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Typo St. Gallen geht in die zweite Runde
Dienstag 29. Januar 2013 - Die Wechselbeziehung zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Bedrucktem und Unbedrucktem wird die Referenten auf der zweiten Typo St. Gallen intensiv beschäftigen. So wird sich das diesjährige Typografie Symposium mit dem Thema Weißraum auseinander setzen.
In der Typografie spielt der Weißraum eine entscheidende Rolle, denn dieser bestimmt über die unbedruckte Fläche einer Seite. Das richtige Maß an Leerraum zwischen verschiedenen grafischen Elementen sorgt für gute Lesbarkeit und sichtbare Ordnung, wodurch die Gestaltung erst ihre ästhetische Wirkung entfaltet.
Die diesjährige Typo St. Gallen findet vom 20. bis 22. September 2013 an der Schule für Gestaltung St. Gallen statt. Am dreitägigen Typografie Kongress werden sich am Freitag und Samstag zahlreiche Fachreferenten aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, England, Tschechien, den Niederlanden und den USA in gewohnter Manier mit dem Thema Weißraum auseinander setzen.
So vielfältig wie die referierenden Persönlichkeiten, so vielfältig zeigt sich auch das Leitmotiv der Schweizer Typografie Veranstaltung. Denn Weißraum beschreibt nicht nur einfach eine Fläche zwischen einzelnen Buchstaben. Das leere Blatt, auf dem ein Gestalter mit seiner Arbeit beginnt und Ideen entwickelt, kann ebenfalls als Weißraum interpretiert werden. Weißraum ist ebenso unberührter Raum, mit dem noch alles möglich ist. Weißraum ist leer, leicht, schafft Ruhe und Übersicht sowie ein angenehmes Klima. Weißraum wird vom Betrachter aber auch meist nicht bewusst wahrgenommen und ist damit umso einflussreicher. Und schlussendlich kann gar konstatiert werden, dass es ohne Weißraum keine Typografie gibt.
Wie bereits im Jahr 2011 wird die Typo St. Gallen als Anlass des GBS St. Gallen organisiert, die Leitung obliegt der Schule für Gestaltung St. Gallen mit der höheren Fachschule für Künste, Gestaltung und Design. Thomas Gerig, Leiter der Schule für Gestaltung St. Gallen sieht der zweiten Ausführung mit Freude entgegen: „Die Organisatoren arbeiten bereits mit Hochdruck an der bevorstehenden Veranstaltung. Ganz besonders freut mich, dass unser Programm fast vollständig ist und wir wieder so viele renommierte Fachexperten am Kongress haben werden“.


