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Stelldichein der internationalen Typografie-Szene

Samstag 27. April 2013 - Die Vorbereitungen für die zweite Typo St. Gallen laufen auf Hochtouren. Das Programm steht, alle Fachreferenten sind definitiv bekannt. 19 renommierte Redner/innen werden am dreitägigen Symposium am GBS St. Gallen für intelligente Unterhaltung sorgen.

Die unter der Ägide der Schule für Gestaltung St. Gallen stattfindende Typo St. Gallen befasst sich vom 20. bis 22. September 2013 mit der Fläche zwischen den einzelnen Buchstaben – dem Weißraum. Erwartet werden rund 300 Typografie-interessierte Gäste aus den Bereichen Gestaltung und Design. Ziel des Kongresses, an dem sich Fachexperten, Unternehmer sowie Lernende und Studierende treffen, ist der Austausch von fachspezifischen Informationen, die Vermittlung von Know-how und Erfahrungen aus der Praxis sowie die Pflege und der Ausbau des persönlichen Netzwerkes. Letzteres kann beim gemeinsamen Essen oder beim Apéro in der Typo Lounge in die Tat umgesetzt werden.

Für unterschiedliche Betrachtungsweisen rund um das Thema Weißraum und für ein Stelldichein der internationalen Typografie-Experten sorgen 19 Fachreferenten aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, England, Tschechien, den Niederlanden und den USA. Für Inspiration wird beispielsweise Jonas Voegeli sorgen, Typomane Erik Spiekermann überzeugt hingegen mit viel Fachwissen, leichtverdaulich präsentiert. Angekündigt haben sich des Weiteren der weltbekannte Blogger John Boardley von www.ilovetypography.com sowie die erfolgreiche Tschechische Type Designerin Veronika Burian. Intelligente Unterhaltung darf man von Manuel Stahlberger erwarten. Ein sonntagmorgendlicher Buchstabenspaziergang mit Lexikonwissen durch die Buchstadt St. Gallen macht Florian Hardwig von Myfonts. Auch wird der Schweizer Typograf und Buchgestalter Jost Hochuli die Typo St. Gallen bereits zum wiederholten Male beehren.

So vielfältig wie die referierenden Persönlichkeiten, so vielfältig zeigt sich auch das Leitmotiv der Schweizer Typografie Veranstaltung. Denn Weißraum beschreibt nicht nur einfach eine Fläche zwischen einzelnen Buchstaben. Das leere Blatt, auf dem ein Gestalter mit seiner Arbeit beginnt und Ideen entwickelt, kann ebenfalls als Weißraum interpretiert werden. Weißraum ist ebenso unberührter Raum, mit dem noch alles möglich ist. Weißraum ist leer, leicht, schafft Ruhe und Übersicht sowie ein angenehmes Klima. Weißraum wird vom Betrachter aber auch meist nicht bewusst wahrgenommen und ist damit umso einflussreicher. Und schlussendlich kann gar konstatiert werden, dass es ohne Weißraum keine Typografie gibt.

www.typo-stgallen.ch
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