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Stefan Mail zum neuen Vorsitzenden des VDMNW gewählt

Dienstag 23. Juni 2026 - Die Mitgliederversammlung des Verbandes Druck und Medien Nord-West (VDMNW) hat am 17. Juni 2026 Stefan Mail, Geschäftsführer von Mail Druck + Medien, einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Sönke Boyens (Boyens Medien Gruppe), der nach insgesamt 28 Jahren ehrenamtlichen Engagements in verschiedenen Vorstandspositionen den Staffelstab übergibt.

Ebenfalls einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden Johanna Lonnemann (LUC Medienhaus) und Stefan Klinksiek (Kolbe-Coloco Spezialdruck GmbH) als Mitglieder des Vorstands. Bastian Bleeck (Köllen Druck+Verlag) wurde erneut zum Tarifvorsitzenden gewählt.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Mitgliedsunternehmen und die neue Aufgabe. Unsere Branche steht vor großen Herausforderungen, verfügt aber zugleich über enorme Innovationskraft und unternehmerische Stärke. Gemeinsam wollen wir die Interessen unserer Unternehmen mit Nachdruck vertreten und die Zukunft aktiv mitgestalten“, erklärt Stefan Mail.

Die Druck- und Medienbranche befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Digitalisierung, Transformationsprozesse, die Sicherung von Fachkräften sowie zunehmende regulatorische Anforderungen prägen den unternehmerischen Alltag. Gleichzeitig investieren die Unternehmen der Branche kontinuierlich in moderne Technologien, bilden Fachkräfte aus, schaffen Arbeitsplätze und treiben Innovationen voran.

Stefan Mail sowie Vorstand und Beirat treten mit dem Anspruch an, die Interessen der Mitgliedsunternehmen mit klarer Haltung, Nachdruck und im offenen Dialog noch stärker in die wirtschafts- und gesellschaftspolitische Debatte einzubringen.

„Gerade jetzt braucht der Mittelstand eine starke Interessenvertretung und Rahmenbedingungen, die unternehmerisches Handeln ermöglichen. Wer die Zukunftsfähigkeit unseres Landes sichern will, muss mittelständische Unternehmen stärken, statt sie weiter zu belasten“, betont der neue Vorsitzende.

Aus Sicht des Verbandes sind hierfür insbesondere folgende Voraussetzungen notwendig:
• weniger Bürokratie und mehr Vertrauen in unternehmerische Verantwortung,
• Planungs- und Rechtssicherheit für Investitionen und langfristige Entscheidungen,
• wettbewerbsfähige Energie- und Standortkosten,
• verlässliche Anreize für Digitalisierung, Innovation und nachhaltige Transformation,
• eine starke berufliche Bildung und wirksame Maßnahmen zur Fachkräftesicherung,
• politische Entscheidungen mit stärkerem Praxisbezug,
• ein kontinuierlicher und partnerschaftlicher Dialog zwischen Wirtschaft und Politik.

„Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Volkswirtschaft. Seine Unternehmen brauchen Rahmenbedingungen, die Leistung ermöglichen, Investitionen fördern und unternehmerischen Mut belohnen. Dafür werden wir uns als Verband mit Nachdruck einsetzen“, so Mail.
Der VDMNW bedankt sich ausdrücklich bei Sönke Boyens für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement über fast drei Jahrzehnte hinweg und seinen maßgeblichen Beitrag zur erfolgreichen Verbandsarbeit.

www.vdmnw.de
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