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Inkjet & Digitaldruck

Interket setzt auch Xeikon CX300

Stefan Gustafsson, Geschäftsführer, Interket AB, Schweden undCarl Parkander, CEO der Interket Group

Mittwoch 01. Juli 2020 - Xeikons Cheetah 2.0 Technologie und sein Modulkonzept überzeugen die Interket Group, in die neue Druckmaschine Xeikon CX300 zu investieren.

„Interket ist eine der führenden europäischen Etiketten-Konzerne mit fünf Produktionsstandorten in Europa, davon jeweils eine in Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Schweden und in den Niederlanden“, sagt Carl Parkander, CEO der Interket Group. „Jedes Werk konzentriert sich auf seinen lokalen Markt und unterscheidet sich daher geringfügig von den anderen Standorten. Im Rahmen seiner Gesamtstrategie legt die Interket Group Wert auf eine große Nähe zu seinen Märkten vor Ort. Sie liefert eine breite Palette unterschiedlicher Etiketten, die von Basisausführungen bis zu komplexen Lösungen reichen und auch Sicherheitsanwendungen berücksichtigen, um den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Ihr Kundenstamm umfasst sowohl kleine Unternehmen als auch große „Blue-Chip“-Firmen und Kunden aus ganz Europa, die hohe Ansprüche an den Service stellen und alle Branchensegmente und Etikettenanwendungen repräsentieren.
Obgleich wir an anderen Standorten bereits mit digitaler Technik arbeiten, besaßen wir in Schweden noch keine digitale Produktionsdruckmaschine. Diese Investition in eine Digitaldruckmaschine von Xeikon ist für Interket ein wichtiger Meilenstein. Heute gehen wir schrittweise von der Produktion großer Stückzahlen zu Etiketten-Kleinauflagen mit einer entsprechend höheren Wertschöpfung über. Das bedeutet, dass wir den Service ausbauen und kürzere Lieferzeiten anbieten. Dafür ist der Digitaldruck natürlich wie gemacht.
Neben der unbestrittenen Spitzenqualität war für uns die Modularität der verschiedenen Druckmaschinentypen der Hauptgrund, warum wir uns für Xeikon entschieden haben. Jetzt investieren wir konkret in die CX300. Diese Maschine können wir später bei Bedarf upgraden: Wenn das in Schweden benötigte Druckvolumen einmal eine größere Kapazität erfordern sollte – was wir hoffen – können wir also den Produktionsausstoß mühelos erhöhen. Dass diese Investition in der Zukunft skalierbar ist, stellt für unser Unternehmen einen beispiellosen Wert dar. In dieser Hinsicht ist die Xeikon CX300 heute in der Branche unerreicht. Ihre Druckbreite beträgt 330 mm und die Produktionsgeschwindigkeit 30 m/min. Sollte sich der Bedarf ändern, können wir die Breite vergrößern und die Produktion intensivieren. Das heißt, wir haben alle Möglichkeiten, um unsere Geschäftsausrichtung gemeinsam mit unseren anderen Produktionsstandorten weiterzuentwickeln. Zudem wird die Xeikon Druckmaschine den anderen Standorten als Backup-Lösung zur Verfügung stehen.
In diesem Zusammenhang ist in Zukunft vielleicht eine Druckmaschine mit einer Breite von 520 mm sinnvoll. Auch wenn wir heute in ein 330 mm breites System investieren, können wir unsere Xeikon Druckmaschine später auf eine Breite von 520 mm aufrüsten. Die Entscheidung für Xeikon ist eine Entscheidung für mehr Flexibilität. Diese Modularität und Flexibilität stellen für Interket einen großen Vorteil dar!
Ein weiteres, äußerst attraktives Leistungsmerkmal ist der Workflow-Prozess der Xeikon Druckmaschine auf Grundlage des digitalen Frontends X-800. Uns ist bewusst, dass wir mehr als nur eine gute Digitaldruckmaschine benötigen, wenn wir auf dem Etikettenmarkt erfolgreich bestehen wollen. Für die Maschine sind wir auf eine Support-Infrastruktur angewiesen, um den Gesamtprozess im Blick zu haben. Die Druckmaschine wird vom Produktionsstandort in unser MIS-System eingebunden. Xeikon hat uns genau vorgeführt, wie Leistungspotenzial seines Frontends uns den Übergang zu einer echten Digitalproduktion erleichtern kann.“
