehend aus einem Elektrolumineszenz-Displays, zum Leuchten zu bringen.

„Dieses Projekt war deshalb so erfolgreich, weil das Projekt bereits zu Beginn klar strukturiert wurde und Studierenden sowohl konstruktiv als auch wertschätzende zusammenarbeiteten“, sagt Prof. Ulrich Moosheimer, dem für dieses Projekt ein Forschungsfreisemester bewilligt wurde. Auch die Studierenden konnten sich von Anfang an für dieses tolle Forschungsprojekt begeistern, auch wenn es manchmal lange Abende gab. Alle Infos dazu finden Sie auf der Website des Projektes unter http://www.the-interactive-book.com/.

www.hm.edu
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