Anzeige:
Die Branche am Montag!

Aus den Unternehmen

Cron und Ryobi eröffnen Demo-, Technik- und Ersatzteilzentrum

Freitag 06. Dezember 2013 - Unter der Regie von Mitsubishi International werden Cron-CtP-Systeme, Ryobi-Druckmaschinen und UV-LED-Trockner von AMS gemeinsam demonstriert

Hiobsbotschaften aus der Druckindustrie und von ihren Zulieferern gehören fast zur Tagesordnung. Umso erfreulicher ist es, wenn auf Vorstufenlösungen und Druck spezialisierte potente Hersteller den Offsetdruck favorisieren und sowohl in der Technologie als auch bei den Kosten Akzente setzen. So eröffnen der chinesische CtP-Systemhersteller Cron und der japanische Druckmaschinenhersteller Ryobi gemeinsam ein Technisches Zentrum direkt am Flughafen Düsseldorf. Zusätzlich zu den Ryobi-Druckmaschinen werden LED-UV-Systeme des führenden amerikanischen Trocknerherstellers AMS demonstriert. Alle Aktivitäten von Cron in Europa werden durch das Technische Zentrum koordiniert.

Mitsubishi International hat den Generalvertrieb der CtP-Systeme von Cron für Deutschland und Benelux übernommen; für weitere europäische Länder ist die Vertriebsübernahme geplant. Mitsubishi ist ebenfalls zuständig für Vertrieb und Service in den deutschen Postleitgebieten 0 – 5. In den Gebieten 6 – 9 erfolgen Vertrieb und Service durch R+M Graphik, Stuttgart. Ryobi-Druckmaschinen werden durch die internationale Vertriebsorga- anisation Ferrostaal nach Deutschland importiert und ebenfalls durch Mitsubishi und R+M Graphik vermarktet.

Das neue Technische Zentrum steht nicht nur für Kundendemos zur Verfügung, sondern die neu gegründete Cron Europe GmbH – die erste Cron-Niederlassung außerhalb Chinas – kommuniziert von Düsseldorf aus mit allen europäischen Fachhändlern, unterhält ein Druckplatten- und Ersatzteillager sowie eine Fachwerkstatt mit kompetenten Technikern. Cron hat bisher etwa 2000 CtP-Systeme verkauft; die Hälfte wurde in asiatische, amerikanische und südamerikanische Märkte exportiert. Europa wird als interessanter Zukunftsmarkt gesehen.

Drei Partner in einem Technischen Zentrum

Cron wurde 1992 gegründet und hat zunächst viele Tausend Filmbelichter für die asiatischen Märkte hergestellt. Seit neun Jahren produziert Cron CtP-Außentrommelsysteme für die Bebilderung von vier bis 16 Seiten, mit Plattenformaten bis 1850 mm Breite und Durchsatz bis 38 Platten/h bei den Achtseiten-Systemen. Die Systeme lassen sich mit 16 bis 96 Infrarot-Dioden (830 nm) für die Bebilderung aller Thermo-Druckplatten für die Standard-Entwicklung sowie der chemiearmen, chemie- und prozessfreien Thermoplatten ausrüsten.

Als Alternative werden Violett-Dioden (405 nm) für die Bebilderung der besonders preisgünstigen UV-Druck-platten empfohlen. Das Einsparpotenzial gegenüber Thermo-Druckplatten für die Standard-Entwicklung liegt in Deutschland bei 30 Prozent. Die Drucker in den asiatischen Ländern bevorzugen UV-Druckplatten, und Cron ist in zunehmendem Maße auch als Druckplattenhersteller aktiv.

Im Vergleich zu spezifischen CtP-Druckplatten sind UV-Druckplatten hervorragend positioniert:
• Großes Angebot in- und ausländischer Hersteller.
• Druck hoher Auflagen, auch mit UV-Farben.
• Einbrennmöglichkeiten für Auflagen bis zu ca. 1 Million.
• Hohe Auflösung und Kratzresistenz.
• Beträchtliche Verarbeitungstoleranzen.
• Geringer Chemie- und Energieverbrauch.

Wie fortschrittlich die Cron-Technik ist, beweist der elektromagnetische Linearantrieb des optischen Systems im Gegensatz zum nach wie vor aktuellen Spindelantrieb. Beim Linearantrieb wird ein Magnetfeld über einer Führungsschiene aufgebaut, auf dem der Optikwagen wartungs- und berührungsfrei »schwebt«. Die Präzision der Systeme wird durch die Bebilderung von kleinsten Rasterpunkten mit nur 10 Mikrometer Durchmesser und einer Wiederholgenauigkeit von ± 5 Mikrometern unter Beweis gestellt.

Die weltweite Marktpräsenz von Cron in Verbindung mit der Systemproduktion in hohen Stückzahlen garantiert den Druckern eine hohe Zukunftssicherheit für ihre Investitionen. Diese Sicherheit ist längst nicht mehr bei allen Herstellern vorhanden.

Ryobi-Druckmaschinen sind im deutschen Markt seit vielen Jahren eingeführt, vorzugsweise im kleinforma- tigen Bereich, zunehmend aber auch bis zum Format 770 x 1050 mm. Nahezu konkurrenzlos ist die Baureihe 920 für den Druck von acht Seiten im DIN-A1-Format zu günstigen Investitions- und Produktionskosten.

Im Technischen Zentrum ist eine Fünffarben Ryobi 755 G im Druckformat 580 x 765 mm mit LED-UV-Trockner für Demozwecke und Schulungen installiert. Ab 2014 fusionieren übrigens Ryobi und Mitsubishi Heavy Industries zur neuen Firma Ryobi MHI.

Und last but not least wird in Düsseldorf das LED-UV-Trocknungssystem des amerikanischen Herstellers AMS demonstriert. Es lässt sich nicht nur in Ryobi- sondern in die aktuellen Maschinen von Heidelberg, KBA, Komori und Manroland integrieren. Die Trocknungszukunft hat bei AMS schon begonnen.

Die Vorteile sind eindeutig:
• Keine Schutzlackierung beim Druck, kein Scheuern, kein Pudern.
• Dafür sofortige Weiterverarbeitung der frischen Drucke.
• Keine Trocknungsprobleme bei Papieren mit metallisierten Oberflächen und synthetischen Substraten.
• Höhere Farnbrillianz.
• Keine Ozon-Absaugung erforderlich und keine direkte Heizstrahlung.
• Kein Einrichten und Reinigen von Lackwerken.
• LED-Lebensdauer etwa 20.000 Netto-Produktionsstunden ohne Leistungsabfall bei Dioden-Alterung.
• Keine Wartezeiten beim Ein- und Ausschalten des Trockners.
• Erste positive Praxiserfahrungen aus dem deutschen Markt liegen vor.

www.mitsubishicorp.com/de
Zurück zur Übersicht
Die aktuelle Ausgabe!
Die Branche am Montag!