bvdm stuft geplante Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes als restriktiv und unternehmerfeindlich ein
Eine Politik, wie sie im aktuellen Referentenentwurf zur Anpassung des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes verfolgt wird, birgt die Gefahr eines Ausverkaufs von Druck- und Medienhäusern im In- und Ausland, stellt der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) fest. So bezeichnet der Verband die Verschonungsabschlagsgrenze für Betriebe mit drei Beschäftigten als zu niedrig angesetzt. „Damit sind nur noch Kleinstunternehmen ausgenommen“, so Dr. Paul Alber Deimel, Hauptgeschäftsführer des bvdm, „unseren vielen kleinen, familienbetriebenen Mittelständlern wird dagegen seitens der Politik ein Betriebsverkauf an Externe statt Vererbung an die eigene Nachfolgegeneration aufgedrängt. Gerade dies will aber die Politik angeblich vermeiden.“ Daher fordert der bvdm eine Anhebung der Schwelle auf mindestens zehn Beschäftigte.


