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Aus den Unternehmen

Erster Teilerfolg für Rutesheimer Unternehmen bei renommiertem Mittelstandspreis

Mittwoch 27. Mai 2020 - Der Druckspezialdienstleister Manhillen Drucktechnik GmbH wurde nach 2012, 2014 und 2018 in diesem Jahr bereits zum vierten Mal für den "Großen Preis des Mittelstandes" nominiert und hat mit dem Erreichen der Juryliste soeben die erste Hürde genommen.

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Von den 4.970 nominierten Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe schafften es nur rund elf Prozent, also 553 deutsche Mittelständler, in die nächste Runde. In Baden-Württemberg, wo 1.117 Unternehmen ins Rennen gegangen waren, gelang dieser Schritt sogar nur rund sieben Prozent. Einer der 79 Mittelständler aus dem Ländle, die nun auf der Juryliste stehen, ist in diesem Jahr die Manhillen Drucktechnik GmbH. „Bereits 2012 war uns das schon einmal gelungen, wir durften aber bei der Auszeichnungsgala letztlich keinen Hauptpreis mitnehmen.“, berichtet Frank Manhillen, Geschäftsführer des 1980 gegründeten Unternehmens aus Rutesheim. In diesem Jahr rechnet sich der Unternehmer gute Chancen aus, beschreibt das Motto der 26. Auflage des Wettbewerbs – „Meilensteine setzen“ – doch ziemlich gut sein eigenes unternehmerisches Denken und Handeln.

40 Jahre stetige Weiterentwicklung und Innovation
Innerhalb der Branche gilt Manhillen, der in diesem Jahr 40-jähriges Firmenjubiläum feiert, längst als Vorreiter für neue Technologien wie Lentikulardruck oder 3D-Druck und ist ständig auf der Suche nach spannenden Druckveredelungsmöglichkeiten sowie modernen, klimafreundlichen Kartenbedruckstoffen. Sein Engagement für den Klimaschutz in allen Wertschöpfungsprozessen setzte Maßstäbe und führte bereits 2011 zu einer offiziellen Klimazertifizierung. Diese ermöglicht es Kunden seither, Druckaufträge klimaneutral stellen zu lassen. Immer im Blick ist dabei auch die Sicherung der Arbeitsplätze vor Ort – gerade auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten mit einem hohen Wettbewerbsdruck durch große Druckereiportale oder Anbieter aus Osteuropa und Asien. „Wir nehmen unsere regionale Verwurzelung sehr ernst. Daher sehen wir uns immer auch in der Verantwortung, uns zum einen vor Ort sozial und gesellschaftlich zu engagieren und zum anderen unseren Beitrag zu leisten, um die Region als lebendige Wirtschaftsregion auch abseits der großen Konzerne zu erhalten.“, erläutert Manhillen.

Aktuell unter der Lupe der baden-württembergischen Regionaljury 
In den Wettbewerbsstatuten ist denn auch zu lesen, dass es für die Juroren wichtig ist, ob und wie das Unternehmen auf den technologischen Wandel vorbereitet ist oder diesen sogar selbst mit vorantreibt. Und es werden Mittelständler gesucht, die nicht zufällig erfolgreich sind, sondern es auch verstehen, Krisen und Veränderungen zu meistern. Apropos Juroren: In den zwölf Wettbewerbsregionen tagen nun bis Ende Juni zwölf regionale Jurys, die darüber entscheiden, wer als Finalist oder gar Gewinner des renommierten Mittelstandspreises im Herbst im Rahmen einer Galaveranstaltung in Würzburg geehrt werden wird. Die Juroren aus Baden-Württemberg kommen dabei aus größeren privatwirtschaftlichen Unternehmen, dem öffentlichen Dienst sowie aus dem wissenschaftlichen Bereich. Auch Vertreter des Bankensektors sind dabei. Somit ist sichergestellt, dass die eingereichten Wettbewerbsunterlagen hinsichtlich unterschiedlichster Facetten auf den Prüfstand gestellt und bewertet werden. Frank Manhillen schreckt das nicht. Er ist sicher, dass seine Einreichung überzeugen kann. „Wir können vermutlich nicht bei jedem einzelnen der über 50 erfragten Inhalte zu den fünf Wettbewerbskriterien uneingeschränkt punkten, aber wer kann das schon? Das Unternehmen wird schließlich in seiner Gesamtheit beurteilt und neben harten, rein quantitativen Kennziffern spielen in jedem Bereich auch immer qualitative Bewertungskriterien eine wesentliche Rolle.“, führt der Firmenchef weiter aus.

Vielfältige Wettbewerbskriterien fließen ein
Die Erarbeitung der Juryunterlagen bedurfte, so Manhillen, durchaus einiger Zeit und Mühe – und vor allem einer ehrlichen Auseinandersetzung mit dem eigenen Business. Es galt nicht nur den Blick auf wirtschaftliche Faktoren zu richten, sondern auch das gesellschaftliche und soziale Engagement sowie die tägliche Führungs- und Managementleistung in den Fokus zu rücken.
Fünf übergeordnete Wettbewerbskriterien mit jeweils rund zehn Teilaspekten galt es zu beleuchten: 1. Gesamtentwicklung des Unternehmens, 2. Schaffung / Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, 3. Modernisierung und Innovation, 4. Engagement in der Region, 5. Service und Kundennähe, Marketing. Den ausgezeichneten Betrieben winkt am Ende dafür allerdings kein hohes Preisgeld. Der Lohn für die pro Wettbewerbsregion jeweils drei Preisträger und fünf mittelständischen Unternehmen, die als Finalisten ausgezeichnet werden, ist öffentliche Anerkennung und eine Bestätigung der kontinuierlichen Leistungen eines starken Mittelstandes.

Wettbewerb trotz(t) Corona
Der Mittelstand wird oft als Motor und Erfolgsfaktor der deutschen Wirtschaft bezeichnet. Auf die Leistungsstärke des deutschen Mittelstandes aufmerksam zu machen, ist eines der Ziele des von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgelobten Wettbewerbs, der seit über einem Vierteljahrhundert anhaltende Resonanz erzielt. Gerade deshalb hat sich die in Leipzig ansässige und 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Stiftung trotz der Corona-Krise für eine Durchführung auch 2020 entschieden und möchte gemeinsam mit dem starken mittelständischen Teilnehmerfeld Meilensteine setzen.

www.man-druckt.de
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