Aus den Unternehmen
Geiger und Notes schließen sich zusammen
Freitag 18. Oktober 2013 - Ab dem 1. Januar 2014 schließen sich die Geiger Aktiengesellschaft (Mainz-Kastel) und die Notes GmbH & Co. KG (Schwäbisch Hall) zusammen und firmieren als Geiger-Notes AG. So entsteht ein Unternehmen mit 180 Mitarbeitern an vier Standorten und einem Jahresumsatz von 27 Mio. EUR. Das Sortiment umfasst Kalender, Notizbücher und Print-Werbemittel wie z. B. Haftnotizen und Schreibblocks.
Angefangen hat alles eigentlich ganz unverfänglich: Die Geiger AG suchte vor einem Jahr einen weiteren Druck-Dienstleister und wandte sich an den Kollegenbetrieb Notes. Einem Besuch in Schwäbisch Hall folgte ein Gegenbesuch in Mainz-Kastel. Die Firmenchefs waren sich sympathisch und stellten rasch fest, dass die Unternehmen einerseits sehr ähnlich arbeiten, andererseits aber deutlich andere Schwerpunkte in der Produktion haben. Im Laufe der Gespräche entstand die Idee, die Firmen zusammenzuschließen. Zumal Edgar Siller, Inhaber von Notes, auf der Suche nach einer Nachfolge-Regelung war, ohne sein Unternehmen zu verkaufen. Er wird ab 1. Januar in den Aufsichtsrat der Geiger-Notes AG wechseln und darüber hinaus noch zwei Jahre beratend tätig sein, um die Integration der beiden Unternehmen zu begleiten.
„Dass die Unternehmen so ideal zusammenpassen, liegt an der guten Mischung aus Übereinstimmungen und Ergänzungen“, ist sich Geiger-Vorstand Jürgen Geiger sicher. „Beides sind mittelständische, inhabergeführte Unternehmen, die viel Wert auf die Qualität Made in Germany legen. Das führt dazu, dass wir einfach ähnlich ticken.“ Auch die klare Handelsorientierung ist beiden gemeinsam. Spannend und lohnend wird der Zusammenschluss vor allem dort, wo die Firmen bislang unterschiedlich ausgerichtet waren: bei Geiger Kalender und Notizbücher mit einem Schwerpunkt auf Digitaldruck und Weiterverarbeitung, bei Notes Haftnotizen und Print-Werbemittel mit hoher Offsetdruck-Kompetenz. Und das macht die Zusammenarbeit so interessant: Denn im neuen Unternehmen können nun fast alle Bestandteile der Wertschöpfungskette inhouse abgewickelt werden. Mit ganz praktischen Vorteilen: kürzere Wege und eine wachsende Unabhängigkeit von externen Dienstleistern führen zu optimierten Produktionszeiten und Kostenvorteilen.
Eigentlich eine einzigartige Situation, denn beide Unternehmen profitieren vom Zusammenschluss, ohne sich von Mitarbeitern trennen zu müssen. Im Gegenteil: „Durch die verstärkte Inhouse-Fertigung wird die Mitarbeiterzahl wachsen und wir werden neue Fachkräfte an den Produktionsstandorten Schwäbisch Hall und Mainz-Kastel einstellen“, prognostiziert Edgar Siller. Entsprechend bleiben auch die bewährten Ansprechpartner in der Kundenbetreuung unverändert: Das Notes-Team in Bielefeld und Quickborn berät zum Thema Haftnotizen und Print-Werbemittel, die Geiger-Mitarbeiter in Mainz-Kastel kümmern sich um Kalender und Notizbücher.


