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IG Metall: Wirtschaftminister untätig in Krise der Druckmaschinenbranche

Freitag 02. Dezember 2011 - Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, hat Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler Untätigkeit bei der Manroland-Insolvenz und der Krise der deutschen Druckmaschinenkrise vorgeworfen.

„Die Manroland-Beschäftigten gehen auf die Straße, weil ihre und tausende weiterer Arbeitsplätze in der Druckmaschineindustrie auf der Kippe stehen und der Bundeswirtschaftsminister schaut tatenlos aus Berlin zu“, kritisierte Huber. Es sei nicht akzeptabel, dass der FDP-Minister schweige, während eine Branche, die zu den Weltmarktführern gehöre, ums Überleben kämpfe. „Statt Tatenlosigkeit ist jetzt eine aktive Industriepolitik gefragt, die bei unseren europäischen Nachbarn selbstverständlich praktiziert wird“, sagte Huber.

Die IG Metall hatte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler aufgefordert, einen runden Tisch für die Druckmaschinenbranche in Deutschland einzuladen. Ziel müsse es sein, gemeinsam mit allen wichtigen Akteuren ein industriepolitisches Konzept für die Branche zu entwickeln. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass mit der Druckmaschinenindustrie ein technologisches Kernstück des deutschen Maschinenbaus unwiederbringlich verloren gehe, betonte der IG Metall-Vorsitzende. Der Minister hat nach Angaben der IG Metall bis heute nicht auf die Initiative der IG Metall reagiert.

www.igmetall.de
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