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Aus den Unternehmen

Seacourt geht mit positivem Nebeneffekt für die Umwelt, auf die völlige Vermeidung von Deponieabfall hinaus

Donnerstag 17. Mai 2018 - Toray Graphics, der führende Hersteller von Druckplatten für den wasserlosen Offsetdruck mit Sitz in der Tschechischen Republik, berichtet, dass Seacourt, eine mehrfach ausgezeichnete Akzidenzdruckerei in Großbritannien, die ökologische Nachhaltigkeit in ihrem gesamten Betrieb auf eine völlig neue Ebene gestellt hat.

„Alles was in unseren Betrieb kommt, verlässt ihn entweder als fertiges Produkt oder gelangt in einen unserer 18 Recyclingströme“, sagt Gareth Dinnage, Geschäftsführer von Seacourt. „Wir haben die vollständig klimaneutrale Produktion realisiert, indem wir 100 % erneuerbare Energie, kein Wasser, keine Chemikalien und VOC-freie Druckfarben verwenden. Ohne unsere langjährige Partnerschaft mit Toray und deren wasserlose Offsetdrucktechnologien hätten wir dies nicht erreicht.“
Der wasserlose Offsetdruck ermöglichte Seacourt, den Verbrauch von mehr als 8 Millionen Liter Frischwasser einzusparen. „Durch die Umstellung auf den wasserlosen Offsetdruck konnten wir auch unsere VOC-Emissionen um 98,5 % senken“, versichert Gareth Dinnage. „Infolge der Umstellung erzielten wir eine höhere Druckqualität. Wenn wir im wasserlosen Druckprozess unser patentiertes LightTouch anwenden, wird die Qualität noch weiter gesteigert. Viele unserer Kunden sind auf umweltfreundlichere ungestrichene Papiere umgestiegen, weil wir jetzt auf diesen Materialien dieselbe Qualität bieten können wie auf gestrichenen Papieren, aber mit der haptischen Anmutung, die unsere Kunden bevorzugen. Es sind enorme Vorteile, die wir ohne den wasserlosen Offsetdruck und unsere seit mehr als zwei Jahrzehnten andauernde Partnerschaft mit Toray nicht hätten erzielen können. Wir verstehen nicht, warum es nicht mehr wasserlos arbeitende Offsetdruckereien auf der Welt gibt. Ich habe darauf keine Antwort.“
Seacourt ist seit dem Jahr 2008 ein Betrieb, der keinen Deponieabfall mehr verursacht, erhielt 2016 seinen dritten Queen’s Award, wurde 2017 mit einem europäischen EMAS-Award, dem renommiertesten Preis für Umweltmanagement, ausgezeichnet und wurde zur Teilnahme an verschiedenen weiteren Award-Wettbewerben von Organisationen eingeladen, die laut Gareth Dinnage „unglaublich beeindruckt waren von dem Niveau, auf dem wir uns bewegen, um mit den besten umweltschonenden Praktiken in unserer Branche zu arbeiten. Bei diesen Auszeichnungen geht es uns nicht um unser Ego. Wir haben damit begonnen, weil wir von bestehenden oder potenziellen Kunden oft zu hören bekamen, dass sie nicht anhand ihrer Umweltleistung gemessen würden und es nicht rechtfertigen könnten, mehr für ökologisch nachhaltig hergestellte Druckerzeugnisse zu bezahlen. Unsere ersten Bewerbungen um solche Awards nahmen wir vor, um abzuklären, ob wir den richtigen Weg eingeschlagen hatten, ob das, was wir machten, einen Wert hatte.“
Jetzt hebt Seacourt seine Umweltstrategien auf die nächste Ebene. „Wir sind nicht damit zufrieden, die Umwelt nicht zu belasten“, führt Gareth Dinnage aus. „Wir wollen einen positiven Nettoeffekt auf die Umwelt bewirken. In der Zusammenarbeit mit Toray und anderen Partnern untersuchen wir die gesamte Lieferkette, um den Energieverbrauch unserer Partner zu ermitteln und herauszufinden, welcher Prozentsatz davon auf die Produkte entfällt, die wir verwenden. Ebenso untersuchen wir den CO2-Fußabdruck des Transports. So erhalten wir eine CO2-Zahl. Um diesen externen CO2-Fußabdruck auszugleichen, unterstützen wir finanziell ein Climate Care-Projekt im Amazonasbecken in Brasilien, das rund 50 indigenen Menschen, die Acai-Beeren anbauen, ein Einkommen und ihrem Leben Sinn gibt. Diese Superbeeren sind sowohl ein Lebensmittel als auch eine Energiequelle für die Bevölkerung. Neben diesem landwirtschaftlichen Projekt, bei dem geschädigte Flächen wieder für Agrarzwecke nutzbar gemacht wird, fördern wir auch Aktivitäten zum Schutz der Altholzbestände im Amazonas-Regenwald.“
„Wir sind stolz, Partner von Seacourt zu sein“, sagt Kristian Ekvall, Technischer Vertriebsberater bei Toray. „Was dieses Unternehmen mit nur 25 Mitarbeitern zum Vorteil unseres Planeten erreicht hat, ist fantastisch. Es ist der Inbegriff dessen, was Toray mit dem wasserlosen Offsetdruck bezweckt. Seacourt hat bewiesen, dass dieses Konzept tragfähig ist – das Unternehmen ist im letzten Jahr um 30 % gewachsen und peilt für dieses Jahr ein weiteres Wachstum von 15 % an.“
Gareth Dinnage erklärt abschließend: „Wir alle sollten uns der von uns ausgehenden Umweltbelastungen bewusst sein und bei allem, was wir tun, darauf achten, bessere und nachhaltigere Verfahrensweisen mit möglichst geringen Auswirkungen anzustreben. Wenn mein heute vier Jahre alter Sohn einmal so alt ist wie ich heute, wird die Welt anders aussehen. Einen nachhaltigen Ansatz umzusetzen kann zu einer Herausforderung werden, jedoch müssen wir alle heute diese Herausforderung annehmen, um für eine lebensfähige Welt in der Zukunft zu sorgen. Unsere Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt. Partner wie Toray zu haben, die unsere Anstrengungen voll und ganz unterstützen, war ganz entscheidend für unseren Erfolg.“

www.imprima.toray
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