Aus den Unternehmen
Unternehmerkreis „Betriebliche Veränderungsprozesse“
Dienstag 22. Februar 2011 - Der Unternehmenskreis "Betriebliche Veränderungsprozesse" der Stuttgarter GFW Gesellschaft für Führungspraxis in der Wirtschaft Dr. Scharlowski mbH beschäftigt sich auf seiner SItzung am 12. April 2011 in Heidelberg bei der Heidelberger Print Media Academy mit zwei wichtigen Themenkomplexen.
Im Kommunikationsprozess zwischen den Menschen in der Gesellschaft hatte das klassische Druckerzeugnis über Jahrhunderte eine dominierende Funktion. Eine wesentliche Konsequenz daraus war, dass Hersteller von Maschinen und Materialien für den Druckprozess sowie Druck- und Verlagsunternehmen bis vor kurzem sich auf Wachstumsmärkten gut entwickeln konnten. Heute haben im Kommunikationsprozess die digitalen Medien einen hohen Stellenwert. Herkömmliche Druckereien müssen sich zu „Printmediendienstleistern“ entwickeln, wenn sie sich auf den Kommunikationsmärkten behaupten wollen.
Reginald Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung der Heidelberger Druckmaschinen Vertrieb Deutschland GmbH, wird beispielhaft herausstellen, wie in diesem Änderungsprozess sein Unternehmen und Druckereien partnerschaftlich zusammen arbeiten können, zum Nutzen beider Seiten. Dr. Helmut Wohland, Geschäftsführer der Rollenoffsetdruckerei Theodor Körner GmbH & Co. KG in Sindelfingen, eröffnet dann die Diskussion und berichtet über eigene Erfahrungen und Beobachtungen, soweit es um das Verhältnis von Lieferanten zu ihren Kunden geht.
Reinhold Kuge, geschäftsführender Gesellschafter der Faubel & Co. Nachfolger GmbH in Melsungen, nimmt danach Stellung zu der wachsenden Bedeutung und Verantwortung mittelständischer Unternehmen für unsere Gesellschaftsordnung. In seinem Praxisbericht wird er auch darstellen, wie wichtig es ist, auf dem schwieriger werdenden Arbeitsmarkt mit geeigneten Maßnahmen Fach- und Führungskräfte sowie geeignete Nachwuchskräfte zu finden. Damit soll auch gewährleistet sein, dass mittelständische Unternehmen nicht nur erfolgreich agieren, sondern auch ihre wichtige gesellschaftspolitische Funktion erfüllen können.
GFW-Geschäftsführer Dr. Werner Scharlowski, der seit vielen Jahren diesen Unternehmenskreis organisiert und leitet: „Erfolglose Banker und Spitzen-Manager mit exorbitanten Bezügen sind nicht die Stützen unserer bewährten Sozialen Marktwirtschaft.“


