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bvdm: Ausbildungs- und Fachkräftesituation 2023 weiter stark angespannt

Freitag 08. Dezember 2023 - Trotz verstärkter Bemühungen bleibt es schwierig, Ausbildungsplätze zu besetzen und Fachkräfte zu finden. Die Ergebnisse der bundesweiten Umfrage zur Ausbildungs- und Fachkräftesituation in der Druck- und Medienwirtschaft geben Einblicke die angespannte Lage auf dem Ausbildungs- und Fachkräftemarkt.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Ausbildungsbereitschaft in den Betrieben der Druck- und Medienwirtschaft weiterhin sehr hoch ist. Drei Viertel der befragten Unternehmen bilden aus, davon haben 63 Prozent in diesem Jahr neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Es hätten sogar noch mehr sein können, aber viele Unternehmen haben trotz des Einsatzes verschiedener Maßnahmen zur Nachwuchskräftegewinnung keine Bewerbungen für ihre angebotenen Ausbildungsplätze erhalten. Ein Drittel der an der Umfrage beteiligten Unternehmen konnten keine oder nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Bei der Betrachtung der einzelnen Ausbildungsberufe ist nur bei den Mediengestaltern Digital und Print sowie den kaufmännischen Berufen die Quote bei den unbesetzten Stellen leicht gesunken, bei den Medientechnologen blieben vermehrt Ausbildungsplätze vakant.
Nach ersten Rückmeldungen der Berufsschulen ist für das Ausbildungsjahr 2023 bei den Druck- und Medienberufen mit stabilen Schülerzahlen zu rechnen. Die endgültigen Zahlen erscheinen in der ZFA-Statistik Berufsausbildung und Fortbildung Druck und Medien im April 2024.

Der Fachkräftemangel nimmt zu
Die Anzahl der Unternehmen, die vom Fachkräftemangel betroffen sind, ist um 12 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 66 Prozent gestiegen. Bei der Frage nach den Gründen für den Mangel an Fachkräften steht mit 72 Prozent „durch Renteneintritt“ an erster Stelle. Als Maßnahmen zur Fachkräftesicherung rangieren Mitarbeiterqualifikation und Ausbildung auf den ersten Plätzen. Darüber hinaus führt der aktuelle Mangel insbesondere zu einer steigenden Arbeitsbelastung der Mitarbeiter (86 Prozent) sowie zu höheren Gehältern und Löhnen (69 Prozent). (bvdm)
 

www.bvdm-online.de
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