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Offsetdruck

Zehn Heidelberg Innovationen senken Kosten und lindern Fachkräftemangel

Mittwoch 03. Januar 2024 - Die Printbranche sieht sich besonders mit zwei Herausforderungen konfrontiert: Zum anhaltenden Kostendruck gesellt sich zunehmend auch der Mangel an Fachkräften. Die Heidelberger Druckmaschinen AG bietet Druckereien Lösungen an, die bei beiden Kernthemen unterstützen können.

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„Im Vergleich zu den Vorgängermodellen wird die moderne Bogenoffset-Technik von Heidelberg immer produktiver und kann den Ausstoß einer Druckerei durch die Kombination von Push-to-Stop und Performance Dienstleistungen in bestimmten Fällen sogar verdoppeln. Durch Automatisierung im Druckprozess helfen wir zudem dabei, schwer zu besetzende Arbeitsstellen zu kompensieren“, sagt Dr. David Schmedding, Vertriebs-Chef des Unternehmens. „Bogenoffset bleibt dabei für viele Kunden das Mittel der Wahl, um bei großer Stückzahl günstig zu drucken.“

Zehn ausgewählte Innovationen und Kundenbeispiele:

(1) Effizienz auf Spitzenniveau: Die Speedmaster XL 106 von Heidelberg ermöglicht mit einer Druckgeschwindigkeit von 21.000 Bogen pro Stunde bis zu zehn Prozent mehr Nettoleistung in der Faltschachtelproduktion im Vergleich zur Standardkonfiguration mit einer Leistung von 18.000 Bogen pro Stunde. Für die In-Mold Etiketten-Produktion mit der Speedmaster XL 106 bietet Heidelberg ein Performance-Paket, das für die speziellen Bedürfnisse der In-Mold-Materialien konzipiert ist. Eine Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit von bis zu 15 Prozent ist möglich.
Auch jenseits der Offset-Technologie hat Heidelberg ein Highlight für den hochvolumigen Faltschachteldruck zu bieten: Die neue Boardmaster Rollen-Flexodruckmaschine von Heidelberg setzt auf Effizienz. Sie verdoppelt die Produktivität in der Faltschachtelproduktion gegenüber vergleichbaren Systemen. Die Boardmaster erreicht eine Verfügbarkeit von bis zu 90 Prozent und eine maximale Druckgeschwindigkeit von 600 Metern pro Minute, was rund 38.000 Druckbogen im Format 6 (Bogenbreite 148cm) pro Stunde entspricht.

(2) Automatisierung gegen Fachkräftemangel: Auf dem Weg zum autonomen Drucksaal stattet Heidelberg Speedmaster Druckmaschinen mit immer mehr vollautomatischen Prozessen aus, die das Bedienpersonal entlasten. Vom Auftragseingang bis zum Versand sind mit der Prinect Software alle Prozesse in einen durchgängigen Workflow integriert. Das etablierte Push-to-Stop-Konzept sorgt hierbei für hochautomatisierte Abläufe, die auch an Workflows von Drittanbietern angebunden werden können. Dadurch sehen Druckereien eine deutliche Entlastung beim Personal.
Auch das Plate to Unit Verfahren kann zusätzlich zu einer Produktivitätssteigerung den Fachkräftemangel in Druckereien lindern. Hierbei erfolgen die Bereitstellung der Druckplatten und deren Entsorgung an der Druckmaschine nahezu vollständig automatisiert. Dadurch wird eine zuverlässig hohe Produktivität sichergestellt und das Risiko von Beschädigungen an der Druckplatte reduziert. Das System ist ein Gamechanger im Bereich des vollautomatischen Druckplattenwechsels.

(3) Intelligente Algorithmen: Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) macht Druckereien das Arbeiten leichter. Denn mit Unterstützung von KI lassen sich komplexe Produktionsparameter automatisch konfigurieren. Erste Funktionen hat Heidelberg mit der Prozessoptimierung von Preset 2.0 und den intelligenten Assistenzsystemen Intellistart 3, Wash Assistant, Powder Assistant und Color Assistant Pro sowie mit der Performance Advisor Technology (PAT) realisiert. PAT agiert dabei als eine Art digitaler Kollege: Er visualisiert und strukturiert Daten, bietet praktische Verbesserungsvorschläge bzw. Hinweise, um die Produktivität zu steigern und Ressourcen einzusparen.

(4) Nachhaltigkeit senkt Kosten: Druckmaschinen werden immer energieeffizienter. Hierfür setzt Heidelberg an möglichst vielen verschiedenen Parametern der Anlagen an. So senken weiterentwickelte Standby-Funktionen, Gebläse mit besonders hohem Wirkungsgrad wie das AirStar Pro und ein Workflow, der Makulatur minimiert, die Kosten. Heidelberg bietet hierzu spezielle Consulting Teams an, die mittels Energieworkshops beim Kunden analysieren, wo sie Ressourcen einsparen und Kosten senken können.
Viele gezielte Maßnahmen zeigen in Summe eine große Wirkung: Die aktuelle Speedmaster XL 106-6+L verbraucht pro tausend Bogen rund 40 Prozent weniger Energie als eine entsprechende Speedmaster CD 102-6+L aus dem Jahr 1990. Hierzu tragen zahlreiche Funktionen bei, die einerseits Makulatur sparen, z.B. der Analyze Point for Waste Reporting sowie Prinect Inpress Control, und andererseits Material, z.B. der Powder Assistant und der FilterStar.

