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Verbrauchsmaterialien

Ein Thermopapier komplett aus Recyclingfasern

Für Logistik und Handel haben Thermoetiketten nach wie vor eine überragende Bedeutung. Dank des neuen Thermopapiers HERMAtherm rECO (Sorte 903), das zu 100 Prozent aus Altpapier besteht, gelingt der Einsatz jetzt nachhaltiger. (Bildquelle: iStock / steinphoto)

Donnerstag 09. März 2023 - Mit einem neuen phenolfreien Thermo-Papier, das zu 100 Prozent aus Recyclingfasern besteht, ergänzt HERMA sein Portfolio an nachhaltigen Thermo-Etikettenmaterialien. Die Druckqualität von HERMAtherm rECO (Sorte 903) unterscheidet sich praktisch kaum von anderen Economy Qualität-Papieren ohne Schutzbeschichtung. Zwei ebenfalls phenolfreie Thermo-Papiere mit Schutzbeschichtung sowie das erste Thermo-Haftmaterial ohne jegliche chemische Entwickler runden das nachhaltige Sortiment ab.

HERMA baut sein Sortiment an nachhaltigen Haftmaterialien auch für Thermoetiketten weiter aus. Als branchenweit einer der ersten bietet das Unternehmen nun ein phenolfreies Thermopapier als Etikettenmaterial, das zu 100 Prozent aus Recyclingfasern besteht. „In Logistik und Handel haben Thermoetiketten nach wie vor eine überragende Bedeutung und machen mengenmäßig einen beträchtlichen Teil aus“, sagt Katja Schumacher, Leiterin Entwicklung Etikettenmaterial bei HERMA. „Deshalb ist es so wichtig, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die allen typischen Anforderungen gerecht werden.“ HERMAtherm rECO (Sorte 903) ist ein weißes Thermopapier ohne Schutzbeschichtungen, also in Economy-Qualität. Seine Oberfläche ergibt eine gute Druckqualität, die von derjenigen eines konventionellen Thermopapiers kaum zu unterscheiden ist. Ein typisches Einsatzgebiet entsprechender Etiketten ist der Wiege-und Kennzeichnungsbereich von Lebensmittelverpackungen. Auch EAN-Codes und andere Codesysteme lassen sich sehr gut darauf darstellen. Ausgerüstet wird dieses Thermopapier mit dem mehrschichtigen Haftkleber 62Gpt. Er zeichnet sich durch niedrige Migrationswerte sowie eine gute Anfangshaftung aus, die vor allem bei schnelllaufenden Etikettieranlagen oder beim Einsatz eines Blow-on-Verfahrens von Vorteil ist.

Zwei weitere Papiere jetzt phenolfrei
Seit Anfang des Jahres ebenfalls phenolfrei sind auch zwei andere Thermo-Etikettenpapiere: HERMAtherm Top M (Sorte 912) und HERMAtherm D (Sorte 919). In beiden Fällen handelt es sich um Thermopapiere mit beidseitiger Schutzbeschichtung (Standard-Top-Qualität) aus einem Material gemäß FSC-Mix Credit. Die beiden Papiere sind überall dort ideal geeignet, wo Thermoetiketten aus wischfestem, lösemittel- und fettbeständigem Papier verlangt werden, zum Beispiel für Lebensmittelanwendungen. Ausrüsten lassen sie sich mit einer Vielzahl an Haftklebern, so dass für jede Anwendung ein passender Haftverbund zur Verfügung steht.

Problemlos recyclingfähig
Bereits im vergangenen Jahr hatte HERMA das weltweit wahrscheinlich erste Thermo-Haftmaterial für Etiketten präsentiert, das komplett für den Lebensmittelkontakt zugelassen ist: Bei HERMAtherm nature (Sorte 900) entsteht das Druckbild durch physikalische Reaktion, ohne jegliche chemische Entwickler. Deshalb können darauf basierende Etiketten zum Beispiel auch einfach über ganz normale Altpapiercontainer entsorgt werden, da es die Recyclingprozesse nicht stört. Diese zunehmend wichtige Recyclingfähigkeit (in Verbindung mit dem HERMA Haftkleber 72Eps) hat die Papiertechnische Stiftung gerade erst in einem Zertifikat bestätigt.

www.herma.de
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