Verpackung
Steigende Anforderungen an Verpackungen: Metsä Board denkt Verpackungsentwicklung mit neuem Designstudio in Mailand neu
Sonntag 05. Juli 2026 - Bei Verpackungen geht es längst nicht mehr nur um Schutz und Logistik. Marken stehen zunehmend unter Druck, den Materialeinsatz zu reduzieren, fossile Rohstoffe zu ersetzen, strengere Vorschriften einzuhalten und zugleich eine starke Wirkung am Point of Sale zu erzielen. Gleichzeitig sind die Erwartungen an die Entwicklungsgeschwindigkeit deutlich gestiegen: Lösungen müssen schneller entstehen - und dabei verlässlich in Bezug auf Leistung, Recyclingfähigkeit und Konformität sein.
Metsä Board, ein führender europäischer Hersteller von Frischfaserkarton und Teil der Metsä Group, begegnet diesem Wandel mit einem neuen Designstudio in Mailand, das am 2. Juli eröffnet wurde.
Dort werden Design, Materialkompetenz und datenbasierte Erkenntnisse zusammengeführt, und dadurch den Kunden ermöglicht, effizientere und bessere, auf ihre Anforderungen zugeschnittene, Verpackungslösungen zu entwickeln.
„Mailand verbindet ein starkes Verpackungsökosystem mit einem erstklassigen Designumfeld. Vor Ort können wir noch enger mit unseren Kunden zusammenarbeiten und die Zusammenarbeit in wichtigen europäischen Märkten weiter stärken“, sagt Erja Hyrsky, SVP Commercial Operations.
Mit der Kombination von KI-gestütztem Design, Simulationsmöglichkeiten und Materialkompetenz lassen sich Lösungen deutlich früher im Prozess untersuchen und testen. Das reduziert Unsicherheiten, beschleunigt Entscheidungen und verkürzt Entwicklungszyklen.
„Unsere Kunden brauchen nicht nur neue Verpackungsideen – sie benötigen Lösungen, die für reale Einsatzbedingungen validiert sind, und das schneller denn je. Durch die Kombination von Design, Materialien und Daten können wir deutlich früher vom Konzept zur validierten Lösung gelangen – und das mit größerer Sicherheit“, sagt Erja Hyrsky.
Verpackungen praxisnah gemeinsam entwickeln
Das Studio in Mailand ist auf eine neue Art der Zusammenarbeit ausgerichtet. Statt Verpackungen Schritt für Schritt nacheinander zu entwickeln, werden Design, Materialien und Leistung parallel betrachtet. So lässt sich die Materialeffizienz verbessern, ohne Leistungsanforderungen zu beeinträchtigen.
„Statt Lösungen isoliert zu entwickeln, können wir sie gemeinsam testen und optimieren – und so sicherstellen, dass sie wesentlich früher marktreif sind“, sagt Ilkka Harju, Packaging Services Director.
Für Marken in Bereichen wie Lebensmittel, Pharma und Kosmetik, in denen Verpackungen funktional wie kommerziell eine zentrale Rolle spielen, wird dieser integrierte Ansatz immer wichtiger. Mit dem Studio in Mailand kann Metsä Board früher in die Entwicklungsprozesse seiner Kunden eingebunden werden und die gemeinsame Entwicklung von Verpackungslösungen fördern, die nicht nur visuell überzeugen, sondern auch bereit für die Markteinführung sind.

