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Aus den Unternehmen

Über 400 MAN Roland-vernetzte Druckereien

Freitag 05. Mai 2000 - Ein Jahrzehnt der Marktführerschaft im Bereich digitale Vernetzung

Es gibt ein Unternehmen, das sich von den „Schwermetall“-Maschinenherstellern abhebt, indem es Computertechnologien einsetzt, um die Produktivität, Qualität und Steuerungsmöglichkeiten im Drucksaal zu erhöhen. Im Jahr 1990 traf MAN Roland die für die Entwicklung vorausschauende Entscheidung, digitale Betriebs- und Vernetzungstechnologien für seine Druckmaschinen einzusetzen. Heute sind bereits über 3500 digital-gesteuerte Maschinen im Einsatz und ca. 500 Unternehmen arbeiten mit vernetzten Druckmaschinen. Kein anderer Anbieter reicht auch nur im entferntesten an die Erfolge des Pioniers für vernetzte Druckmaschinen heran.

„Sonderbarer Enthusiasmus?“

Obwohl MAN Roland oft zu den zurückhaltenderen Maschinenherstellern gerechnet wird, kann man die Begeisterung in den Worten des Vorstandsvorsitzenden von MAN Roland, Gerd Finkbeiner, deutlich spüren: „Vor zehn Jahren stießen unsere Begeisterung und unsere großen Investitionen für neue Technologien auf kein großes Verständnis. Heute bieten wir als Einzige in vollem Umfang bewährte Systeme, was den grundlegenden Bedürfnissen der industriell arbeitenden Druckereien Rechnung trägt. PECOM ist ein strategisches Werkzeug, das die Finanzleistung ihrer Druckereien verbessert, die Kundenzufriedenheit erhöht und ihnen klare Management-Informationen liefert.“ Leistungssteigerung im finanziellen Bereich wird durch die wachsende Produktivität erzielt. Diese wiederum resultiert aus der Reduzierung der Rüstzeiten und der Makulatur, höherer Maschinenauslastung, leicht bedienbarer Benutzeroberflächen, verbesserter Material- und Informationslogistik, zuverlässiger, gleichbleibender Qualität, um unter den ständig wachsenden Anforderungen wettbewerbsfähig zu sein.

Die Grundlagen des Erfolges

Worauf basiert MAN Rolands Erfolg und der rasch ansteigende Trend hin zur Vernetzung mehrerer Druckmaschinen? Vor einem Jahrzehnt änderte das Unternehmen seine F&E-Strategie, um eine Reihe grundlegender und weitreichender Ideen zu integrieren:

• Entwickle eine komplett neue Generation von Druckmaschinen unter zwei Bedingungen: Schaffe zuerst eine mechanische Plattform, um die Druckleistung zu optimieren, und entwickle dann die Standardanwendung für digitale Steuerung und Kommunikationstechnologien. In den vergangenen zehn Jahren hat MAN Roland diese fundamentalen Designkriterien umgesetzt, um komplett neue Maschinen in jeder Formatkategorie anzubieten, bei denen Netzwerkanbindungen zur Standardausrüstung gehören.
• Engagement für die offene Systemarchitektur unter Verwendung von Industrie-PCs und Software, um offene, aufrüstbare und stabile Systeme zu liefern, die sich leicht bedienen und integrieren lassen. Alle Netzwerkprogramme laufen unter Windows NT.
• Biete ein modulares System an, um den Druckprozess, seine Qualität und Logistik zu industrialisieren.
• Die meisten PECOM-Produkte sind Softwaremodule, die auf jeder kompatiblen Hardware laufen. Diese kann vom Kunden bereitgestellt werden.
• Hohe Flexibilität: Die Anwender kaufen die Module, die sie benötigen, erst dann, wenn sie sie benötigen.
• Automatischer, bidirektionaler Datenfluss zwischen Maschinen, Betriebs- und Managementebenen mit Datentransparenz für die verschiedenen Benutzer.
• Wissensmanagement mit Hilfe unbegrenzter Speicherung aller Maschineneinstellungen aus zuvor gedruckten Aufträgen, von denen Wiederholaufträge, Standard- und Modellauftragsprofile erstellt werden können. Einfache Integrierung des CIP3-Prepress Link.
• Übertrage nach Möglichkeit teure Maschinenzeiten an preisgünstige zentrale Workstations, um Kosten und Zeit zu sparen.
• Echtzeitüberwachung des Auftragsstatus zur Erhöhung der Maschinenauslastung und Flexibilität.
• Ermögliche die Integrierung zukünftiger Technologie, ohne daß dafür die Hardware ausgetauscht werden muß. Bestehende Druckmaschinen können ins Netzwerk integriert werden und bestehende Netzwerke können mit neuen Versionen aktualisiert werden. Die Mehrheit der in den 1990ern gebauten MAN Roland-Maschinen können mit den meisten Innovationen der dritten PECOM-Generation nachgerüstet werden, und selbst ältere analoge Modelle können in ein Netzwerk integriert werden.

