Offsetdruck
Druckerei Siepmann investiert in hybride Druckproduktion mit Lösungen von Heidelberg
Mittwoch 24. Juni 2026 - Weil die Höhe vieler Druckauflagen sinkt, ihre Zahl aber zunimmt, benötigen Druckereien unbedingt mehr Flexibilität und einen möglichst maximalen Automatisierungsgrad, um weiterhin wirtschaftlich produzieren zu können. Daher investieren Druckereien zunehmend in eine hybride Produktionsumgebung, die die Vorteile von Offset- und Digitaldruck in einem Workflow verbindet.
Ein Beispiel dafür ist die Druckerei Siepmann mit Sitz in Hamburg, die auf die Herstellung von Beipackzetteln, Verpackungen und hochwertigen und teilweise individualisierten Akzidenzdrucksachen spezialisiert ist. Zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit in diesem anspruchsvollen Marktumfeld hat das Unternehmen jetzt in eine hochautomatisierte hybride Produktionsumgebung mit moderner Offset- und Digitaldrucktechnologie der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) investiert. Mit der Kombination einer Speedmaster XL 106 der Peak Performance Klasse mit dem Digitaldrucksystem Versafire LV schafft Siepmann die Basis für maximale Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit in der Druckproduktion. Beide Systeme sind über Prinect in einen durchgehenden Workflow integriert. Damit ist Siepmann in der Lage, dieselben Druckaufträge je nach Bedarf und effizient gesteuert aus einem Workflow entweder im Offset- oder Digitaldruck zu produzieren und dennoch immer ein farbverbindliches Ergebnis zu erzielen. Die Versafire bietet zudem die Möglichkeit, veredelte Druckprodukte auch in kleinsten Auflagen wirtschaftlich zu produzieren.
Offsetdruck mit höchster Effizienz, maximaler Sicherheit und Wirtschaftlichkeit
Die neue Speedmaster XL 106 der Peak Performance Generation, die Heidelberg auf der drupa 2024 vorgestellt hatte, produziert bei Siepmann mit bis zu 18.000 Bogen pro Stunde und bietet höchste Effizienz für alle Auflagen, Materialien und Motivanforderungen. Die neue Trocknertechnologie DryStar Combination Eco senkt den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent. Das Farbmesssystem Prinect Inpress Control 3 sorgt bereits im Anlauf für präzise Farbführung und deutlich weniger Makulatur. Prinect Inline Inspektion 4, die neue Generation der automatischen Qualitätskontrolle, bietet während des gesamten Drucklaufs eine vollflächige Überwachung jedes Bogens und gleicht ihn konstant mit den hinterlegten PDF-Daten ab. Für die Produktion sensibler Druckerzeugnisse wie pharmazeutische Beipackzettel oder anspruchsvolle Verpackungen bedeutet dies eine bisher nicht mögliche Sicherheit und Fehlervermeidung in der Druckproduktion. Das neue Hycolor XL Farb-/Feuchtwerk ermöglicht exzellente Druckqualität bei gleichzeitig geringerer Makulatur. Aufgrund des direktangetriebenen Preset Plus Anlegers erreicht die Maschine schneller ihre Produktionsgeschwindigkeit bei einem zugleich effizienteren Auftragswechsel.
BDigitale Versafire LV bietet Flexibilität und neue Druckanwendungen
Mit einer Versafire LV erweitert Siepmann sein Produktionsspektrum bzw. seine Produktionskapazitäten im Digitaldruck. Die Maschine kommt für kleine bis mittlere Auflagen sowie individualisierte Druckprodukte zum Einsatz. So ermöglicht das System den Bannerdruck bis 1.260 mm einseitig oder 1.030 mm beidseitig, die Produktion von Sechs- bis Achtseitern sowie großformatigen Postern. Möglich sind auch Veredelungen mit Sonderfarben wie Deckweiß, Gold, Silber sowie Metallic-Nachbildungen. Die Integration in den Gesamtworkflow erfolgt über das Prinect Digital Frontend.
Prinect – der Schlüssel zu höherer Effizienz und geringeren Kosten
Die Gesamtinvestition umfasst auch den Prinect Production Manager, der eine hochautomatisierte und wirtschaftliche End-to-End Produktion von der Angebotskalkulation über die Produktionsplanung bis zur Weiterverarbeitung ohne Insellösungen ermöglicht. Die Integrationslösung unterstützt zugleich eine nachhaltige Produktion mit weniger Makulatur und dem Vermeiden von Bedienfehlern.
„Mit der Investition in eine hybride Produktionsumgebung stellt Siepmann die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft“, sagt Dr. David Schmedding, Vorstand Technologie & Vertrieb bei Heidelberg. „Die Kombination aus Offset- und Digitaldruck, integriert über den Prinect Workflow, bietet nur Heidelberg und ermöglicht maximale Flexibilität, höchste Effizienz und nachhaltige Produktion. Damit ist Siepmann bestens gerüstet, um den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.“
Auch Geschäftsführer Mark Siepmann beschreibt die Investition als einen konsequenten Schritt in die Zukunft: „Unsere Kunden erwarten Präzision, Flexibilität und absolute Prozesssicherheit. Mit den neuen Heidelberg Lösungen schaffen wir die Voraussetzungen, diese Ansprüche heute und morgen zuverlässig zu erfüllen.“