Stefan Gustafsson, Geschäftsführer, Interket AB, Schweden, ergänzt: „Wir möchten die intelligente Technologie und die Flexibilität der Xeikon CX300 gezielt dafür einsetzen, um das Leistungspotenzial, das sie um in der Übergangsphase zur Digitalproduktion bietet, umfassend auszuschöpfen. Die Lösung von Xeikon passt wirklich gut zu unserem aktuellen Geschäftsmodell, in dessen Rahmen wir anspruchsvolle Dienstleistungen anbieten. Daher ist der Workflow für uns sehr wichtig. Ergänzend zu den Ausführungen von Carl Parkander möchte ich die sehr gute Qualität des weißen Toners, insbesondere in Hinblick auf dessen herausragende Deckkraft, betonen. Die lebensmittelsicheren Toner von Xeikon passen in unser Geschäftsmodell, denn ein Großteil unseres Umsatzes machen wir mit Etiketten für Lebensmittel und das Gesundheitswesen. Dass Xeikon in Schweden eine Niederlassung mit Direktvertrieb sowie einen ausgezeichneten Service besitzt, ist für uns ein weiterer Pluspunkt.
Es ist schon sehr beruhigend, wenn der digitale Partner immer in der Nähe ist. Früher mussten uns unsere Kollegen in den Niederlanden bei digitalen Etiketten-Druckaufträgen aushelfen. Nun können wir diese in unserem Werk selbst produzieren. Durch die einfachere Logistik, einschließlich der Kosteneinsparungen, ergeben sich für unsere Kunden in Schweden unmittelbare Vorteile. Die Kombination aus konventionellen und digitalen Druckmaschinen in Schweden wird es uns erleichtern, hier neue Kunden zu gewinnen. Auch wird sich der Vertrieb verändern. Natürlich werden wir Etiketten-Kleinauflagen verkaufen. Aber darüber hinaus haben wir die gesamte Warenlieferkette im Blick, sodass wir uns um Aufträge bewerben werden, die wir früher nicht bewältigen konnten. Etiketten mit variablem Datendruck sind nur ein Beispiel dafür. Zudem wird Xeikon uns helfen, unser Vertriebspersonal mit eigens dafür entwickelten Tools zu schulen.
Hinter unseren Investitionen steht eine klare Strategie. Zuerst haben wir auf Wunsch eines Kunden eine spezifische Anwendung entwickelt. Als nächsten Schritt haben wir in Schweden ein MIS-System eingerichtet, das jetzt in alle anderen Standorte übernommen wird. Die Xeikon Druckmaschine und die Offline-Verarbeitungseinheit sind die letzte Investition, die wir benötigen, um unseren Kunden in Schweden besser zur Seite stehen zu können. Bis vor kurzem noch mussten wir Kleinauflagen entweder hier in Helsingborg auf konventionellen Maschinen drucken oder unsere Kollegen in den anderen Ländern bitten, uns mit ihren Digitaldruckmaschinen zu unterstützen. Ab sofort können wir mit der neuen Etikettendruckmaschine von Xeikon unsere Kunden hier in Schweden noch besser bedienen.“
Filip Weymans, VP Marketing von Xeikon, ergänzt abschließend: „Wir wissen seit 30 Jahren aus eigener Erfahrung, wie wichtig der Workflow ist. Daher optimieren und vereinfachen wir unser digitales Frontend X-800 stets weiter. Die Cheetah 2.0 Series und deren jüngster Vertreter, die Xeikon CX300, ist mit einer Technologie ausgestattet, die über eine Cloud-Verbindung in Echtzeit unter anderem die aktuellen Leistungswerte und die Verfügbarkeit meldet. Damit stehen ausreichend Daten zur Verfügung, auf deren Grundlage fundierte Entscheidungen getroffen werden können. Die Maschine-Maschine-Schnittstelle ermöglicht, die Anlagen der Druckvorstufe und Weiterverarbeitung entweder inline oder offline zu integrieren. Um Bedienerfehler zu vermeiden, leitet sie alle relevanten Auftragsdaten automatisch an das entsprechende Verarbeitungsmodul weiter. Diese Informationen werden reibungslos durch den gesamten Produktionsprozess übertragen, was die Gesamtanlagen-Effektivität (OEE) erhöht. Bei der Entwicklung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine-Schnittstelle, also der Benutzeroberfläche, wurde darauf geachtet, dass der Bediener den Status seiner Druckmaschine entweder direkt oder auch aus der Entfernung erkennen kann. Das ermöglicht Interket, über die gesamte Unternehmensgruppe hinweg effizient mit seinen einzelnen Produktionsstandorten zusammenzuarbeiten.“

www.xeikon.com
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