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Workflow

Neues Verfahren zur Prozesskalibrierung sorgt für weniger Makulatur und kürzere Rüstzeiten

Die aktualisierte Prinect Color Toolbox optimiert die Graubalance und sorgt für kürzere Rüstzeiten und weniger Makulatur.

Mittwoch 25. März 2009 - Die richtige Wiedergabe von Grauwerten ist im Druck ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Bisher nimmt der Drucker die korrekte Einstellung der Graubalance überwiegend visuell vor, indem er beim Einrichten die Schichtdicken der Volltöne verändert. Dabei kann es jedoch zu unerwünschten und nur schwer kontrollierbaren Änderungen an allen Tonwerten kommen, so dass neue Farbabweichungen entstehen. Die zusätzlich notwendigen Korrekturen erhöhen die Makulatur und führen zu längeren Rüstzeiten.

Mit der neuen Funktion „Graubalance-Optimierung“ der Prinect Color Toolbox der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) bietet das Unternehmen innerhalb des Druckerei-Workflows Prinect nun eine neue und alternative Lösung an. Die Einrichtung der Graubalance lässt sich durch eine präzisere Prozesskalibrierung bereits bei der Plattenbelichtung erreichen. Bei diesem Verfahren druckt der Bediener nach der Linearisierung der Druckplatten eine Testform, misst diese aus und erzeugt so die notwendigen Messdaten. Aus diesen farbmetrischen Messwerten und aus den Referenzdruckbedingungen lassen sich Datensätze ableiten, die eine genaue Prozesskalibrierung möglich machen. Das Ergebnis dieser Integration von Prinect und der Druckmaschine führt zu weniger Makulatur und kürzeren Rüstzeiten.

Die Prinect Color Toolbox ermöglicht mit ihren Modulen Quality Monitor, Calibration Tool und Profile Tool darüber hinaus eine einfache und kontinuierliche Überwachung des Druckprozesses.

„Von ersten Kunden, die das Tool im Einsatz haben, haben wir bereits sehr positives Feedback erhalten. Insbesondere wird von den Kunden die sehr einfache Bedienung gelobt. Es zeigt sich: Je weniger der Kunde sich beim Thema Farbmanagement allein auf sein Gefühl verlassen muss, desto schneller gelangt er zu einem besseren Druckergebnis“, so Christopher Berti, Leiter Produktmanagement Prinect bei der Heidelberger Druckmaschinen AG.

www.heidelberg.com
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