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Workflow

GMG veröffentlicht ColorMaster 2.0

Freitag 22. März 2013 - GMG gibt die Einführung von GMG ColorMaster 2.0 bekannt und bietet damit einen prozessneutralen Workflow und ein flexibles Format für die Speicherung und Wiederverwendung von Bilddaten an.

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GMG ColorMaster 2.0 verfügt über vordefinierte Einstellungen und optimierte Profile für die gängigsten Zielfarbräume und beinhaltet einen Beurteilungsfarbraum, der sämtliche internationale Druckstandards abdeckt.

“ColorMaster liefert einen RGB-Workflow mit maximaler Farbpräzision. Dadurch, können Bilder zum spätestmöglichen Zeitprunkt aus ihrem RGB-Farbraum für sämtliche Verwendungszwecke konvertiert werden. ColorMaster ist die ideale Lösung für Anwender, die Daten für eine Vielzahl von Medien und Druckprozessen erstellen oder Druckdaten für die Produktion in mehreren Ländern aufbereiten und dabei verschiedene Druck- und Online-Standards berücksichtigen müssen.“ erklärt Michael Farkas, Marketing Director von GMG. „ColorMaster löst ein Problem, mit dem sich die Branche seit gut zwanzig Jahren befasst und ist für die Verarbeitung von RGB-Dateien das wohl effizienteste und produktivste Konzept am Markt.“

ColorMaster ist ein virtueller Farbraum, der als Profil für die Voransicht in Photoshop oder Softproofing-Anwendungen verwendet wird. Durch die Ansicht von Bildern im ColorMaster-Farbraum kann der Datenersteller, beispielsweise ein Fotograf, Probleme in der Lichtführung oder in Tonverläufen schon frühzeitig erkennen und die notwendigen Änderungen durchführen. So lässt sich der Lichtaufbau direkt neu arrangieren und auch alle digitalen Korrekturen werden abgeschlossen bevor die Bilddatei in der Datenbank gespeichert wird. Nach einer Bildbearbeitung im ColorMaster-Farbraum lässt sich die RGB-„Masterdatei“ bei gleichbleibender Farbanmutung immer wieder gemäß jedes beliebigen Industriestandards ausgeben.
 
ColorMaster ist prozessneutral und bietet daher eine äußerst flexible Grundlage für die Mehrfachnutzung von Bilddaten. Das umfassende Workflow-Konzept basiert auf der Verknüpfung von GMG ColorServer für die Farbkonvertierung, GMG ColorProof für die Ausgabe von Hardproofs und GMG ProofControl für die Verifizierung von Proofs gemäß Druckstandards. Da GMG ColorMaster vordefinierte Einstellungen und optimierte Profile serienmäßig an Bord hat, können Anwender einen automatisierten Workflow zur Umwandlung von Bildern und Seiten aus dem ColorMaster-Standard in jeden beliebigen internationalen Ausgabestandard im Handumdrehen einrichten. Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades sind Zeiteinsparungen von bis zu 50 % in der Druckvorstufe möglich.

Viele Reproanstalten und Markenartikler sind immer noch an CMYK-Workflows gebunden und nehmen damit gleich mehrere Nachteile in Kauf. CMYK-Datenbanken setzen enge Grenzen, wenn Bilder für weitere Zwecke eingesetzt werden sollen. Speziell auch bei der Verwendung von Bildern für mehrere Kanäle (Internet und Druck) kann ein CMYK-Workflow nicht die Lösung sein. Die frühzeitige Festlegung auf CMYK ist ein großes Hindernis sobald Bilder bei einer Änderung des Druckstandards oder Substrats angepasst werden müssen. Außerdem können die aus CMYK-Datenbanken erstellten Bilder im Druck zu einer ungleichmäßigen Farbannahme auf dem gesamten Bogen führen. Auch ein frühzeitig vorgenommener Unbuntaufbau (GCR) kann sich negativ auf die Graubalance und die Farbsteuerung auswirken.

ColorMaster bietet die bekannten Vorzüge eines RGB-basierten Workflows: Einheitliche Farbseparationen, gleichmäßigere Graubalance sowie eine Gesamtfarbdeckung und GCR, durch die keine Farbkorrekturprobleme entstehen. Doch im Unterschied zu anderen RGB-Workflows bietet GMG ColorMaster die Ansicht in einem virtuellen CMYK-Farbraum und kann dadurch die Druckausgabe nach dem WYSIWYG-Prinzip verbindlich darstellen. Mithilfe des ColorMaster ICC-Profils lässt sich die Datei direkt am Monitor beurteilen oder sie wird einfach via Hotfolder als GMG ColorMaster-Hardproof ausgegeben.

“Bei IKEA war ich für die Prozessqualität von über 200 Millionen Katalogen verantwortlich. Die genaue Farbabstimmung war stets das oberste Gebot – ganz gleich, wo die Bilder gedruckt wurden oder welches Substrat zum Einsatz kam. Leider bot die ICC-Technologie nur beschränkte Möglichkeiten und statische Rendering-Methoden“, erklärt Michael Farkas. „Das ColorMaster-Konzept wurde gemeinsam von GMG und IKEA entwickelt und ermöglicht mit individuell angepassten Separationsprofilen die immer gleiche Darstellung. Durch dieses Konzept erübrigen sich mehrere Korrekturläufe bei einer Produktion mit verschiedenen Medien. Der Arbeitsaufwand in der Druckvorstufe hat sich dadurch enorm verringert. Außerdem konnten wir unseren Druckdienstleistern perfekt aufbereitete Druckdaten anbieten. Dies führte nicht nur zu kürzeren Maschinenrüstzeiten sondern hat auch zu einer weltweit einheitlichen Ausgabequalität beigetragen.“

Die Jahreslizenz für GMG ColorMaster 2.0 beinhaltet die Nutzung eines aktuellen vorkonfigurierten Satzes internationaler Farbprofile, die Verwendung vordefinierter GMG ColorMaster-Workflows, PDF/X-3-Exporteinstellungen für Adobe InDesign sowie GMG ColorMaster ICC für die Anzeige auf dem Bildschirm. Ein GMG SwatchBook rundet das attraktive Angebot ab. GMG ColorMaster 2.0 ist bei jedem GMG-Händler erhältlich.

www.gmgcolor.com
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