(5) Per Touchbedienung Maschinen digital einstellen: Mit wenigen Klicks steigert eine Heidelberg die Performance in Druckereien. Das Speedmaster Operating System mit intuitiver Bedienerführung per Touchbedienung (Heidelberg UX) sorgt für eine komfortable Steuerung der Druckmaschine. Das Speedmaster Operating System lässt sich über einen intuitiven 24 Zoll Multi-Touchscreen bedienen. Einstellungen können von Bedienenden mit einem Klick aufgerufen werden und die skalierbare Bedienung lässt sich je nach Anforderungsprofil flexibel anpassen (Smart Setup). Darüber hinaus bietet das System innovative Gestensteuerung und integrierte Hilfefunktionen in 27 Sprachen.

(6) Das Ergebnis macht den Unterschied: Endkunden sehen und fühlen den Unterschied. Die exakte Wiedergabe von Farben spielt in der modernen Markenwelt von Druckereikunden eine wichtige Rolle. Farben müssen exakt übereinstimmen und gerade bei Premium-Produkten ist eine entsprechende Haptik wichtig. Die hochautomatisierten Heidelberg Farb- und Qualitätsmesssysteme sorgen im Akzidenz- und Verpackungsdruck für absolute Wiederholgenauigkeit und Farbtreue. Auch das kann hochautomatisiert geschehen: Das einmalige Spektralmesssystem Prinect Inpress Control 3 findet Druckkontrollstreifen, Papierweiß und Registermarken vollautomatisch – die Farbregelung startet ohne Eingreifen des Bedieners.

(7) Zwei Drucktechnologien vereint: Heidelberg verbindet Digital- und Bogenoffsetdruck nahtlos. Die neuen Digitaldrucksysteme Versafire LV und Versafire LP sind mit einem weiterentwickelten Prinect Digital Front End (DFE) ausgestattet, das für ein intuitives Zusammenspiel von Offset- und Digitaldrucktechnologie sorgt. Heidelberg besitzt beides: umfassendes Prozess- und Applikationswissen für den Offset- wie auch den Digitaldruck. Das macht das Unternehmen einzigartig in der Branche.

(8) Präzision bis ins Detail: Damit die Druckmaschinen für Kunden reibungslos und lange arbeiten, setzt Heidelberg seit jeher auf Präzision. Das zeigt sich schon in der Produktion von Kernkomponenten: Die Gießerei von Heidelberg am Standort Amstetten fertigt hochpräzise Komponenten für die Druckmaschinen des Unternehmens und darüber hinaus auch für Industriekunden aus unterschiedlichen Branchen. Perfekt abgestimmte Produktionsprozesse sorgen dafür, dass alle Bauteile, vom kleinsten bis zum größten Zahnrad, am Ende zu einer reibungslosen Druckproduktion beitragen. Maschinenschutze, Zylinder, Zahnräder und vieles mehr werden in enger Zusammenarbeit zwischen Forschung und Entwicklung und der Fertigung entwickelt und hergestellt.

(9) Service-Champion: Heidelberg verfügt weltweit über das dichteste Servicenetzwerk der Branche: Das weltweite Sales- und Servicenetzwerk umfasst über 2.000 Mitarbeitende an 250 Standorten verteilt auf 170 Länder. Darüber hinaus bietet der Service von Heidelberg skalierbare Vertragsmodelle und Fernwartungen, die helfen, Ausfallzeiten zu reduzieren und die Investition der Kunden abzusichern. Das Serviceportfolio von Heidelberg unterstützt Druckereien durch Personalqualifikation und Prozessoptimierung auch dabei, den Fachkräftemangel abzufedern. Beratungs- und Trainingsangebote fokussieren auf die Prozessoptimierung in Druckereien rund um die Maschinen unter Einbeziehung von Führungskräften und Mitarbeitenden.

(10) „Pay per use“: Heidelberg liefert alles aus einer Hand, was eine Druckerei für eine stabile und effektive Produktion benötigt. Gemeinsam mit dem Partner Munich Re/relayr hat Heidelberg mit dem Subscription Plus Modell ein Angebot, das neben Service, Verbrauchsmaterialien, Software, Training und Consulting auch die Maschine beinhaltet. Für das Gesamtpaket zahlt der Kunde abhängig von seinem produzierten Output, also dem bedruckten Bogen. Da Subscription Plus auch die Druckmaschine beinhaltet, muss der Kunde keine Investition tätigen, sondern zahlt die Nutzung der Maschine ebenfalls über den Preis pro Bogen (CAPEX to OPEX).

www.heidelberg.com
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