Anzeige:
Die Branche am Montag!

Aus den Unternehmen

Stürtz GmbH Würzburg beantragt Insolvenz

Montag 04. Februar 2013 - Der Druck- und Mediendienstleister Stürtz GmbH hat am 31. 01. 2013 beim Amtsgericht Würzburg Antrag auf Eröffnung der Insolvenz gestellt. Das 1830 in Würzburg gegründete Unternehmen gehört seit 2004 dem deutsch-niederländischen Druckereikonsortium Euradius mit Sitz im niederländischen Meppel an.

Das Amtsgericht Würzburg wird der Geschäftsführung kurzfristig einen Insolvenzverwalter zur Seite stellen. Dieser wird seine Arbeit zeitnah aufnehmen.

Unvermeidbar wurde der Gang zum Insolvenzgericht nicht zuletzt deshalb, weil maßgebliche Gläubiger des Unternehmens sich trotz eines jüngst vorgestellten, nachhaltigen Restrukturierungsplans außerstande sahen, die Liquidität der Stürtz GmbH weiterhin sicherzustellen.

Brancheninduzierte Umsatzrückgänge vorrangig im Verlagskundenbereich sowie der Verlust attraktiver, periodischer Großobjekte haben das Unternehmen gerade im Geschäftsjahr 2012 zusätzlich destabilisiert.

Das beantragte Insolvenzverfahren bedeutet indes nicht das Ende von Stürtz. Geschäftsbetrieb und Produktion werden bis auf Weiteres ohne Unterbrechung und ohne Einschränkungen fortgeführt. Auf der Grundlage einer umfassenden Sanierung strebt Stürtz den Werterhalt des Unternehmens, seiner gefestigten Marktposition und seiner meist langjährigen, soliden Kundenbeziehungen an.

Vor diesem Hintergrund erachten Geschäftsführer Ronald Hof und seine derzeit rund 380 Mitarbeiter die Beantragung der Insolvenz sowie die finanzwirtschaftliche und strukturelle Umorganisation als Grundlage eines zukunftsträchtigen Neuanfangs.

www.stuertz.de
Zurück zur Übersicht
Die aktuelle Ausgabe!
Die Branche am Montag!