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Weiterverarbeitung

Herzog+Heymann zieht positive Bilanz nach der Open House

Das engagierte Team von Herzog+Heymann hat sich liebevoll um seine Gäste gekümmert.

Donnerstag 27. September 2018 - Herzog+Heymann, der Spezialist für Sondermaschinenbau im Bereich Druckweiterverarbeitungsmaschinen und Mitglied der MBO-Gruppe, zeigt sich sehr zufrieden mit der Open House. Die Veranstaltung fand vom 19. bis 22. September 2018 auf dem Firmengelände in Bielefeld statt. Zu sehen waren sechs Linien aus den Marktsegmenten Pharmafalzung, Mailing, Matching, Aufspenden, Packaging und Fulfillment.

Uwe Reimold verkaufte gleich zu Beginn des Events die Multi-Rill-Linie an die Onlinedruckerei „Onlineprinters“ (Deutschland). Uwe Reimold ist die exklusive Tech-ni-Fold-Vertretung rund um das Thema Nut-/Rill-/Falzlösungen für Deutschland, Österreich und Italien. Die Multi-Rill-Linie verfügt über zwei Anleger, die im rechten Winkel zueinander stehen. Beide beschicken dieselbe Falzmaschine. Es ist jedoch immer nur ein Anleger aktiv. Während ein Anleger Bogen zuführt, kann der zweite Anleger parallel für den Folgeauftrag vorbereitet werden. Dadurch lassen sich die Rüstzeiten minimieren. Mit der Multi-Rill-Linie können Papiere mit hoher Grammatur gerillt und anschließend gefalzt werden. Beispielhafte Anwendungen sind etwa Grußkarten oder Flyer.

Frank Bahmer, Produktmanager bei Herzog+Heymann, über die weiteren ausgestellten Produkte: „Wir sind stolz, dass wir unsere Besucher mit echten Neuheiten überraschen konnten. Eine unserer beiden Outsert-Linien hatte einen integrierten, automatischen Verpacker. Diese Version einer Outsert-Linie haben wir erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.“ Die Outserts, die auf dieser Linie gefalzt wurden, verfügten über 398 Panel und wurden mit einem Label verschlossen. Anschließend wurden sie direkt inline mit Hilfe eines automatischen Verpackers in Trays gesteckt. Dieser Vorgang war zuvor ein manueller Arbeitsschritt, der darüber hinaus fehlerbehaftet war. Mit Hilfe des neuen Verpackers werden die Outserts stets richtig herum in die Trays gepackt. Frank Bahmer ergänzt: „Die Trays sind letztlich ein Hilfsmittel, wie zum Beispiel eine Banderolierung bei Visitenkarten. Die Trays werden benötigt, um die Outserts von der Falzanlage zur Medikamenten-Verpackungs-Anlage zu transportieren und sie dort sicher zuzuführen. In der Medikamenten-Anlage werden dann Medikament, Medikamentenschachtel und Outsert zusammengeführt.“

Ein weiteres Highlight der Open House war die Mailing-Linie. In dieser Anlage ist Equipment der Firmen Bograma, IGS, Amica Systems und Baumer hhs integriert. Zunächst wird das bedruckte Trägermaterial des Mailings mit Hilfe der Rotativen Stanzmaschine BSR 550 Servo von Bograma in Form gebracht. Die Ecken werden gerundet, ein Fensterbereich für die Empfängeradresse wird ausgestanzt und es werden zwei Schlitze zum Einstecken einer Visitenkarte geschnitten. Anschließend wird mit einem Inkjet Drucker von Amica ein QR-Code aufgedruckt. Der Code enthält Informationen darüber, mit welchem Motiv weiße Plastikkarten bedruckt werden sollen. Der Druck der Plastikkarten erfolgt mit einem weiteren Inkjet System der Firma Amica. Darüber hinaus steuert der QR-Code den Anleger der Plastikkarten und teilt mit, ob eine, zwei oder drei Plastikkarten in das Mailing eingespendet werden sollen. Die Platzierung der Plastikkarten in das Mailing übernimmt ein Pick & Place Roboter der Firma IGS. Damit die Karten nicht verrutschen, werden sie mit einem Klebepunkt fixiert. Hierzu kommt ein Heißleimsystem von hhs zum Einsatz. Anschließend wird das Mailing verschlossen – ebenfalls mittels Klebepunkten, die ein hhs-Leimsystem setzt. Jannik Müller, Produktmanager bei Herzog+Heymann, freut sich über die Kooperation mit Amica: „Für die Mailing-Linie haben wir erstmals mit Amica gearbeitet. Die Zusammenarbeit im Vorfeld hat wunderbar funktioniert. Mit dem Inkjet System von Amica kann jede einzelne Plastikkarte individuell bedruckt werden. Das spart natürlich Kosten, weil die Karten unbedruckt auf Vorrat gekauft, und nicht mehr kostenintensiv vorgedruckt werden müssen.“

Über die Besucher der Open House sagt Dirk Stühmeier, Geschäftsführer von Herzog+Heymann: „Die Open House wurde vom Fachpublikum sehr gut angenommen. Unsere Erwartungen, was die Besucherzahlen angeht, wurden bei Weitem übertroffen. Wir hatten viele Gäste aus Deutschland und Europa. Einige sind aber auch aus Indien, Südkorea, Südafrika und Japan angereist. Insofern war es ein sehr internationales Event, was uns überaus freut.“


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