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W. Kohlhammer Druckerei: Mehr Performance durch Subscription Smart Vereinbarung mit Heidelberg

Höhere Performance und weniger Makulatur, Kohlhammer Geschäftsführer Steffen Franzisi ist von den Vorteilen der Subskriptionsvereinbarung mit Heidelberg überzeugt.

Mittwoch 20. Oktober 2021 - Die W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG (Kohlhammer) ist auf die Herstellung qualitativ anspruchsvoller Druckerzeugnisse spezialisiert.

Das 140-jährige Unternehmen mit Sitz in Stuttgart Obertürkheim produziert schwerpunktmäßig Zeitschriften, Broschüren, Kataloge, Geschäftsberichte und Bücher. Die Leistungen des vollstufigen Produktionsbetriebs reichen von der Repro über Druckdaten- und Qualitätsmanagement, über den Bogenoffsetdruck, das Print-on-Demand und die Weiterverarbeitung bis hin zur Lager- und Versandlogistik.

Subscription Smart Vertrag steigert Produktivität
Um die Kapazitäten bestmöglich zu nutzen und sich von administrativen Arbeiten zu entlasten, ist Kohlhammer mit der Heidelberger Druckmaschinen Vertrieb Deutschland GmbH (Heidelberg) in ein „Subscription Smart“ Vertragsmodell eingestiegen. Die Vereinbarung umfasst Saphira-Verbrauchsmaterialen, inklusive der von Heidelberg durchgeführten Lagerhaltung (Vendor Managed Inventory), das Workflow-System Prinect Production Manager, den Service und die Beratungsleistungen rund um drei Achtfarbenbogenoffsetmaschinen Speedmaster XL 106. Die im Rahmen des Subscription Smart Vertrags erbrachten Leistungen werden pro gedrucktem Bogen abgerechnet. In einem monatlichen Fixbertrag ist bereits ein vorab vereinbartes Druckvolumen inklusive.
Die anfängliche Zurückhaltung des Geschäftsführers Steffen Franzisi gegenüber dem Subskriptions-Modell wich schließlich der Überzeugung: „Wir wollten uns eigentlich nicht zu sehr von einem Lieferanten abhängig machen. Aber Heidelberg konnte uns davon überzeugen, welche Chancen das Modell bietet, unsere Performance insgesamt zu steigern.“ Seit Einführung des Programs konnte Kohlhammer die Makulatur beim Einrichten auf den drei Druckmaschinen signifikant senken. „Bei 500 Rüstjobs pro Maschine innerhalb eines Monats haben wir bis zu 25 000 Bogen Papier eingespart“, so Franzisi.
Als besonderen Vorteil der Subskriptionsvereinbarung betrachtet Franzisi, dass er den Preis eines jeden gedruckten Bogens kennt und daher seine Kosten exakt planen kann. „Subscription Smart vereinfacht die Arbeit unseres Vertriebs. Angebote werden schnell und effizient erstellt, der Kostenrahmen ist genau definiert und wir können langfristig kalkulieren“, hält Steffen Franzisi fest.

Vendor Managed Inventory entlastet Einkauf spürbar
Ein wesentlicher Bestandteil des Vertrages ist das Vendor Managed Inventory (VMI). Damit übernimmt Heidelberg die volle Verantwortung für das Lagermanagement und liefert Kohlhammer nach Bedarf automatisch das benötigte Verbrauchsmaterial, sobald im Lager ein bestimmter Bestand unterschritten worden ist. Wie Steffen Franzisi sagt, bringt VMI eine spürbare Erleichterung in das Alltagsgeschäft: „Indem wir die Verantwortung für die Lagerhaltung an Heidelberg übertragen, sparen wir in unserem Betrieb erhebliche Ressourcen ein, von der Bestellung bis zur Inventur. Das entlastet unseren Einkauf stark.“
Bei Vendor Managed Inventory verläuft der Bestellvorgang automatisch. Zum Ein- und Ausbuchen eines Artikels müssen die Mitarbeiter von Kohlhammer lediglich einen QR-Code scannen. „Aufgrund von VMI setzen wir das Verbrauchsmaterial sehr schnell um und haben im Lager fast kein Kapital mehr gebunden“, so Franzisi.
Annette Gansert, verantwortlich für den Bereich Subskription bei der HDD, fasst zusammen: „Mit Kohlhammer haben wir den richtigen Partner für Subscription, der einen Fokus auf Performance und Produktivität legt. Heidelberg und Kohlhammer verfolgen dabei das gemeinsame Ziel, die Performance zu steigern und beiderseitig am Erfolg zu partizipieren.“


Interesse am Vertragsgeschäft wächst stark
Heidelberg hat die Subskriptions- bzw. Lifecycle Vertragsmodelle unter dem Dach der Print Site Contracts zusammengefasst. Print Site Contracts sind modular aufgebaut und erlauben es, maßgeschneiderte Leistungspakete zu schnüren, die exakt auf die Bedürfnisse einer Druckerei abgestimmt sind. Während bei den Lifecycle Agreements ein verbrauchsabhängiges Bezahlmodell gilt, wird bei den Subskriptionsmodellen entsprechend dem produzierten Output abgerechnet, so dass der Kunde pro gedrucktem Bogen bezahlt.
Weltweit hat Heidelberg bereits über 700 Print Site Contracts vereinbart. Im Geschäftsjahr 2020/2021 lag das Vertragsgeschäft bei rund elf Prozent des Gesamtumsatzes. Der Anteil soll im laufenden Geschäftsjahr weiter wachsen. „Wir sind erfolgreich unterwegs. Immer mehr Druckereien erkennen, welche Vorteile, ihnen die Print Site Contracts im Hinblick auf mehr Performance und effizientere Abläufe bieten“, so Jochen Bender, der bei Heidelberg das Vertragsgeschäft leitet.

www.heidelberg.com
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