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HERMA verzeichnet starkes Wachstum

Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen von HERMA sind weltweit so begehrt wie nie zuvor: Die Geschäftsführer Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner (von links) freuen sich über ein Umsatzplus von 8,0 Prozent im Geschäftsjahr 2014.

Donnerstag 09. April 2015 - Die Erlöse in der HERMA Gruppe steigen 2014 um 8,0 Prozent auf den Rekordumsatz von 282,0 Mio. Euro.

Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen von HERMA sind weltweit so begehrt wie nie zuvor: Mit einem Plus von 8,0 Prozent im Geschäftsjahr 2014 konnte die auf Selbstklebetechnik spezialisierte Unternehmensgruppe erneut deutlich stärker wachsen als der Markt. Der Umsatz stieg von 261,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 282,0 Mio. Euro – der höchste Wert in der fast 110-jährigen Unternehmensgeschichte. Alle drei Geschäftsbereiche – Haftmaterial, Etiketten und Etikettiermaschinen – trugen zum Wachstum bei. „Wir liegen damit auch deutlich über dem Plan, der ein Wachstum von lediglich 2,6 Prozent vorgesehen hatte“, so die Geschäftsführer Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner. Trotz Russlandkrise und zum Teil nur geringer Wachstumsimpulse im Euroraum konnte HERMA vor allem im Ausland zulegen – um 11,2 Prozent von 143,7 Mio. Euro im Vorjahr auf jetzt 159,8 Mio. Euro. Die Exportquote stieg damit von 55,0 Prozent auf 56,7 Prozent. Im Inland lag der Zuwachs bei 3,9 Prozent. Für 2015 sind die Geschäftsführer „vorsichtig optimistisch“: Beim Umsatz steht ein Plus von 3,5 Prozent im Plan. „Gemäß der Entwicklung im ersten Quartal 2015 sind wir dabei auf Kurs“, so Schneller und Dr. Baumgärtner. Die Zahl der Mitarbeiter in der gesamten HERMA Gruppe soll dabei weiter stark steigen – von 873 (Ende 2014) auf dann 913 zum Jahrsende 2015.

Internationalisierung als Wachstumstreiber
Der Geschäftsbereich Haftmaterial profitierte erneut von seiner Innovationsstärke und legte um 9,3 Prozent auf jetzt 161,6 Mio. Euro zu (im Vj.: 147,9 Mio. Euro), während der Gesamtmarkt für Haftmaterial lediglich 5 Prozent wachsen konnte. „2014 haben wir kräftig in die Fertigungstechnik für sogenannte Spezialitäten investiert. Das versetzt uns in die Lage, künftig auch bei speziellen Haftmaterialien zu wachsen – ein sehr interessantes Segment“, so Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner, der auch den Bereich Haftmaterial leitet. „Ebenso wichtig war aber der Ausbau unserer internationalen Aktivitäten, wie zum Bespiel zuletzt mit einem exklusiven Vertriebspartner für den Nahen Osten.“ Im Bereich Etiketten entwickelte sich vor allem das Geschäft mit industriellen Abnehmern und Anbietern von logistischen Dienstleistungen deutlich positiv. „Dank unserer Leistungsstärke und Effizienz können wir immer mehr große internationale Unternehmen als Kunden gewinnen. Außerdem profitieren wir hier vom wachsenden Online-Handel und dessen Bedarf an Versand- und Retouren-Etiketten“, so Geschäftsführer Sven Schneller. Trotz des traditionell stagnierenden Marktes für Bürobedarf konnte der Geschäftsbereich Etiketten damit insgesamt um 4,7 Prozent wachsen – von 78,4 Mio. Euro im Vorjahr auf jetzt 82,1 Mio. Euro. Den prozentual größten Zuwachs erzielte HERMA im Geschäftsbereich Etikettiermaschinen. Ein Umsatz von 38,2 Mio. Euro bedeutet ein Plus von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (34,9 Mio. Euro). „Die Treiber des Erfolgs waren neben der weiteren Internationalisierung die Fokussierung auf definierte Wachstumsbranchen, die Einführung eines günstigen Etikettierer-Einstiegsmodells und unser umfassendes Knowhow, wenn es um Maschinen für Sonderaufgaben geht“, teilte Schneller mit.

www.herma.de
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