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Infowerk stellt Insolvenzantrag

Infowerk GmbH wird trotz Insolvenzantrag fortgeführt.

Donnerstag 31. Oktober 2013 - Die Infowerk GmbH hat am 30. Oktober 2013 beim Amtsgericht Nürnberg den Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Der Geschäftsbetrieb wird trotz Antragstellung uneingeschränkt fortgeführt. Löhne und Gehälter der rund 110 Mitarbeiter sind vorerst durch das Insolvenzgeld abgesichert.

Ursächlich für die Insolvenz nannte die Infowerk GmbH ein überraschend hoher Umsatzrückgang bei einem seiner Schlüsselkunden. Der Umsatzrückgang konnte durch die bereits im vergangenen Jahr eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen nicht schnell genug ausgeglichen werden, da viele Maßnahmen erst mittelfristig Wirkung zeigen können.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter hat das Gericht Rechtsanwalt Volker Böhm von Schultze & Braun bestellt. Sein vorrangiges Ziel und das der Geschäftsleitung besteht in der Stabilisierung des Geschäftsbetriebs. Derzeit verschafft sich der Insolvenzverwalter ein Bild von der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens und wird Sanierungsoptionen prüfen.
„Infowerk hat frühzeitig begonnen, auf die sich verändernden Marktbedingungen zu reagieren. Mit den drei sich ergänzenden Geschäftsbereichen hat das Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal am Markt. Infowerk kann deshalb seinen Kunden ein breites Spektrum an technischen Lösungen und Fachwissen mit hoher Qualität bieten“, so Volker Böhm.
Die Infowerk GmbH hat sich auf Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Werbung, Software und Digitaldruck spezialisiert. Im Zusammenspiel dieser Bereiche erstellt Infowerk kundenspezifische Lösungen für Unternehmen und Endverbraucher, z.B. Fotobücher, Galeriekeilrahmen oder Geschäftsdrucksachen sowie individuell zugeschnittene Werbemittel und passende Softwarelösungen für Unternehmen.

www.schubra.de
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