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Epson erweitert sein OEM-Geschäft mit Tintenstrahl-Druckköpfen durch Angebot von PrecisionCore-Technologie

Ab dem 1. Quartal des FY 2020 sind auch Inkjet-Druckköpfe der Serien Epson PrecisionCore S3200 PrecisionCore (links im Bild) und MACH L1440 (rechts im Bild) für UV-Tinte als OEM-Produkt verfügbar.

Samstag 18. Mai 2019 - Epson fördert Inkjet-Entwicklungen, um den Wechsel zu Tinte zu beschleunigen

Die Seiko Epson Corporation (TSE: 6724, „Epson“) gibt bekannt, dass sie ihr OEM-Geschäft mit Tintenstrahldruckköpfen durch Hinzufügen der PrecisionCore-Druckköpfe zum Angebot erweitert. Die Entscheidung ist eine Reaktion auf das Wachstum des Digitaldrucks im gewerblichen und industriellen Bereich. Der weltweite Verkauf der neuen Tintenstrahldruckköpfe startet in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2019, das am 1. April begonnen hat.
Epson konzentrierte sich zuletzt darauf, das eigene Produktportfolio an gewerblichen und industriellen Tintenstrahldruckern zu stärken. Parallel dazu wurden Tintenstrahldruckköpfe der F1440-Serie für Großformatdrucker auch an externe Kunden verkauft. Im Juli 2018 entstand in Japan ein neuer Fertigungsstandort, dank dem das Unternehmen die Produktionskapazität seiner Druckchips deutlich steigerte. Daher entschied Epson nun, sein OEM-Angebot an Druckköpfen um die S3200-Serie der PrecisionCore-Reihe sowie die L1440-Serie der MACH-Reihe zu erweitern. Die Druckköpfe der kostengünstigen S3200-Serie bieten dank ihrer Bauart eine hervorragende Druckqualität, hohe Produktivität, lange Haltbarkeit und lassen sich bei Bedarf auch leicht skalieren. Die L1440-Serie der MACH-Druckköpfe ermöglicht den Einsatz von bis zu acht Farben. Zusätzlich verfügen diese Chips über einen sehr kleinen Formfaktor, der sie für den Einsatz mit weiteren Druckköpfen prädestiniert. Beide neuen Druckkopfserien sind auch kompatibel mit UV-Tinte, deren Einsatz im industriellen Druck immer wichtiger wird.
Epson strebt danach, die Anwendungsmöglichkeiten des Digitaldrucks zu erweitern, da beim Einsatz dieser Technologie die Umweltbelastung gegenüber konventionellen Druckverfahren deutlich geringer ist. Zusätzlich legt das Unternehmen einen nochmals stärkeren Fokus auf Neuentwicklungen in diesem Bereich. Auf diese Weise wird das Endkundengeschäft ebenso weiter ausgebaut wie der OEM-Verkauf von Druckköpfen über entsprechende Partnergesellschaften. Epson entwickelt darüber hinaus auch neue Technologien für Druckköpfe, die auf den Einsatz in gewerblichen und industriellen Anwendungen hin optimiert sind. Das Unternehmen schafft auf diese Weise mit seinen innovativen Lösungen neue Märkte, die auch Zukunftsthemen wie gedruckte Elektronik und den Druck auf biologischen Materialien adressieren.

www.epson.de
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