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Heidelberg treibt mit neuem Innovationszentrum digitale Transformation in der Druckbranche voran

Das neue Innovationszentrum ist die Zentrale des europäischen Entwicklungsnetzwerks von Heidelberg. Fast 1.000 Experten forschen und entwickeln zu allen relevanten Themen der Printmedien-Branche, beispielsweise in der Tintenentwicklung für den Digitaldruck.

Freitag 14. Dezember 2018 - "Open for Innovation" - unter diesem Motto nimmt das neue Innovationszentrum (IVZ) der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) am Standort Wiesloch-Walldorf seinen Betrieb auf. Die neue Innovationschmiede der grafischen Industrie ist nach dem Umbau einer ehemaligen Produktionshalle das modernste Entwicklungszentrum der grafischen Industrie.

Mit der Eröffnung des neuen Innovationszentrums will Heidelberg die digitale Transformation in Druckereien und des eigenen Unternehmens beschleunigen. „Die Digitalisierung der grafischen Industrie schreitet rasant vorwärts und mit unserem strategischen Motto „Heidelberg goes Digital“ treiben wir diesen Prozess aktiv voran. Unser neues Innovationzentrum spielt daher gleich mehrfach eine Schlüsselrolle in der Zukunftssicherung von Heidelberg und der Branche: Mit der einzigartigen Kompetenz unserer rund 1.000 hochqualifizierten Fachkräfte bauen wir unsere Technologieführerschaft weiter aus. Zudem beschleunigen wir die digitale Transformation in der ganzen Branche. Die Nähe des IVZ zur Produktion fördert gleichzeitig den agilen und bereichsübergreifenden Entwicklungsprozess“, so Stephan Plenz, Vorstand Heidelberg Digital Technology. „Das neue Innovationszentrum ist das Herz unseres Unternehmens und des künftigen High-Tech Campus, zu dem wir unseren Standort Wiesloch-Walldorf Schritt für Schritt ausbauen.“

Entwicklungsprojekte treiben den digitalen Wandel der Branche voran
Damit hat das bedeutendste Kompetenzzentrum der Druckbranche, die weltweit über 400 Milliarden Euro jährlich umsetzt, den Betrieb aufgenommen. „Wo früher hochqualifizierte Mitarbeiter Druckmaschinen für das Mittelformat produzierten, entstehen jetzt die Innovationen für morgen“, so Plenz. Rund fünf Prozent des Umsatzes, derzeit ca. 135 Millionen Euro, wendet Heidelberg jährlich für seine Entwicklung auf. Im Fokus der zahlreichen Entwicklungsprojekte stehen der Ausbau des industriellen Digitaldruckportfolios und im Offsetbereich die Weiterentwicklung der Push to Stop-Technologie für den autonomen Druck, bei dem der Mensch nur noch in den Prozess eingreift, den das System selbst nicht lösen kann.
Darüber hinaus arbeiten verschiedene Entwicklungsteams an der Digitalisierung aller Prozesse in Druckereien, dem sogenannten Smart Print Shop, und dem weiteren Ausbau digitaler Geschäftsmodelle, wie z.B. „Heidelberg Subscription“, bei denen Kunden verstärkt für den Nutzen, den ihnen ein System verschafft, bezahlen. Dabei kann die Entwicklung aus dem größten Datenschatz der Branche schöpfen, den Heidelberg seit über einem Jahrzehnt über die mit dem Unternehmen vernetzten Kundensysteme generiert.
„Bei unseren Kunden dreht sich alles um das Thema Digitalisierung“, sagt Frank Kropp, Leiter Forschung & Entwicklung bei Heidelberg. „Das gilt für die Möglichkeiten, individuelle Digitaldruckanwendungen in den drei klassischen Bereichen Akzidenz-, Verpackungs- und Etikettendruck industriell und damit kostenoptimal zu produzieren. Und es gilt im Hinblick auf die Digitalisierung aller wertschöpfenden Prozesse, die neue Geschäftsmodelle und eine höhere Gesamteffizienz für den Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit ermöglicht. In unserem Innovationszentrum entstehen die genau passenden Lösungen für diese Herausforderungen – eben getreu nach dem Motto „Open for Innovation“.
Dabei gilt es der Veränderungsdynamik in einer zunehmend digitalisierten Welt gerecht zu werden: „Daher setzt Heidelberg verstärkt auf agile Arbeitsmetoden, wie z.B. Scrum. So kann die Entwicklung schnell und flexibel auf zunehmende und wechselnde Anforderungen der digitalen Welt reagieren und neue Markterkenntnisse rechtzeitig in den Entwicklungsprozess einfließen lassen. Produkte gelangen schneller zur Marktreife und können dann weiter in Zusammenarbeit mit Kunden auf spezifische Marktsegmente optimiert werden“, so Kropp.
Zudem hat Heidelberg den Entwicklungsprozess auf Offenheit angelegt. So können Kunden, Lieferanten, Partnerunternehmen und auch Mitarbeiter jederzeit bei Bedarf in den Prozess integriert werden. Dies dient ebenfalls der Effizienz – im Hinblick auf die Kosten- und der Effektivität – im Hinblick auf den Kundennutzen.

Heidelberg verfügt in einem europäischen Entwicklungsnetzwerk über einzigartige Branchenexpertise
Das neue IVZ ist die Zentrale eines europäischen Entwicklungsnetzwerks, das Heidelberg mit weiteren Standorten in Kiel, Ludwigsburg, Weiden und St. Gallen (Schweiz) betreibt. Fast 1.000 Entwicklerinnen und Entwickler arbeiten im gesamten Netzwerk in den Bereichen Drucktechnologie, inklusive Druckvorstufe und Weiterverarbeitung, Steuerungen, Antriebssysteme und Software, inklusive Bedienoberflächen sowie Verbrauchsmaterialien mit Schwerpunkt in der Tintenentwicklung für den Digitaldruck. Weit über zwei Drittel von ihnen haben einen Hochschulabschluss oder sind promoviert. Sie verfügen neben dem klassischen Maschinenbau über Schlüsselkompetenzen in den Themen Digitalisierung und Bildverarbeitung, Elektronik- und Softwareentwicklung sowie Verfahrenstechnik und Chemie.
„Es sind unsere Mitarbeiter, die mit ihrem Wissen und ihrem Engagement letztlich den Unterschied und Heidelberg erfolgreich machen“, so Plenz. Für sie haben wir mit dem neuen Innovationszentrum eine Arbeitswelt und Atmosphäre geschaffen, wo man gerne arbeitet, in der Kreativität gedeihen kann und die ein Vorbild für die künftige Arbeitswelt von ganz Heidelberg ist.“

www.heidelberg.com
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