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Aus den Unternehmen

Metsä Board leistet Unterstützung bei der Entwicklung sicherer Pharmaverpackungen

Donnerstag 17. Juni 2021 - Zuverlässig dafür zu sorgen, dass Impfstoffampullen mit ihrem potentiell lebensverändernden Inhalt während der gesamten, streng überwachten Lieferkette sicher, steril und identifizierbar bleiben, ist keine einfache Aufgabe und Risiken sind keine Option.

Mit den neuen, erweiterten „360 Services“ bietet Metsä Board, ein Unternehmen der Metsä Group, Analysen und Simulationen zur Prüfung von im Pharmabereich verwendeten Kartonqualitäten und konstruktiven Lösungen für Impfstoffverpackungen zum Nachweis der Materialeignung. 
Impfstoffe gegen COVID-19 und andere Erkrankungen werden in der Regel extrem kalt gelagert und transportiert, bei Temperaturen bis zu -70 °C, bevor sie zum Verimpfen aufgetaut werden. Die Umverpackung aus Karton muss diesen extremen Temperaturen standhalten und den Impfstoffampullen während des gesamten Vorgangs sicheren Schutz bieten. 
Wenn ein Weiterverarbeitungsunternehmen Verpackungen für den Kühltransport fertigt, muss die Eignung der verwendeten Materialien zu 100 % sicher sein. Metsä Boards sorgfältige Analysen und Simulationen haben für die Pharmabranche einen herausragenden Wert.
„Der Karton, aus dem eine Pharmaverpackung hergestellt wird, muss unabhängig von den äußeren Bedingungen seine spezifizierte Dicke, mechanische Festigkeit und Wasseraufnahmefähigkeit behalten, ohne dass das Primärbehältnis in irgendeiner Weise beeinflusst wird. Veränderungen der Abmessungen können zu einer Rollneigung oder einem Aufwölben führen, was den Schutz des Behältnisses und somit auch die Sicherheit des Inhalts gefährden könnte. Wir können Kartonqualitäten und Verpackungen sowohl unter extrem kalten als auch extrem feuchten Bedingungen testen und anhand von Simulationen der Widerstandsfähigkeit darstellen, wie sich eine Verpackung unter realen Bedingungen verhält“, erklärt Markku Leskelä, VP Research and Product Development, Metsä Board.
Das Exzellenzentrum von Metsä Board am zentralfinnischen Standort Äänekoski bietet die nötigen Voraussetzungen zur Prüfung von Materialproben und Pharmaverpackungsmustern in einem breiten Temperatur- und Feuchtigkeitsbereich. Die Umgebungsbedingungen können an individuelle Anforderungen angepasst werden, zusätzlich können unterschiedliche zyklische Veränderungen der Umgebungstemperatur und -feuchtigkeit im Programm berücksichtigt werden, um die realen Bedingungen abzubilden, denen die Impfstoffe im Rahmen der Lieferkette ausgesetzt sind. 
„Mit der Hilfe eines Partnerunternehmens vor Ort können wir Materialprüfungen bei bis zu ‑70 °C durchführen und Transporttests mit Untersuchungenzum umgebungsbedingten Verhalten verbinden“, sagt Leskelä. „Diese sorgfältigen Analysen geben unseren Kunden die Sicherheit, dass sich der von ihnen gewählte Karton für die jeweilige Anwendung eignet. Und wenn die Ergebnisse dagegensprechen, können wir eine Alternative empfehlen.“ 
Die Simulationsverfahren, die Metsä Board durchführt, beinhalten die Finite-Element-Methode (FEM), bei der die Daten einer 3D-Konstruktionszeichnung oder die Abmessungen einer vorgelegten Verpackungsprobe mit den Festigkeitsdaten des Kartons verknüpft werden, um die Festigkeit einer kompletten Verpackung zu errechnen. „Mit unseren leistungsfähigen Rechnern und kompetenten Fachkräften können wir solche Simulationen innerhalb nur eines Tages durchführen und dabei helfen, wichtige Pharmaprodukte schneller auf den Markt zu bringen“, betont Leskelä.

www.metsaboard.com
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Donnerstag 17. Juni 2021 - Zuverlässig dafür zu sorgen, dass Impfstoffampullen mit ihrem potentiell lebensverändernden Inhalt während der gesamten, streng überwachten Lieferkette sicher, steril und identifizierbar bleiben, ist keine einfache Aufgabe und Risiken sind keine Option.

