Verpackung
Die Entwicklung in der Medien- und Druckbranche
Montag 08. Mai 2017 - Es haben sich neue Anforderungen für die Medien- und Druckbranche entwickelt. Grund hierfür ist das Zusammenwachsen der Medienmärkte, ein verändertes Nutzungsverhalten von Medien und neuen Anforderungen von Kunden.
Unternehmen, die zum Beispiel Aufkleber wie unter www.aufkleber-produktion.de, Zeitungsauflagen oder Bücher bedrucken lassen, stehen vor großen Herausforderungen. Wir haben für Sie die Entwicklungen der Druckindustrie zusammengefasst.
Es haben sich folgende neue Anforderungen entwickelt. Die Produktionszeiten haben sich enorm verkürzt. Der Workflow in den Unternehmen muss sich automatisieren. Darüber hinaus müssen Unternehmen sowohl eine Print- als auch eine E-Ausgabe anbieten. Auf Grund dieser neuer Anforderung sind neue Fähigkeiten notwendig. So müssen die Inhalte auf verschiedenen Geräten zur Verfügung stehen. Mittlerweile entwickeln sich Verlage zu Content-Anbietern und Druckdienstleister zu Infrastrukturanbietern. Während Verlage versuchen Inhalte effizient zu vermarkten, sind Druck- und Mediendienstleister dafür verantwortlich die Prozesse und Transportmittel der Kunden bestmöglich zu gestalten. Hierbei werden die Inhalte zu einem maßgeschneiderten Produkt durch Aufbau von Content- und Metadaten sowie die Herstellung einer Verfügbarkeit über alle Kanäle zu jeder Uhrzeit und an jedem Ort.
Alte Geschäftsfelder verändern sich durch neue Technologien. So müssen sich die Unternehmen zum Beispiel an die Anforderungen von Cloud-Computing-on-Demand, In-Memory und mobile Dienste richten. Zum Beispiel könnte ein mobiler Dienst entwickelt werden oder ein Cloud-Angebot wird für die Kunden angeboten.
Unter der Bezeichnung „Printplus“ sind weitere Trends zusammengefasst. So wie Augmented Reality, bei der die Realität mit virtuellem Inhalt versehen wird. Hierunter fällt auch Printed Electronics. Das sind beispielsweise gedruckte Batterien, Displays, Solarzellen oder E-Books. Diese Techniken verbreiten sich immer weiter, wodurch auch neue Produktideen entstehen. Bei Sense Print verändern sich gedruckte Sachen, wenn man die Produkte berührt. Bei „Transactive Print“ ist der Wechsel zwischen Print und Mobil gemeint. Das Druckerlebnis kann auch anderweitig aufgewertet werden. Zum Beispiel durch ein Video welches in eine Printbeilage integriert wurde. Die Druck- und Medienbranche legt aber auch auf neue und kreative Printprodukte großen Wert. Demnach wird zunehmend auf das haptische und sensorische Erleben eines gedruckten Produktes gesetzt. Bei den Verpackungen gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Der Verpackungsdruck nimmt ebenfalls ordentlich an Wachstum auf. Da Verpackungen immer aufwendiger werden, wächst dieser Bereich sogar in Industrie- und Schwellenländern. Ähnliche Tendenzen sind für Kopierschutz und Sicherheitstechniken bei Druckprodukten zu beobachten.
Es herrscht hoher Wettbewerb zwischen den Medien. Außerdem steht die Medien- und Druckindustrie national und international vor großen Herausforderungen. Um eine Entwicklung der Unternehmen in der Druck- und Medienindustrie sicherzustellen, ist außerdem eine starke Lobby in Verbänden notwendig. Die Zukunft der Druck- und Medienbranche ist sehr vielfältig und erfordert in jedem Fall hohe Anforderungen der Unternehmen.


