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Master-Studentengruppe gewinnt OE-A Award

Dienstag 20. August 2013 - "Das Ziel ist es, mindestens ein SmartObject mit gedruckter Elektronik zu entwickeln, welches wenigstens eine neue Interaktion aufweist und deren Produktion vollständig realisierbar ist."

So oder so ähnlich könnte man das Ziel einer Projektgruppe des Masterstudiengangs Printmedien, Technologie und Management der Hochschule München in einem Satz zusammenfassen. Nicht nur, weil es am Ende gar derer drei solcher funktionsfähiger SmartObjects wurden, gewann das Team den Preis der University Demonstrator Competition, ausgelobt von der Organic and Printed Electronics Association (OE-A).

Für das vergangene Sommersemester versammelte Prof. Dr. Ulrich Moosheimer eine Reihe Studenten um sich, um in einer Art Weiterentwicklung eines vormaligen Projekts („Ducky in the Dark“) erneut beim OE-A Wettbewerb 2013 für Furore zu sorgen. Sieben Masterstudenten des Studiengangs Printmedien, Technologien und Management der Hochschule München, ergänzt von drei Austauschstudenten aus den Vereinigten Staaten, nahmen sich diesem Projekt an und entwickelten drei unterschiedliche, voll funktionstüchtige SmartObjects.

Als SmartObjects bezeichnet man übrigens im Allgemeinen elektronische Zusatzfunktionen, die sich in Alltagsgegengestände integrieren lassen. Gerade in der Druckbranche können sie im Bereich der „Printed Electronics“ das Leseerlebnis interessanter machen, indem der Benutzer LEDs beispielsweise an Zeitschriften oder Kataloge interaktiv zum Blinken bringen kann. Da die elektrischen Komponenten so fein angelegt sind, kann der Leser diese nicht fühlen und durch ihre Biegsamkeit lassen sie sich problemlos in Magazinen und Broschüren einsetzen.

Zusammengefasst hatte sich die Projektgruppe zum Start vier Ziele gesetzt: Zum einen sollte die Interaktion in den Demonstrationsmodellen im Vergleich zu vorherigen Projekten neuartig sein. Desweitern Maßen-produzierbar und so kostengünstig wie möglich. Außerdem solle das Modell möglichst viele gedruckte Komponenten enthalten.

Am Ende entwickelte das Team um Projektleiter Ulrich Stöckle drei verschiedenen SmartObjects mit unterschiedlichen Funktionen. Beim Ersten ist es möglich, die Leuchtkraft der LED durch die Druckstärke auf den Schalter zu beeinflussen. Während bei dem Nächsten die LEDs blinken, wandern sie bei der dritten Version gewissermaßen hin und her.

Für alle, die sich detaillierter für die Funktionsweise dieser SmartObjects interessieren, hat die Projektgruppe gleich noch einen Webseite eingerichtet, auf der man nicht nur das Team kennenlernen kann, sondern auch alles Wissenswerte rund um das Projektergebnis und den Ablauf erfährt (www.smart-objects.de).

Diese Detailtreue, das professionelle Projektmanagement und das stimmige Gesamtpaket waren es schlussendlich auch, was die Jury der diesjährigen „University Demonstrator Competition“ der OE-A überzeugte, und der Hochschule München damit wieder einen renommierten Preis einbrachte. Am Ende war es Herrn Dr. Wolfgang Schmidt von der Felix Schoeller Service GmbH & Co. KG vergönnt, dem Team zum Auftakt des Galadinners der LOPE-C 2013 Mitte Juni den Preis zu überreichen.

www.pm.hm.edu
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