Mit den neuen, erweiterten „360 Services“ bietet Metsä Board, ein Unternehmen der Metsä Group, Analysen und Simulationen zur Prüfung von im Pharmabereich verwendeten Kartonqualitäten und konstruktiven Lösungen für Impfstoffverpackungen zum Nachweis der Materialeignung. 
Impfstoffe gegen COVID-19 und andere Erkrankungen werden in der Regel extrem kalt gelagert und transportiert, bei Temperaturen bis zu -70 °C, bevor sie zum Verimpfen aufgetaut werden. Die Umverpackung aus Karton muss diesen extremen Temperaturen standhalten und den Impfstoffampullen während des gesamten Vorgangs sicheren Schutz bieten. 
Wenn ein Weiterverarbeitungsunternehmen Verpackungen für den Kühltransport fertigt, muss die Eignung der verwendeten Materialien zu 100 % sicher sein. Metsä Boards sorgfältige Analysen und Simulationen haben für die Pharmabranche einen herausragenden Wert.
„Der Karton, aus dem eine Pharmaverpackung hergestellt wird, muss unabhängig von den äußeren Bedingungen seine spezifizierte Dicke, mechanische Festigkeit und Wasseraufnahmefähigkeit behalten, ohne dass das Primärbehältnis in irgendeiner Weise beeinflusst wird. Veränderungen der Abmessungen können zu einer Rollneigung oder einem Aufwölben führen, was den Schutz des Behältnisses und somit auch die Sicherheit des Inhalts gefährden könnte. Wir können Kartonqualitäten und Verpackungen sowohl unter extrem kalten als auch extrem feuchten Bedingungen testen und anhand von Simulationen der Widerstandsfähigkeit darstellen, wie sich eine Verpackung unter realen Bedingungen verhält“, erklärt Markku Leskelä, VP Research and Product Development, Metsä Board.
Das Exzellenzentrum von Metsä Board am zentralfinnischen Standort Äänekoski bietet die nötigen Voraussetzungen zur Prüfung von Materialproben und Pharmaverpackungsmustern in einem breiten Temperatur- und Feuchtigkeitsbereich. Die Umgebungsbedingungen können an individuelle Anforderungen angepasst werden, zusätzlich können unterschiedliche zyklische Veränderungen der Umgebungstemperatur und -feuchtigkeit im Programm berücksichtigt werden, um die realen Bedingungen abzubilden, denen die Impfstoffe im Rahmen der Lieferkette ausgesetzt sind. 
„Mit der Hilfe eines Partnerunternehmens vor Ort können wir Materialprüfungen bei bis zu ‑70 °C durchführen und Transporttests mit Untersuchungenzum umgebungsbedingten Verhalten verbinden“, sagt Leskelä. „Diese sorgfältigen Analysen geben unseren Kunden die Sicherheit, dass sich der von ihnen gewählte Karton für die jeweilige Anwendung eignet. Und wenn die Ergebnisse dagegensprechen, können wir eine Alternative empfehlen.“ 
Die Simulationsverfahren, die Metsä Board durchführt, beinhalten die Finite-Element-Methode (FEM), bei der die Daten einer 3D-Konstruktionszeichnung oder die Abmessungen einer vorgelegten Verpackungsprobe mit den Festigkeitsdaten des Kartons verknüpft werden, um die Festigkeit einer kompletten Verpackung zu errechnen. „Mit unseren leistungsfähigen Rechnern und kompetenten Fachkräften können wir solche Simulationen innerhalb nur eines Tages durchführen und dabei helfen, wichtige Pharmaprodukte schneller auf den Markt zu bringen“, betont Leskelä.

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