Gerd Finkbeiner bemerkt dazu: „Kein anderer Maschinenhersteller hat ein so umfangreiches F&E-Programm aufgebaut und daran festgehalten, trotz der bei einem derart umfangreichen Programm so steilen Lernkurve. Jedoch resultiert daraus, wie jeder sehen kann, das branchenweit modernste Design für jede Maschine, von denen jede so ausgestattet ist, daß sie in ein in vollem Umfang bewährtes, betriebsweit operierendes Netzwerk integriert werden kann.“

Die treibende Kraft für zunehmende Vernetzung

Die Vernetzung mehrerer Maschinen und die betriebsweite Vernetzung hat in den letzten beiden Jahren stark zugenommen. Dieser Trend hat zwei Ursachen. Viele Drucker haben mit Installationen der digitalen Vorstufe und der Datenübernahme aus diesem Bereich über CIP3 bereits Erfahrungen gesammelt, wodurch sie sich Kenntnisse über die digitalen Technologien aneignen konnten und die potentiellen Vorteile der betriebsweiten Vernetzung schätzen lernten. Die zweite Ursache liegt in der wachsenden Zahl von Kunden, die ihre Lieferanten ersuchen, eine transparente Qualitätsmanagementlenkung unterstützt durch SPC (Statistische Fertigungskontrolle) zu betreiben. Transparente Daten liefern außerdem eine objektive Diskussionsbasis, sowohl für die Handhabung von Kundenreklamationen als auch für das Erkennen interner Probleme, innerhalb des Unternehmens und bei seinen Lieferanten.

Vielschichtige Funktionalität

Das Herzstück des PECOM-Systems ist eine auf Windows NT basierende ServerNet-Software, die den Datenaustausch zwischen den Maschinen und anderen Online-Funktionen über ein Ethernet ermöglicht. Dieser Datenbank-Server erstellt auch eine uneingeschränkte Sicherungskopie von Maschinendaten-Logbüchern. Die neue Generation der JobPilot-Software für zentrale Workstations ist leicher bedienbar durch ihre verbesserte Leistung und Transparenz für die Voreinstellung außerhalb der Maschine, die Auftragsorganisation und die Produktionsüberwachung mit einem Logbuch über alle bereits gedruckten Aufträge. Seine PressMonitor-Funktion zeigt den Auftragsstatus an, zur Unterstützung der Terminplanung und zur Leistungsdokumentation. Die Druckleistung der Maschine wird durch das Zusammenspiel von bewährten Systemen für die Voreinstellung (JobPilot und CIP3) und computergesteuerten Farbgebung (CCI) mit Farbqualitätskontrolle (Instrument Flight) erhöht.

„Benchmark für die nächste Dekade“

„Die Kombination von den aus der Vernetzung resultierenden Vorteilen mit neuem Maschinenplattform-Design setzt die Eckdaten für die Branche im Bereich Produktivität und Rentabilität für das kommende Jahrzehnt. Der Hauptpluspunkt für MAN Roland ist die Tatsache, daß unsere Systeme sich schon heute in vollem Umfang bewährt haben, einschließlich der neuen PECOM-Generation, die bereis seit zwei Jahren im Einsatz ist“, erklärt Gerd Finkbeiner abschließend.

www.manroland.com
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