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Aus den Unternehmen

Gelebte Weltoffenheit

Ralf Sammeck, Vorstandsmitglied von Koenig & Bauer sowie Geschäftsführer von Koenig & Bauer Sheetfed, freut sich über den Ausbildungsstart der neuen Azubis Zarah (2.v.l.) und Ali Yaser Hussaini (r.) in der Radebeuler Lehrwerkstatt. Ausbildungsmeister Raphael Malz (l.) zeichnet für die Grundausbildung in der Metallverarbeitung verantwortlich

Donnerstag 03. März 2022 - Koenig & Bauer bildet am Standort Radebeul erneut zwei Geflüchtete aus.

Für Zarah und Ali Yaser Hussaini war es mehr als der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Mitte Februar begannen die Zwillinge ihre Berufsausbildung bei Koenig & Bauer in Radebeul. Die beiden Jugendlichen haben in Sachsen ihre neue Heimat gefunden. 2015 bzw. 2016 kamen sie aus Afghanistan nach Deutschland, haben in den vergangenen Jahren die deutsche Sprache erlernt und die Realschule erfolgreich abgeschlossen. Nun entschieden sie sich für eine vierjährige Berufsausbildung im doppelt qualifizierenden Bildungsgang „Mechatroniker mit Abitur“. Den Praxisteil absolvieren sie ab sofort bei Koenig & Bauer in Radebeul. Für den theoretischen Teil ihrer Ausbildung besuchen sie das Berufliche Schulzentrum für Elektrotechnik in Dresden.
Ralf Sammeck, Vorstandsmitglied von Koenig & Bauer und Geschäftsführer von Koenig & Bauer Sheetfed am Standort Radebeul, freut sich über den Berufsstart der beiden Jugendlichen: „Wir haben unsere Märkte überall auf der Welt. Insofern ist es für unser Unternehmen selbstverständlich, Mitarbeitende mit unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen konfessionellen Wurzeln zu beschäftigen. So können wir einen kleinen Beitrag für Weltoffenheit, Toleranz und Integration leisten.“
Bereits im Jahr 2015 begannen zwei junge Menschen aus Pakistan ihre Berufsausbildung bei Koenig & Bauer. Sie haben ihre Lehre zu Mechatronikern erfolgreich abgeschlossen und arbeiten seitdem in der Montage für Bogenoffsetmaschinen. Insgesamt beschäftigt Koenig & Bauer Mitarbeitende aus elf Nationen.
Und auch extern setzt sich Koenig & Bauer für Demokratie und Toleranz ein. So engagiert sich der Druckmaschinenhersteller im Rahmen seiner Mitgliedschaft im Verein „Wirtschaft für ein weltoffenes Sachsen“. Hier gibt er seine Erfahrungen aus den internationalen Märkten unmittelbar an andere Unternehmen der Region weiter und fördert mit konkreten Maßnahmen die Integration von zugezogenen und zugewanderten Menschen in die heimische Wirtschaft.

www.koenig-bauer.com
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