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Verteidigungsstaatssekretär Dr. Nils Schmid besuchte Heidelberg
Mittwoch 21. Januar 2026 - Heute haben der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Dr. Nils Schmid MdB aus Nürtingen, sowie die SPD-Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Lars Castellucci MdB und Bettina Lugk MdB Heidelberg am Standort Wiesloch-Walldorf besucht.
Castellucci als Abgeordneter aus dem Wahlkreis Rhein-Neckar hatte seine Kollegin Lugk aus dem Verteidigungsausschuss und den aus Baden-Württemberg stammenden Staatssekretär eingeladen, um das stark wachsende Engagement von Heidelberg im Bereich Sicherheit und Verteidigung zu unterstützen. Das Unternehmen ist aktuell dabei, seine entsprechenden Aktivitäten in einer eigenen Gesellschaft im neuen Bereich „Advanced Industries“ (Sicherheit, Energie und Automatisierung) zu bündeln.
Während des Besuchs sagte der Vorstandsvorsitzende der Heidelberger Druckmaschinen AG, Jürgen Otto: „Über den Besuch von Herrn Staatssekretär Dr. Nils Schmid und seinen Kollegen freuen wir uns sehr. Ein Aufbau von Fähigkeiten der Bundeswehr, von anderen NATO-Staaten und von zivilen Sicherheitsbehörden kann nur im Schulterschluss von Industrie und Politik gelingen. Wir bauen die komplexesten Maschinen der Welt und wollen dieses Know-how, die Tatkraft unserer Mitarbeitenden, unsere Technologien und unsere vorhandenen Kapazitäten einbringen. Dazu haben wir uns intensiv ausgetauscht. Wir freuen uns über Unterstützung in Berlin für die weitere Vernetzung mit Behörden und anderen Unternehmen, um unsere begonnenen Projekte und Aktivitäten zu beschleunigen.“
Heidelberg möchte sich in der Verteidigungsbranche als verlässlicher Lieferant für die Bundeswehr, die Streitkräfte anderer NATO-Staaten, zivile Sicherheitsbehörden und Einrichtungen sowie private Betreiber kritischer Infrastruktur etablieren und diese Rolle schrittweise ausbauen. Als eines der innovativsten Maschinenbauunternehmen weltweit kann Heidelberg mit seinen Technologien einen Beitrag zu wesentlichen Fähigkeitsbedarfen von Behörden und Streitkräften leisten. Dazu gehören die Entwicklung von Hard- und Software, die Fertigung von Elektronikkomponenten, mechanische Bearbeitung, Gießereitechnik sowie die Montage im schweren Maschinenbau von hochkomplexen Anlagen und Systemen. Die Erfahrungen von Heidelberg als End-to-End-Systempartner inklusive Ersatzteilversorgung und Service ergänzen das umfassende Leistungsangebot. Ein besonderer Mehrwert für die nötige rasche Verbesserung der Verteidigungsfähigkeit liegt in der Möglichkeit zur schnellen Skalierung der Produktion durch die Nutzung vorhandener Infrastruktur und Kapazitäten.
In den letzten Monaten hatte das Unternehmen bereits eine Partnerschaft mit VINCORION, einem Spezialisten für dezentrale Energiesysteme in sicherheitskritischen Anwendungen, geschlossen. Anlässlich einer Reise von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche nach Israel wurde außerdem eine Vereinbarung über den Einstieg in eine Partnerschaft mit dem amerikanisch-israelischen Drohnenabwehrspezialisten Ondas unterzeichnet, um gemeinsam Projekte und Aufträge für den Schutz kritischer Infrastrukturen in Europa zu bearbeiten. Mit weiteren Unternehmen aus dem Verteidigungssektor befindet sich Heidelberg in konkreten Gesprächen.
Staatssekretär Dr. Nils Schmid erklärte: „Um als Staat und Gesellschaft verteidigungsfähig zu werden, müssen wir die Bundeswehr zügig besser ausrüsten. Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren. Deswegen werden wir auch auf das bewährte industrielle Know-how und die Fähigkeiten deutscher Unternehmen aus anderen Industriebranchen zurückgreifen.“
Prof. Dr. Lars Castellucci freute sich: „Als Bundestagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Rhein-Neckar setze ich mich jeden Tag für die Interessen vor Ort ein. Dazu gehört auch, die Unternehmen aus unserer Region zu unterstützen. Im Gespräch mit Mitarbeitenden und Auszubildenden wurde deutlich, dass der Einstieg von Heidelberg in das Geschäftsfeld Sicherheit und Verteidigung eine große Chance für die gesamte Region, vor allem auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist. Gerne unterstütze ich daher auch in Berlin die Anstrengungen des Unternehmens.“


